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Universität Graz Neuigkeiten Ungleich: Warum Frauen stärker von Klimasicherheitsrisiken betroffen sind

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Donnerstag, 19.03.2026

Ungleich: Warum Frauen stärker von Klimasicherheitsrisiken betroffen sind

Eine Frau steht vor einem Baum

Atieh Khatibi erforscht, warum Frauen stärker von jenen Unsicherheiten betroffen sind, die der Klimawandel mit sich bringt. Foto: Uni Graz/Radlinger.

Der Klimawandel betrifft uns alle. Und doch sind manche Menschen stärker davon betroffen als andere. „In vielen Gesellschaften haben Frauen weniger Zugang zu Schutz. Gleichzeitig sind sie häufiger für unbezahlte Sorgearbeit verantwortlich. Deshalb leiden sie intensiver unter den Bedrohungen, die ein sich wandelndes globales Klima mit sich bringt“, betont Atieh Khatibi, Rechtswissenschaftlerin am Research Center for Climate Law (ClimLaw:Graz) der Universität Graz. In ihrem Projekt erforscht sie die Auswirkungen von Klimasicherheitsrisiken auf die Menschenrechte von Frauen, insbesondere in ihrem Heimatland Iran.

Im Fall klimabedingter Migration oder Vertreibung sind Frauen und Mädchen häufiger verschiedenen Risiken ausgesetzt als Männer, etwa Belästigung oder sexualisierter Gewalt. „Der Klimawandel verschärft bestehende Ungleichheiten, anstatt neutral zu wirken“, folgert Khatibi. Die iranische Forscherin, die derzeit an der Universität Graz promoviert, kennt die angespannte Lage in ihrem Heimatland. Dürre, sinkende Bodenqualität, geringere landwirtschaftliche Erträge und Ernährungsunsicherheit treiben die Migration in städtische Gebiete voran. „Dadurch geraten Frauen in ländlichen Regionen in eine noch verletzlichere Lage. Sie bleiben oft mit der Verantwortung für Haushalt und Familie zurück. Gleichzeitig haben sie keinen gleichberechtigten Zugang zu Krediten und nicht die gleiche Entscheidungsmacht wie Männer“, erklärt die Rechtswissenschaftlerin. Aus ihrer eigenen Feldforschung berichtet Khatibi außerdem, wie schwierig es ist, direkt mit iranischen Frauen in ländlichen Gebieten zu sprechen. „Ich musste mir zunächst über andere Frauen in ihrer lokalen Gemeinschaft ihr Vertrauen erarbeiten; diese fungierten als Gatekeeperinnen und übersetzten in manchen Fällen auch lokale Dialekte“, berichtet die Forscherin.

In ihrer Dissertation untersucht sie außerdem strukturelle Defizite in ihrem Heimatland, die Frauen im Zusammenhang mit Klimasicherheitsrisiken benachteiligen. Eines davon ist die Unterrepräsentation: „Es gibt viele hochgebildete Frauen, aber zu wenige Möglichkeiten für sie, sich auf sinnvolle und nachhaltige Weise einzubringen. Zum Beispiel sind sie im Parlament sowie auf regionaler und lokaler Verwaltungsebene weiterhin deutlich unterrepräsentiert.“

Schritt für Schritt zu Fortschritt

Was empfiehlt Khatibi also, um die Situation zu verbessern? „Ein wichtiger Ausgangspunkt wäre mehr Forschung in diesem Bereich, um das Bewusstsein zu schärfen und diesem Thema mehr Sichtbarkeit zu verleihen. Noch wichtiger ist jedoch die Notwendigkeit umfassender Reformen des rechtlichen und politischen Systems im Iran“, folgert die Forscherin. Alle weiteren Ansatzpunkte, die die Rechtswissenschaftlerin in ihrer Dissertation vorschlägt, hängen von diesen Reformen ab: eine stärkere Repräsentation von Frauen, mehr Bildung auf lokaler Ebene, ein Wandel sozialer Normen, ein stärkeres Rechtsbewusstsein unter Frauen sowie klare, praxisnahe Informationen darüber, wie Frauen ihre Rechte schützen können.

Wie realistisch sind diese Vorschläge? Angesichts der aktuellen Umbrüche in ihrem Heimatland verzichtet Khatibi auf eine konkrete Prognose. „Wer das Leben von Frauen verbessern und Chancengleichheit im Iran fördern will, muss weiter auf dieses Ziel hinarbeiten. Als Forscherin hoffe ich, durch meine Dissertation einen Beitrag dazu leisten zu können.“

Erstellt von Gerhild Leljak

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