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Universität Graz Neuigkeiten Schockstarre

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Donnerstag, 18.06.2015

Schockstarre

Lachen macht gesund und glücklich. Doch es gibt auch die Angst, ausgelacht zu werden - die so genannten Gelotophobie. Wie die Herzen Betroffener auf vermeintliches Auslachen reagieren, haben ForscherInnen untersucht. Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

Lachen macht gesund und glücklich. Doch es gibt auch die Angst, ausgelacht zu werden - die so genannten Gelotophobie. Wie die Herzen Betroffener auf vermeintliches Auslachen reagieren, haben ForscherInnen aus Graz, Klagenfurt und München untersucht. Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

ForscherInnen untersuchten die Reaktionen des Herzens bei Beleidigungen und Auslachen

Der Mensch hat ein fundamentales Bedürfnis danach, dazu zu gehören. Das soziale Wesen tendiert dazu, sich um Akzeptanz zu bemühen und Ablehnung zu vermeiden. Wie Individuen interpretieren, wann sie positiv oder negativ aufgenommen werden beziehungsweise wie stark sie auf Signale aus ihrem Umfeld reagieren, hängt von vielerlei Faktoren ab. "Wir kennen in der Psychologie das Konzept der Ablehnungssensibilität, der ‚rejection sensitivity‘", erläutert Univ.-Prof. Dr. Nilüfer Aydin vom Institut für Psychologie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Sie ist Co-Autorin einer von Ao.Univ.-Prof. Dr. Ilona Papousek vom Institut für Psychologie der Uni Graz geleiteten Studie. „Das Konzept beschreibt die Disposition, soziale Ablehnung ängstlich zu erwarten, jederzeit bereit zu sein sie wahrzunehmen und stark darauf zu reagieren. Dies ist insbesondere in ambivalenten Situationen der Fall“, erläutert Aydin.


Gelotophobie gehört in das Umfeld dieses Phänomens und beschreibt die Angst davor, ausgelacht zu werden. Betroffene Personen gehen häufig davon aus, dass das Lachen anderer Personen im Sinne eines Lächerlich-Machens gegen sie gerichtet ist. ForscherInnen der Karl-Franzens-Universität sowie der Universitäten München und Klagenfurt haben nun untersucht, wie das Herz der Betroffenen auf das Lachen und auf Beleidigungen reagiert. Sie haben dazu 18 TeilnehmerInnen mit Gelotophobie und 24 TeilnehmerInnen ohne Gelotophobie zu einem Experiment eingeladen. Sie wurden darum gebeten, für fünf Minuten Rechenaufgaben zu lösen. Unterbrochen wurden sie dabei von zwei standardisierten, zuvor aufgenommenen beleidigenden Aussagen, wie etwa: "Ich habe keine Ahnung, warum Sie so lange dafür brauchen. Eigentlich sind die Aufgaben ein Kinderspiel" sowie von einem zuvor aufgenommenen Lachen. Die Stimuli wurden – um den Eindruck der Zufälligkeit zu suggerieren – über die Gegensprechanlage eingespielt.


Die ForscherInnen kommen dabei zum Ergebnis, dass die TeilnehmerInnen, die unter Gelotophobie leiden, eine Reaktion ihres Herzens zeigen, die charakteristisch für jene bei sozialer Ablehnung ist: Die Herzschläge verlangsamten sich für mehrere Sekunden und zeigten eine weitere Verminderung nach der Konfrontation mit dem sozialen Stimulus. Besonders interessant ist dabei, dass sich die Herzreaktion bei den eingespielten Beleidigungen aber qualitativ davon unterscheiden: „Außerdem konnten wir mit unserer Studie zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen Gelotophobie, die konzeptionell nahe dem Konzept der Ablehnungssensibilität steht, und einer erhöhten aggressiven Wut gibt“, erläutert Aydin.

 


Studie: Papousek, I., Aydin, N., Lackner, H.K., Weiss, E.M., Bühner, M., Schulter, G., Charlesworth, C. & Freudenthaler, H.H. (2014). Laughter as a social rejection cue: "Gelotophobia" and transient cardiac responses to other persons' laughter and insult. Psychophysiology, Vol 51, S. 1112 – 1121.

Erstellt von Romy Müller/Universität Klagenfurt & Gerhild Kastrun

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