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Universität Graz Neuigkeiten Sport braucht Wettbewerb: Olympia setzt starken Trainingsreiz

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Mittwoch, 31.07.2024

Sport braucht Wettbewerb: Olympia setzt starken Trainingsreiz

Schuh von Läufer mit Eiffeltrum im Hintergrund

Olympische Spiele als Ziel: Für Sportler:innen üben Großevents einen wichtigen Trainingsreiz aus. Foto: HeGraDe - stock.adobe.com

Gerade bei Olympischen Spielen werden Rekorde gesprengt, körperliche Kräfte bis zum Letzten ausgereizt. Welche Rolle spielt es überhaupt für Sportler:innen, sich zu messen? Tragen Wettbewerbe zur Leistungssteigerung bei? Sportwissenschaftler Markus Tilp antwortet...

„Der Vergleich ist im Sport ein ganz wesentlicher Faktor. Das ist schon in der Definition des Begriffs enthalten. Im Unterschied zur Bewegung, die wir im Alltag und in der Freizeit ausüben. Wettkämpfe fließen daher in den Trainingsplan ein. Denn je höher der körperliche Reiz, desto mehr muss der Organismus auf die Überforderung und den Mangel reagieren. Das passiert zum Beispiel in Form von Muskelaufbau oder verbesserter Sauerstoffversorgung im Blut. Das heißt, Wettkämpfe sind das Ziel, aber gleichzeitig auch ein fixer Bestandteil eines Trainings.
Olympische Spiele zeichnen sich durch eine extrem hohe Dichte an Konkurrent:innen aus und erzeugen folglich einen ganz besonders starken Reiz für den Organismus. Auf derartig große Events können sich Sportler:innen über mehrere Jahre hindurch vorbereiten, um dann die Höchstleistung zu einem bestimmten Zeitpunkt abzurufen. Dabei spielen je nach Persönlichkeit auch psychologische Faktoren eine Rolle, ob die Trainingsleistung beim Bewerb umgesetzt werden kann.“

 

Markus Tilp ©© Fotografie Carolin Bohn 2023
© Fotografie Carolin Bohn 2023
Markus Tilp ist Professor am Institut für Bewegungswissenschaften, Sport und Gesundheit. Foto: Carolin Bohn
leer
Erstellt von Andreas Schweiger

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