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Universität Graz Neuigkeiten Nachhaltige Diplomarbeit

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Donnerstag, 20.12.2012

Nachhaltige Diplomarbeit

Preisverleihung im Rahmen des Kongresses Zero Emission Cities im Festsaal des Wiener Rathauses am 5. Dezember 2012: DI Christian Holzer vom Lebensministerium, Josef-Peter Schöggl, Rupert Baumgartner, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien Brigitte J

Preisverleihung im Rahmen des Kongresses "Zero Emission Cities" im Festsaal des Wiener Rathauses am 5. Dezember 2012: DI Christian Holzer vom Lebensministerium, Josef-Peter Schöggl, Rupert Baumgartner, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien Brigitte Jank und Saubermacher-CEO Hans Roth (v.l.). Foto: Saubermacher/APA-Fotoservice/Hautzinger

Josef-Peter Schöggl wurde mit dem Saubermacher Umweltpreis ausgezeichnet

Josef-Peter Schöggl, MSc, vom Institut für Systemwissenschaften, Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung erstellte im Rahmen seiner Diplomarbeit eine Checkliste für Nachhaltige Produktentwicklung am Beispiel innovativer Leichtbautechnologien in der Automobilindustrie. Dafür erhielt der Jungforscher kürzlich den Umweltpreis 2012 der Firma Saubermacher. Die Auszeichnung prämiert besonders herausragende Diplomarbeiten und Dissertationen mit einem Konnex zum Umweltschutz beziehungsweise zur Abfallwirtschaft.

 

Bei der Entwicklung innovativer Produkte, die Gebrauch von neuen Materialen machen und deren Entwicklung neue Produktionsprozesse erfordert, stehen meist nur unzureichende Informationen über Nachhaltigkeitsaspekte des Produkts zur Verfügung. „Dieser Informationsmangel erschwert den Einsatz von traditionellen Eco-Design-Tools und Bewertungsinstrumenten wie der Lebenszyklusanalyse“, erklärt Josef-Peter Schöggl. Seine Checkliste für Nachhaltige Produktentwicklung soll diese Lücke schließen. Betreut wurde der Jungforscher bei seiner Arbeit von Univ.-Prof. Dr. Rupert Baumgartner.

 

Die Checkliste wurde mit neun innovativen Technologien aus dem CULT-Projekt von Magna Steyr getestet und den besonderen Anforderungen schrittweise angepasst. „In ihrer finalen Version erlaubt die Checkliste EntwicklerInnen und DesignerInnen, bereits in frühen Konzeptphasen erste Aussagen über die Nachhaltigkeits-Performance des entwickelten Produkts oder der Technologie zu treffen, Vergleiche mit früheren Varianten und Alternativen anzustellen und erforderliche Aufgaben zur Verbesserung der Performance abzuleiten“, so Schöggl.

Erstellt von Gudrun Pichler

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