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Universität Graz Neuigkeiten Macht Protest Freiheit? Soziologin Zorica Sirocic untersucht Pride-Bewegungen

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Dienstag, 17.06.2025

Macht Protest Freiheit? Soziologin Zorica Sirocic untersucht Pride-Bewegungen

Soziologin Zorica Sirocic lehnt an einem Stiegengeländer und schaut nach links in die Ferne. ©KANIZAJ photography 2025

"Die Pride Parade gab einer marginalisierten Gruppe eine stolze kollektive Identität", analysiert Zorica Sirocic. Die Politikwissenschaftlerin untersucht Festivals als Form des Aktivismus. Foto: Uni Graz/Kanizaj.

In Wien mischte sich vergangenen Sonntag Trauerflor in die Regenbogenparade - im Gedenken an die Opfer des Grazer Amoklaufs. In Ungarn hingegen sah die Pride-Bewegung gänzlich schwarz, nicht nur die Parade wurde von der Politik verboten, sondern auch ein Protestmarsch gegen die Unterdrückung queerer Minderheiten. Uni-Graz-Soziologin Zorica Sirocic untersucht, wie in Südosteuropa die betroffenen Gruppen um ihre Rechte kämpfen.

Vielfalt in einer Gesellschaft zuzulassen und wertzuschätzen, ist nicht nur eine Frage gleicher Rechte für alle. „Diversität steigert die Kreativität – kulturell, in der Kunst und in der Wirtschaft“, sagt Zorica Siročić. Die gebürtige Kroatin forscht als Postdoc am Institut für Soziologie zu feministischen und LGBTQ-Bewegungen. Eine für sie besonders spannende Form des Aktivismus der Community sind Festivals. Diese begannen in Südosteuropa um 2010 zu boomen. „Viele solcher feministischen und queeren Veranstaltungen können als eine Art ,reparative politics‘ betrachtet werden“, sagt die Forscherin und erklärt: „Was in der Gesellschaft nicht möglich ist, wird bei diesen Events gelebt. Was falsch läuft, wird sozusagen repariert.“ 

>> mehr dazu in der UNIZEIT.

“Wie werden wir Grenzen los?”, ist der Titel der aktuellen Ausgabe. Wie wir die unterschiedlichsten Barrieren, die uns auf Schritt und Tritt begegnen, aus dem Weg räumen können, zeigen darin Forscher:innen auf. 

Wenn du dich für das Zusammenleben in der Gesellschaft interessierst, studiere Soziologie an der Universität Graz!

Erstellt von Gudrun Pichler

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