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Universität Graz Neuigkeiten In Erinnerung

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Donnerstag, 26.11.2015

In Erinnerung

Gedächtnisvorlesung für Werner Tessmar-Pfohl: Rektor a.D. Gutschelhofer, Rektor a.D. Sünkel, Rektorin Neuper, Vizedekanin Scherke, Prof. Tichy (v.l.) Foto: Uni Graz/Schweiger

Gedächtnisvorlesung für Werner Tessmar-Pfohl: Rektor a.D. Gutschelhofer, Rektor a.D. Sünkel, Rektorin Neuper, Vizedekanin Scherke, Prof. Tichy (v.l.) Foto: Uni Graz/Schweiger

Gedächtnisvorlesung für Visionär und Vordenker: ein Abend für Werner Tessmar-Pfohl

Er hat die steirische Wirtschaft entscheidend geprägt sowie als Universitätsrat die Karl-Franzens-Universität Graz wesentlich mitgestaltet. Und er hat gezeigt, dass sich erfolgreiches Unternehmertum und humanistisches Handeln nicht ausschließen. Viele wertschätzende Gedanken an Dr. Werner Tessmar-Pfohl, der überraschend heuer im März verstorben ist, standen bei der Gedächtnisvorlesung am 25. November 2015 in der Aula der Uni Graz im Mittelpunkt.

Rektorin Univ.-Prof. Dr. Christa Neuper: „Werner Tessmar-Pfohl war ein großer Vordenker des Landes und wir folgen seinem Auftrag als Universität, uns für die Zukunft zu widmen.“ In hochschulpolitischen Fragen habe er sich oft kritisch geäußert, aber stets konstruktiv, Lösungen zu entwickeln.“ Als Vorsitzender des Universitätsrates von 2010 bis 2013 waren ihm unter anderem die Studierenden sowie die Universitätsbibliothek ein besonderes Anliegen. „Und vieles entwickelt sich heute in seinem Sinne weiter.“
Rektor a.D. Univ.-Prof. Dr. Alfred Gutschelhofer führte durch den Abend der Erinnerungen und betonte die zentrale Rolle von Tessmar-Pfohl beim Wechsel der Universität in die Autonomie: „Er hat viel Unterstützung geboten, in einer Zeit, in der kein Stein auf dem anderen geblieben ist.“ Diese Phase skizzierte der ehemalige Universitätsratskollege Univ.-Prof.i.R. Dr. Gunther Tichy nach: „Die Universität war einem dramatischen Wandel unterworfen. Werner Tessmar-Pfohl leistete erhebliche Vermittlungsarbeit.“
TU-Rektor a.D. Univ.-Prof. Dr. Hans Sünkel erinnerte daran, dass Tessmar-Pfohl die Kooperation NAWI Graz entscheidend gefördert hat und verglich ihn einem anderen steirischen Visionär, Erzherzog Johann: „Beide haben den Mut zum aufrechten Gang gelebt.“
Ao.Univ.-Prof. Dr. Katharina Scherke, Vizedekanin der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, gedachte den Begegnungen im Rahmen des Forum Alpbach Steiermark und thematisierte in ihrem Vortrag, „wissenschaftliche Thesen, die ich gerne mit ihm diskutieren würde“.

Neben der Familie Tessmar-Pfohl erinnerten sich in der Aula zahlreiche Ehrengäste, darunter die ehemalige Landeshauptfrau Waltraud Klasnic, IV-Präsident Jochen Pildner-Steinburg, Anton Paar-CEO Friedrich Santner und AVL-Chef Helmut List, an die unvergessene Persönlichkeit.

Erstellt von Andreas Schweiger

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