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Universität Graz Neuigkeiten In der Sportwelt

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Freitag, 05.03.2021

In der Sportwelt

Christina Höllerl lebt und arbeitet in der Schweiz.

Christina Höllerl erzählt von ihrem Weg an der Uni Graz, berichtet von Auslandserfahrungen und ihrem Beruf in der Welt des Sports. Foto: Privat/ Christina Höllerl.

Alumna Christina Höllerl im Portät zum Weltfrauentag.

Zum 100. Mal wird am 8. März 2021 der internationale Frauentag gefeiert. Wie Frauen heute an der Universität Graz studieren, forschen und managen, zeigen anlässlich des Jubiläums stellvertretend fünf Portraits.

Heute mit Christina Höllerl, Absolventin des Masters of Business Administrations an der Universität Graz (2002) und derzeit Sales Managerin für Handball bei der Infront Sports & Media AG in Zug.

„Meine Studienzeit war wohl eine der spannendsten Zeiten in meinem Leben“, lacht die gebürtige Fürstenfelderin in die Kamera. „In den Lehrveranstaltungen habe ich nicht nur viel interessantes Wissen erlernt, sondern auch tolle Menschen kennengelernt. Außerdem gab es so viele Möglichkeiten ins Ausland zu gehen, dadurch habe ich tolle Erfahrungen gemacht.“ Als Auswanderin würde sich die Wahl-Schweizerin aber bis heute nicht bezeichnen: „Obwohl ich jetzt schon länger nicht mehr in Österreich lebe, ist es für mich noch immer ‚nur‘ ein Aufenthalt.“

Seit 2019 ist Christina Höllerl Sales Managerin bei der Infront Sports & Media AG in Zug. Ihre Haupttätigkeit ist der Firmenkontakt mit großen Unternehmen, die ihre Markenbekanntheit über die emotionale Marketing-Plattform Sport steigern wollen. Davor kann sie schon von vielen Erfahrungen in der Sportbranche erzählen: „Mein größtes Hobby ist das Golfen und seit Teenager-Tagen stehe ich immer wieder gerne am Platz. Beruflich jedoch hat es mich dann in die Welt des Fußballs verschlagen!“ Ob von 2006 bis 2008 für die UEFA EURO 2008 oder später dann acht Jahre lang als Marketing Event Managerin für diverse FIFA Weltmeisterschaften, Höllerl blieb dem Sport treu.

„Ich muss gestehen, die Bewerbungsphase nach dem Studium war nicht sehr erfolgreich. Generell habe ich mich in verschiedensten Bereichen, wie zum Beispiel dem Rohstoffhandel, ausprobiert und sah wenig Perspektiven im Sport. Trotzdem habe ich nicht aufgegeben und doch über Umwege immer wieder zurück zu meiner Leidenschaft gefunden“, erzählt sie. Ihr Rat an junge Studierende: „Man braucht vor nichts Angst zu haben, denn überall wird nur mit Wasser gekocht.“

Gilt das auch für männerdominierte Berufe?  „Diese Bezeichnung der Berufe gibt es meiner Meinung nach nur, weil Frauen meinen, sie hätten dort keinen Platz. Das stimmt natürlich nicht! Wenn man will, kann man alles machen“, so ihre Einstellung. Außerdem schätzt sie sehr die Vorzüge von gemischten Teams, da diese die Produktivität steigern.

Was kann die Absolventin Studierenden nun mit auf den Weg geben? „Grundsätzlich sollte man einfach wissen, was man will, und realistisch bleiben. Nichts ist für immer und ewig, je mehr man ausprobiert, desto mehr weiß man wieder, was man nicht mag.“ Oder wie in Christina Höllerls Fall weiß man, wofür das berufliche Herz schlägt.

 

Erstellt von Melanie Köppel

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