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Universität Graz Neuigkeiten Immer der Nase nach!

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Freitag, 23.01.2015

Immer der Nase nach!

Veronika Schöpf beschäftigt sich mit Möglichkeiten der Bildgebung des olfaktorischen Systems und ist seit 1. Oktober 2014 Professorin für Neuroimaging im Rahmen von BioTechMed-Graz. Foto: Deniz Arslan.

Veronika Schöpf beschäftigt sich mit Möglichkeiten der Bildgebung des olfaktorischen Systems und ist seit 1. Oktober 2014 Professorin für Neuroimaging im Rahmen von BioTechMed-Graz. Foto: Deniz Arslan.

Veronika Schöpf erforscht das olfaktorische System im Rahmen von BioTechMed-Graz

Ein Magnum-Eis, frisch aus dem Tiefkühlregal: Besonders an heißen Sommertagen ist die Sehnsucht danach bei vielen groß. Schon beim Öffnen der Verpackung steigt einem der verführerische Schoko-Duft in die Nase. Nur: Schokolade riecht in ihrem gefrorenen Zustand nicht. Weil das olfaktorische Erlebnis aber von unschätzbarer Wichtigkeit für die KundInnen ist, wird der erwartete Duft auf anderem Weg bereitgestellt – spezielle Moleküle im Klebstoff der Verpackung sorgen für das wohlige Gefühl, Schokolade nicht nur zu schmecken, sondern auch zu riechen.

 

Dieser „Trick“ der Lebensmittelindustrie verdeutlicht, wie wichtig der Geruchssinn ist – nicht nur für das persönliche Wohlbefinden, sondern auch für die allgemeine Lebensqualität. Die Olfaktorik ist eines der Schwerpunktgebiete von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Veronika Schöpf, die seit Kurzem im Rahmen der Forschungskooperation BioTechMed-Graz am Institut für Psychologie der Karl-Franzens-Universität Graz als Professorin für Neuroimaging tätig ist.
Schöpf, die an der LMU München ihr Doktorat für Humanbiologie erworben hat, erklärt: „Statistiken belegen, dass Einschränkungen des Geruchssinns der beste Prädiktor für Fünf-Jahres-Mortalität bei älteren PatientInnen ist, genauer sogar als Herz-Kreislauf, Lungen-, oder Krebserkrankungen. Selbst wenn wir nur Teile des olfaktorischen Empfindens verlieren, können wir unseren Körper nicht mehr so gut spüren. Die soziale Wahrnehmung ändert sich ebenso wie depressive Parameter.“

 

Schöpf hat deshalb gemeinsam mit KollegInnen der Med Uni Wien, wo sie Assistant Professor an der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin war, eine Riech-Therapie entwickelt: „Derzeit sind es 32 Wochen des intensiven Trainings. Das ist zwar langwierig, es funktioniert dafür aber“, unterstreicht die Tirolerin. Der Grund ist dem menschlichen Gehirn geschuldet: Die ForscherInnen haben herausgefunden, dass die für das Riechen zuständige Areale im Hirn auch aktiv sind, wenn kein Duft wahrgenommen werden kann. Einschränkungen des olfaktorischen Systems bestehen etwa durch eine angeborene Anosmie, durch neurodegenerative Erkrankungen, durch Verletzungen wie etwa ein Schädel-Hirn-Trauma oder durch einen simplen Schnupfen. Denn selbst Letzterer kann zum völligen Verlust der Riechwahrnehmung führen, bestätigt Schöpf.


In Zukunft wird daher wohl nicht nur für das reine Vermarkten von Produkten wissenschaftliche Kompetenz vonnöten sein, vermutet die Forscherin, sondern auch im Bereich Food Design: „Ältere oder anosmische Menschen tendieren dazu, extrem viel zu salzen, um durch das retronasale Riechen die Speisen wenigstens ein bisschen intensiver schmecken zu können. Hier könnte die Lebensmittelindustrie entsprechend reagieren, um den Betroffenen Alternativen zu bieten.“ Um entsprechende Therapien im Bereich der Olfaktorik entwickeln zu können, müssen sich die ForscherInnen aber zunächst ein genaues Bild des olfaktorischen Systems machen. Schöpf, die an der Uni Innsbruck Technische Mathematik studiert hat, spezialisierte sich schon früh auf multimodale Auswertungsmethoden – eine Kombination aus funktioneller und strukturellerer Magnetresonanztomographie.

 

Besondere Beachtung schenkte sie dabei so genannten Ruhezustandsnetzwerken im Gehirn: „Das Hirn ist immer aktiv, auch wenn man schläft. Dieser Stand-By-Modus ermöglicht uns, bei Gefahren schnell zu reagieren. Weil die verschiedenen Areale komplex ineinandergreifen, spricht man von Netzwerken.“ Diese durchlaufen spezifische Veränderungen während der verschiedenen Stadien des Lebens, vor allem aber auch bei Erkrankungen – und könnten daher eventuell sogar Krankheitsverläufe vorhersagen oder Fortschritte einer Therapie anzeigen, selbst wenn äußerlich noch keine Symptome sichtbar sind.

Erstellt von Gerhild Kastrun

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