Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Welcome Weeks für Erstsemestrige
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
  • Spotlight
Jetzt aktuell
  • Aufnahmeverfahren 2026 – alle Infos
  • Crowdfunding entdecken
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Hollywood Calling

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Dienstag, 07.12.2021

Hollywood Calling

Zwischen Kino und Konzertsaal: Musikwissenschafterin Ingeborg Zechner beschäftigt sich mit dem Werk von Franz Waxmann. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos.

Zwischen Kino und Konzertsaal: Musikwissenschafterin Ingeborg Zechner beschäftigt sich mit dem Werk von Franz Waxmann. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos.

Lange war Franz Waxman abseits der Filmmusik. Ingeborg Zechner verortet seine Werke vor dem Hintergrund des zeitgenössischen US-amerikanischen Musiklebens.

„Sunset Boulevard“. Der Film von Billy Wilder aus dem Jahr 1950 steht auf der langen Liste der besten amerikanischen Filme auf Platz zwölf; gleich hinter „It’s a Wonderful Life“ und einige Nummern vor “Star Wars“ (Platz 17.) Inhaltlich setzt sich der Streifen auf eine sarkastische Art und Weise mit dem System „Traumfabrik Hollywood“ auseinander. Was vielen unbekannt ist: Die Musik zum Film stammt aus der Feder des deutsch-jüdischen Komponisten Franz Waxman, der Anfang der 1930er-Jahre zuerst nach Paris und später dann in die USA auswanderte und für die Musik zu diesem Film mit einem Oscar prämiert wurde. Die bestehende Forschungslücke in Bezug auf Waxman sowie Filmmusik als Teil der Musikgeschichtsschreibung zu begreifen, möchte die Musikwissenschafterin Ingeborg Zechner von der Universität Graz in ihrer Habilitation mit einer Aufarbeitung seines Werkes vor dem Hintergrund technologischer, medialer, soziokultureller und politischer Kontexte der Zeit schließen. Das Projekt wird vom FWF gefördert.

Er war einer der wichtigsten Vertreter der Hollywood-Filmmusik der 1930er- bis 1960er-Jahre. In dieser Zeit bildete sich ein symphonisch geprägter, dennoch stilistisch deutlich vielfältigerer Klangstil heraus: „Man kann diesen Stil gut mit John Williams und dessen Musik für „Star Wars“ in den 70ern vergleichen. Oder auch Howard Shores Musik für „Herr der Ringe“ bezieht sich auf symphonische Hollywood-Filmmusik aus dieser Zeit“, unterstreicht Zechner. Insgesamt zwölf Mal wurde Waxmans Musik für den Oscar nominiert und zweimal damit ausgezeichnet. Umso mehr erstaunte es die Musikwissenschafterin, dass man bislang über das Leben und Werk des Komponisten wenig wusste. Erst durch einen Zufall vor zehn Jahren stieß sie auf ihn: Als Mitarbeiterin eines Musikfestivals hatte sie die Aufgabe, einen Programmhefttext über Waxmans „Carmen Fantasie“ zu verfassen, die heute zu den Standardwerken im virtuosen Violinrepertoire zählt. Eine grundlegende Recherche über den Komponisten in den musikwissenschaftlichen Standardwerken brachte allerdings kaum Informationen zu Tage – vielmehr stieß sie auf Waxmans filmmusikalisches Schaffen, dem letztlich auch die „Carmen Fantasie“ zuzurechnen ist. Das Konzertstück entstammt dem Film „Humoresque“ aus dem Jahr 1946.
 

Wichtig für die Karriere des Komponisten war seine deutsch-jüdische Herkunft. Viele Komponisten setzten bereits auf eine erfolgreiche Karriere im Bereich der Kunstmusik in Europa auf, bevor sie in Hollywood Fuß fassten. Bei Waxman war das anders. Er nutzte die mit dem Migrationsprozess aus Europa verbundene ideologische Dimension als eine Karrierestrategie. „In den USA der 1930er-Jahre interessierte man sich mitunter aus Prestigegründen sehr für europäische Komponisten mit kunstmusikalischem Hintergrund. Emigration aus Europa und der damit oft pauschalisierend verbundene Kunstmusikbezug war für den Komponisten ein willkommenes Narrativ zur künstlerischen Identitätsbildung “, weiß Zechner. Tatsächlich war er vor seiner Emigration in die USA fest in der deutsch-französischen Unterhaltungs- und Filmindustrie verortet und weniger im Bereich der „Kunstmusik“. Für den Konzertsaal zu komponieren, begann er erst in den USA.

Am Beispiel von Waxman möchte Zechner zeigen, dass Filmmusik als Teil der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts verankert werden soll. Dazu gehört, dass dieses Musikgenre abseits des Kinosaals ab Anfang der 1940er-Jahre in unterschiedlichen medialen Formen verwertet wurde. So etwa als Konzertbearbeitung, theme song aber ab den 1950ern auch als Soundtrack-Album.

Erstellt von Konstantin Tzivanopoulos

Weitere Artikel

PFAS: Uni-Graz-Studie zeigt, dass Verbote von Ewigkeitschemikalien wirken

Forschende der Universität Graz zeigen: PFAS-Verbote senken die Belastung in der Natur nachweislich. Doch die Industrie weicht auf andere Verbindungen aus, die für Menschen ebenso gefährlich sind.

Neues Kapitel für das Graz Center of Physics: Fachwerkteile angeliefert

Architektonischer Meilenstein für das künftige Grazer Physik-Center: Die ersten Fachwerkteile wurden angeliefert und mit dem Kran auf die richtige Stelle im ersten Obergeschoß platziert. Bis Mai folgen 33 weitere Lkw-Transporte und bringen insgesamt 64 Stück. In Summe werden so 16 große Stahlfachwerke vor Ort zusammengeschraubt. Die acht Meter hohen und teilweise bis zu 30 Meter langen Fachwerke geben dem ganzen Gebäude eine notwendige Stabilität und dienen der Lastabtragung der oberen Geschoße.

Neue bahnbrechende Berechnungsmethode für Klimaextreme

Wie stark nehmen Hitze, Überschwemmungen, Dürre und Stürme durch den menschengemachten Klimawandel zu? In einer bahnbrechenden Arbeit hat Klimaforscher Gottfried Kirchengast mit seinem Team an der Universität Graz eine neue Methode zur Berechnung von Gefahren durch Extremereignisse entwickelt: In beliebigen Regionen weltweit können damit alle wichtigen Gefahrengrößen für Ereignisse wie Hitzewellen, Hochwasser und Dürren berechnet werden, und das mit bisher unerreichtem Informationsgehalt. In einer Anwendung für Europa fanden die Forschenden eine rund zehnfache klimawandelbedingte Verstärkung der Hitzeextreme in den letzten Jahrzehnten. Die im Fachjournal Weather and Climate Extremes erschienene Studie schafft auch die Basis für eine bessere Quantifizierung der Schäden für Menschen, Ökosysteme und Infrastruktur.

So schmeckt Wissenschaft: Fritz Treiber serviert in neuer ORF-Serie Ernährungstipps

Runter mit den Kilos und gesünder essen: Das haben sich viele mit Beginn der Fastenzeit vorgenommen. Doch wie gelingt’s? Molekularbiologe Fritz Treiber serviert sein Wissen an der Uni Graz nicht nur Studierenden im Hörsaal. Ab heute, 18, Februar 2026, auch einem großen Publikum vor dem TV-Bildschirm. Gemeinsam mit den Spitzenköch:innen Eveline Wild, Richard Rauch und Max Stiegl sowie Moderatorin Silvia Schneider beweist der Wissenschaftler in einer achtteiligen ORF-Serie: „So isst Österreich besser!“

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche