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Universität Graz Neuigkeiten Hohe Auszeichnung für Grazer Juristin

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Mittwoch, 17.10.2012

Hohe Auszeichnung für Grazer Juristin

Evelyn Höbenreich mit Ingrid Moritz von der Arbeiterkammer Wien (l.) und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Foto: © Parlamentsdirektion/Bildagentur Zolles KG/Jacqueline Godany

Evelyn Höbenreich mit Ingrid Moritz von der Arbeiterkammer Wien (l.) und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Foto: © Parlamentsdirektion/Bildagentur Zolles KG/Jacqueline Godany

Evelyn Höbenreich erhielt den Käthe-Leichter-Preis 2012

Die Juristin Ao.Univ.-Prof. Dr. Evelyn Höbenreich vom Institut für Römisches Recht, Antike Rechtsgeschichte und Neuere Privatrechtsgeschichte der Uni Graz wurde am 10. Oktober im in Wien mit dem Käthe-Leichter-Preis 2012 ausgezeichnet. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek hatten zur Verleihung der Käthe-Leichter-Preise und des Frauen-Lebenswerk-Preises ins Parlament geladen.

 

Evelyn Höbenreich setzt sich mit großem Engagement für die Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt ein. Als eine der ersten Frauen, die sich an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät in Graz habilitiert haben, ist ein Schwerpunkt in ihrem wissenschaftlichen Wirken Gender-Aspekten gewidmet. Neben zahlreichen Publikationen wirkte die Juristin an vielen Projekten zu den verschiedensten Themenbereichen und Facetten von Gender-, Frauen- und Geschlechterforschung mit und kann auf internationale Auszeichnungen verweisen.

Auch in der Lehre hat Höbenreich Gender-Aspekten immer wieder Rechnung getragen. Ein besonderes Beispiel ist in diesem Zusammenhang die Organisation und Implementierung eines internationalen Lehrgangs der Grazer Universität unter Beteiligung der Universitäten Foggia und Marrakesch: Mastère international conjoint „Femmes, civilisations et systèmes juridiques“ (LLM).

 

Die Käthe-Leichter-Preise erinnern an das Lebenswerk der 1942 von den Nationalsozialisten ermordeten Nationalökonomin. Leichter war als erste Frauenreferentin der Arbeiterkammer sowohl wissenschaftlich als auch politisch im Interesse der Frauen tätig, ihre sozialpolitischen Erhebungen gehören zu den wichtigsten frauenrelevanten Publikationen der Zwischenkriegszeit.

Erstellt von Gudrun Pichler

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