In der Aula der Karl-Franzens-Universität trafen sich über 100 Forschende aus Wirtschaft und Industrie zum 8. und letzten Cleantech Innovators Club am 28. Oktober 2014. Wieso der letzte? „Weil es nächstes Jahr mit dem Green Tech Innovators Club weitergeht und damit der Fokus noch stärker auf grüne Innovationen gelegt wird“, so Moderator Bernhard Puttinger.
Weltpremiere für Licht-Innovation
Eine Premiere feierte ein Produkt, das beim Cleantech Innovators Club vor zwei Jahren entstanden ist: EcoCan entwickelte in Zusammenarbeit mit Joanneum Research und der Montanuniversität Leoben eine spezielle Lichtlenkungsfolie für die Zukunft der Beleuchtungstechnik, also LED. Ein gelungenes Beispiel, das zeigt wie Vernetzung wirkt. Aus spannenden Gesprächen entsteht ein innovatives Produkt, das auf den Markt und die Bedürfnisse der Menschen abgestimmt ist. „Dafür ist der Cleantech Innovators Club die perfekte Bühne“, sagte Vizerektor Peter Riedler.
Smarte Lebenswelt, Zero Waste, Green Steel
Umweltorientiert und nachhaltig präsentierte sich die Karl-Franzens-Universität. Der ECO WORLD STYRIA-Partner Solid hat erst kürzlich das Gebäude Universitätsplatz 1 mit Solar-Energie ausgestattet, wie Harald Blazek berichtete. Karl Steiniger forscht an der Uni an den Herausforderungen für „smarte Lebenswelten“ und wohin sich der Bedarf in den Bereichen Mobilität, Wohnen, Energie und Freizeit entwickelt. „Zero Waste“ ist das Ziel von Saubermacher. Ralf Mittermayr präsentierte, wie Reststoffe der Kreislaufwirtschaft nachhaltig erhalten bleiben.
An der TU Graz simuliert Christoph Hochenauer den Verbrennungsprozess, um Brennstoffe einzusparen. Diese Simulation hilft u.a. Bernhard Brandstätter der solche Daten für die Forschung am Virtuellen Fahrzeug verwendet. Herwig Brauneis von Inteco beschäftigt sich dagegen mit „Green Steel“, einem Begriff den er auch durchaus kritisch sieht. Nach einem kurzen Überblick über die Themen wurden die Inhalte an den moderierten Thementischen mit dem Fachpublikum vertieft.
Freitag, 31.10.2014