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Universität Graz Neuigkeiten Gemeinsam statt einsam

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Dienstag, 28.05.2013

Gemeinsam statt einsam

Netzwerk qualitative Forschung: ein Forum für den Austausch "peer-to-peer" ©Netzwerk Qualitative Forschung

Netzwerk qualitative Forschung: ein Forum für den Austausch "peer-to-peer"

Das „Netzwerk qualitative Forschung“ soll den interdisziplinären Austausch von jungen und erfahrenen WissenschafterInnen anregen.

Qualitative Forschung braucht den Austausch unter KollegInnen. Gemeinsame Diskussionen bringen neue Sichtweisen ein, motivieren und zeigen kreative Problemlösungen auf. Vor allem Studierende und junge WissenschafterInnen profitieren von der Kommunikation „peer-to-peer“.

Um diesen Austausch zu fördern, haben Mag. Johanna Stadlbauer, Dissertantin am Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie, und die Soziologin MMag. Andrea Ploder, MA 2010 das „Netzwerk qualitative Forschung“ gegründet. Die interdisziplinäre Plattform will junge und auch erfahrene WissenschafterInnen zusammenbringen, um Diskussionen über qualitative Forschungsmethoden und ihre Anwendung zu fördern.

 

Gespräche über Forschungskonzepte und -designs sollen in Rahmen dieser Initiative ebenso Platz finden wie der Austausch über Probleme in der Forschungspraxis oder Wege der  Vermittlung qualitativer Methoden in der Lehre. Auch gemeinsame Felderkundungen, Interpretationssitzungen oder Lesekreise zu methodischen und methodologischen Texten sind möglich.  Lokal an der Uni Graz verankert will das Netzwerk aber auch den Blick über die Grenzen der eigenen Einrichtung hinaus richten, über internationale Workshops und Konferenzen informieren und zur Teilnahme motivieren.

 

Ein regelmäßiger Treffpunkt ist bereits der „Stammtisch qualitative Forschung“, der einmal  im Monat stattfindet. „Er ist ein niederschwellig gestaltetes Forum für Diskussionen mit ,peers‘ über eigene Projekte, seien es Seminar- oder Masterarbeiten, Dissertationen, Aufsätze und andere Vorhaben“, informiert Johanna Stadlbauer. „Wir geben uns gegenseitig Ratschläge, berichten von eigenen Problemlösungsstrategien oder ungelösten Problemen, stellen uns Fragen, erzählen über Fortschritte oder Stillstände.“ Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Erstellt von Gudrun Pichler

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