Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Anmeldung zum Studium (Wintersemester 2026/27)
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Jetzt zum Studium anmelden
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Geldwäsche: Wenn Banken keine weiße Weste haben

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Freitag, 08.03.2024

Geldwäsche: Wenn Banken keine weiße Weste haben

Andrea Schertler

Andrea Schertlers Forschungen sind in den Profilbereich Smart Regulation eingebettet. Sie ist auch Vizedekanin der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Foto: Studioline

Der berüchtigte Mafia-Boss Al Capone soll sie erfunden haben: die Geldwäsche. Als er in den 1920er-Jahren kriminell erwirtschafteten Gewinn in Waschsalons investierte. Ein Erfolgsmodell, das selbst vor den Banken nicht haltmacht. Deren Rolle und Verhalten bei Verstößen nimmt Andrea Schertler, Professorin für Finance and Business Analytics, unter die Lupe.

Mit sauber hat das nichts zu tun. Gelder aus „schmutzigen“ Geschäften werden in den legalen Finanzkreislauf gesteckt, die Herkunft etwa aus Drogen oder Prostitution so verschleiert. Dem will die neue Anti-Geldwäsche-Behörde der Europäischen Union, die in Frankfurt am Main angesiedelt wird, den Kampf ansagen. „Der nächste Schritt gegen das System vorzugehen“, bestätigt Andrea Schertler. Allzu große Hoffnungen zerstreut die Professorin am Institut für Banken und Finanzierung: „Denn Geldwäscher:innen schlafen nicht und passen sich an.“ Doch auch die Rolle der Banken ist nicht immer astrein, wie die Wissenschaftlerin im – von der Österreichischen Nationalbank geförderten – Projekt „Infractions of Anti-Money-Laundering Rules in Banks: The Disciplinary Role of Stakeholders” erhoben hat.

Reaktion auf Fehlverhalten

150 Banken weltweit hat Andrea Schertler gemeinsam mit Kolleg:innen von der niederländischen Universität Groningen untersucht, um mögliche Schwächen der internen Kontrolle aufzuzeigen. Bei 93 wurden Verstöße gegen Geldwäsche-Auflagen gefunden. Es handle sich nicht immer um eine bewusst gesetzte Tat, räumt die Forscherin ein: „Denn die Vorgänge sind oft enorm komplex und man muss diese erkennen.“ Eindeutiger sei es aber schon, wenn mit russischen Oligarchen Geschäfte gemacht werden. Überrascht stellte Schertler fest, dass insgesamt die involvierten Stakeholder, also Anteilseigner, Kund:innen oder Mitbewerber:innen, „eher moderat“ auf Fehlverhalten reagierten. Die Stakeholder europäischer Banken reagieren dabei besonders auf Untersuchungen von Geldwäscheverdachtsfällen in den globalen Finanzzentren, wie etwa New York oder Singapore. Diese Reaktion kann man, so Schertler, gut vor dem Hintergrund verstehen, dass in Kontinentaleuropa, wo im Unterschied zu den USA ein bankenbasiertes System vorherrscht, Verschwiegenheit ein zentrales Element darstellt.

Gesellschaftliches Phänomen

Generell hält Andrea Schertler Geldwäsche für ein gesellschaftliches Problem, wenn „jede:r schaut, was sich finanziell rausholen lässt“. Auch die soziale Ungleichheit verschärfe die Situation der Geldwäsche. „Wenn es den Menschen nicht gut geht, gewinnen traditionelle Clans mehr Macht“, erklärt die Expertin.  
So schaffe die künftige EU-Behörde zwar weitere Möglichkeiten, das Phänomen zu bekämpfen – aber: „Es ist ein bisschen wie in der Fabel vom Hasen und vom Igel“, vergleicht Schertler, „der Hase kann noch so schnell rennen, er wird immer den Igel bereits am Ziel antreffen.“

Erstellt von Andreas Schweiger

Weitere Artikel

20 Jahre UNI for LIFE: Ein Jubiläum, das Weiterbildung feiert

Zwei Jahrzehnte voller Wissen, Innovation und lebenslangem Lernen: Am 8. Juli feierte UNI for LIFE ihr 20-jähriges Bestehen mit einem festlichen Jubiläumsempfang im Palais Kottulinsky. Rund 200 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik sowie langjährige Partner:innen und Wegbegleiter:innen blickten gemeinsam auf die Erfolgsgeschichte universitärer Weiterbildung zurück – und richteten den Blick zugleich auf ihre Zukunft.

"Ohne Mathematik gäbe es keine Erklärung der Welt"

Wie lässt sich Leben berechnen? Und was kann die Wissenschaft sichtbar machen, das dem bloßen Auge verborgen bleibt? Diesen Fragen widmet sich die 14. European Conference on Mathematical and Theoretical Biology an der Universität Graz. Von 13. bis 17. Juli kommen rund 1.300 Forschende aus aller Welt am Campus zusammen, um über Modelle, biologische Prozesse und die Zukunft datenbasierter Medizin zu diskutieren. NAWI-Dekan und Mathematiker Klemens Fellner spricht über die Sprache, die die Welt erklärt

International und up-to-date: Uni Graz bietet neue Studien in Kunstwissenschaft an

Von den Alten Meistern bis zu KI-Kunst – drei neu konzipierte Studien der Uni Graz vermitteln ab dem Wintersemester 2026/27 aktuelle Perspektiven auf künstlerische Produktion. Dabei stehen neben historischer Kunst verstärkt auch zeitgenössische und globale Entwicklungen im Fokus. Die Anmeldefrist läuft.

NS-Eliteschule Napola: Historikerin sucht nach Erinnerungen und persönlichen Unterlagen

Sie sollten zur künftigen Elite des Nationalsozialismus erzogen werden: Buben und Mädchen ab zehn Jahren, die nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich eine sogenannte Napola (kurz für Nationalpolitische Lehranstalt; auch bekannt als NPEA, Nationalpolitische Erziehungsanstalt) besuchten. Neun solcher Einrichtungen gab es zwischen 1939 und 1945 auf dem Gebiet des heutigen Österreich.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche