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Universität Graz Neuigkeiten Fixstern am Forschungshimmel

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Donnerstag, 23.05.2013

Fixstern am Forschungshimmel

Einblicke in die Sonnenforschung auf der Kanzelhöhe: Finanzen-Vizerektor Peter Riedler, Rektorin Christa Neuper, Leiterin Astrid Veronig und Kanzelhöhe-Forscher Werner Pötzi (v.l.)

Einblicke in die Sonnenforschung auf der Kanzelhöhe: Finanzen-Vizerektor Peter Riedler, Rektorin Christa Neuper, Leiterin Astrid Veronig und Kanzelhöhe-Forscher Werner Pötzi (v.l.)

Forschung auf 1500 Meter Seehöhe: Dietmar Baumgartner, Astrid Veronig und Werner Pötzi (v.l.)

Forschung auf 1500 Meter Seehöhe: Dietmar Baumgartner, Astrid Veronig und Werner Pötzi (v.l.)

Das Sonnenobservatorium, etwa zehn Kilometer von Villach entfernt, gehört seit 60 Jahren zur Uni Graz.

Das Sonnenobservatorium, etwa zehn Kilometer von Villach entfernt, gehört seit 60 Jahren zur Uni Graz.

Sonnenobservatorium Kanzelhöhe weltweit vernetzt

Die Kanzelhöhe in Kärnten zählt zu den weltweit führenden Sonnenobservatorien, ist in zahlreiche internationale Beobachtungsnetzwerke eingebunden und feiert heuer gleich zwei Jubiläen: Vor 70 Jahren wurde die Station errichtet und vor 60 Jahren in die Uni Graz eingegliedert. Rektorin Univ.-Prof. Dr. Christa Neuper und Vizerektor Dr. Peter Riedler überzeugten sich kürzlich beim Besuch von den anerkannten Forschungsarbeiten auf 1500 Meter Seehöhe.
Die Kanzelhöhe setzt unter anderem Aktivitäten im Rahmen des ESA-Programms zur Weltraumlageerfassung. „Dabei werden in Echtzeit Beobachtungsdaten vom Observatorium auf der ESA-Plattform angeboten“, berichtet Assoz.Univ.-Prof. Dr. Astrid Veronig, Leiterin des Sonnenobservatoriums.
In Kooperation mit der TU Graz wird daran gearbeitet, Algorithmen zur automatischen Bilderkennung zu entwickeln, die auf die aktuellen Beobachtungen angewandt werden sollen. „Das Ziel ist es, Sonnenausbrüche quasi in Echtzeit zu erkennen und Warnmeldungen auszusenden“, beschreibt Veronig.
Weitere Initiativen unterstützten die Bestrebungen, sich als österreichisches Kompetenzzentrum zum Thema Weltraumwetter noch stärker zu positionieren. Die nächsten Schritte dazu sind der geplante Beitritt zum „International Space Environment Center“ Netzwerk.

>> Mehr zum Sonnenobservatorium Kanzelhöhe

Erstellt von Andreas Schweiger

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