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Universität Graz Neuigkeiten Extreme als Phänomene

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Mittwoch, 07.01.2015

Extreme als Phänomene

Wenn Sport lebensgefährlich wird: Diskussion und Film „Attention - A Life In Extremes” an der Uni Graz

Tauchen in 200 Meter Tiefe ohne Sauerstoffflasche, mit dem Fahrrad Tag und Nacht unterwegs, Fliegen im freien Fall: Sport wird immer extremer. Warum dieses gesellschaftliche Phänomen so ausgeprägt ist, steht bei einer Sonderausgabe der Uni-Graz-Reihe „Der bewegte Körper“ am 20. Jänner 2015 im Mittelpunkt. Sportwissenschafter Gerhard Tschakert spricht mit dem Regisseur Sascha Köllnreitner, der mit seinem aktuellen Extremsport-Film „Attention - A Life In Extremes“ das Publikum fasziniert. Anschließend an das Gespräch wird der 90-minütige Dokumentarstreifen an der Uni Graz gezeigt.

„Attention - A Life In Extremes“ zeigt die Geschichten dreier Ausnahmeathleten, die nicht nur die Grenzen der menschlichen Leistungsfähigkeit neu zu definieren versuchen, sondern dabei auch außergewöhnliche Risiken eingehen: Der französische Weltmeister im Apnoetauchen, Guillaume Néry, der norwegischen Wingsuit-Flyer Halvor Angvik und der österreichische Extremradfahrer Gerhard Gulewicz.
Der Film wirft auch einen kritischen Blick auf die Inszenierung derartiger Grenzgänge und auf die damit verbundene Vermarktung globaler Unternehmen. Sind diese Heldenfiguren tatsächlich so selbstbestimmt, wie es vordergründig scheint?

Der bewegte Körper: Attention - A Life In Extremes
Diskussion mit Filmvorführung
Dienstag, 20. Jänner 2015, 19 Uhr
Universitätsplatz 1, Erdgeschoß, Hörsaal 03.01

Der Eintritt ist frei! Zählkarten sind erforderlich und ab 7. Jänner 2015 beim Portier im Hauptgebäude der Karl-Franzens-Universität Graz erhältlich.

Die Veranstaltungsreihe „der bewegte Körper“ ist Teil der 7. fakultät, des Zentrums für Gesellschaft, Wissen und Kommunikation der Uni Graz.

Erstellt von Andreas Schweiger

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