„Umwelt- und Klimaschutz sind mir sehr wichtig“, sagt Simon Benal. Und damit befindet er sich als „FUJler“ an der Uni Graz am richtigen Ort. Denn in Sachen Nachhaltigkeit ist die Universität schon seit vielen Jahren vorbildhaft unterwegs – in Forschung und Lehre wie auch im gesamten Betrieb. Seit 2016 verfolgt sie ein konsequentes, nach EMAS und ISO 14001 zertifiziertes Umweltmanagement. Darüber hinaus hat sich die Uni Graz zum Ziel gesetzt, durch konsequente Maßnahmen zur Emissionsreduktion bis 2040 eine der ersten klimaneutralen Universitäten in Österreich zu werden.
Benals Tätigkeiten sind recht abwechslungsreich. „Ich habe die Texte für die Umwelterklärung der Uni Graz korrekturgelesen, betreue die Website unserer Abteilung, mache Fotos, erstelle Grafiken und programmiere gerade ein Tool zur Ausstellung von Zertifikaten für Uni-Bedienstete, die interne Weiterbildungen zu Nachhaltigkeitsthemen absolvieren“, berichtet er. Dabei entdeckt er auch, wie eine Universität als Betrieb funktioniert. Was ihn überrascht hat: „Sie ist weitaus komplexer, als ich mir das vorgestellt habe, mit so vielen verschiedenen Aufgaben in unterschiedlichen Abteilungen.“ Und die müssen auch ins Umweltmanagement eingebunden werden und zusammenarbeiten, um die Uni insgesamt noch nachhaltiger und klimafreundlicher zu machen. „Diesen Weg konsequent zu verfolgen und gleichzeitig beste Voraussetzungen für Wissenschaft und Studium zu garantieren, ist eine große Herausforderung“, hat Benal schon nach wenigen Monaten erkannt. Neben der Arbeit an der Universität schätzt er auch die Seminare, Workshops und Exkursionen im Rahmen des FUJ-Lehrgangs. Sie bieten Umweltbildung, fördern die Persönlichkeitsentwicklung und sollen bei der Berufsorientierung helfen.
Dass er im Herbst 2026 Informatik studieren will, steht für Simon Benal allerdings schon fest. Dafür hat er sich bereits im BORG Feldbach, wo er diesen Zweig gewählt hat, grundlegende Kompetenzen erworben. „Informatik lässt sich in vielen Bereichen einsetzen. Ich könnte mir vorstellen, nachher einen Bachelor in Umweltsystemwissenschaften anzuhängen“, überlegt er. Bis dahin hat er aber noch etwas Zeit. In den nächsten sechs Monaten wird er jedenfalls an der Uni Graz noch wertvolle Erfahrungen sammeln.