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Universität Graz Neuigkeiten Auf Höhenflug

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Dienstag, 14.04.2015

Auf Höhenflug

Sarah Bildstein und Maximilian Marek, Leiter des Steirischen Landesverbandes für Bienenzucht, stellten den "Bien" vor. Fotos: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner

Sarah Bildstein und Maximilian Marek, Leiter des Steirischen Landesverbandes für Bienenzucht, stellten den "Bien" vor. Fotos: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner

Unter den ZuschauerInnen befand sich auch Margit Stadlober (im Publikum 3.v.l.), die Bildsteins Dissertation betreut.

Unter den ZuschauerInnen befand sich auch Margit Stadlober (im Publikum 3.v.l.), die Bildsteins Dissertation betreut.

Studentin der Kunstgeschichte präsentiert Bienen-Installation am Dach des Grazer Kunsthauses

Vergangene Woche wurde auf der Dachterrasse des Grazer Kunsthauses ein außergewöhnliches Kunstwerk präsentiert. Sarah Bildstein, Studentin an der Akademie der bildenden Künste Wien und Dissertantin der Kunstgeschichte an der Universität Graz, entwickelte eine Installation als Wind und Sonnenschutz für das Bienenvolk. Der Stock beherbergt eine Population von ca. 9.000 Bienen und kann im Laufe der Zeit von bis zu 35.000 Artgenossen bewohnt werden. Rund 8.000 dieser Tiere werden bis Ende Oktober die Murufer und den Schlossberg als neuen Lebensraum und Nahrungsquelle entdecken.


„Die Biene spielt eine zentrale Rolle in unserem Lebensraum und sichert an dritter Stelle in der Fauna die Überlebensspirale“, erklärten die Künstlerin Sarah Bildstein und Maximilian Marek, Leiter des Steirischen Landesverbandes für Bienenzucht, gemeinsam bei der Präsentation. Das Kunstwerk dem Titel „Der Bien“ soll dies abermals ins Bewusstsein rufen. „Bien“ bezeichnet jenen funktionierenden Organismus eines Bienenvolkes, der dank seiner Eigenschaften wie Fleiß, Sauberkeit, Ordnung und Anpassung immer wieder als Vorbild für Gesellschaften herangezogen wurde.


Die am 9. April 2015 eröffnete Ausstellung „Landschaft in Bewegung“ wird von dieser Bienenpopulation mit Honigproduktion lebendig begleitet und steht so ganz im Zeichen des aktuellen Trends, Kunst mit Nachhaltigkeitsstreben zu verbinden.

Erstellt von Margit Stadlober & Gerhild Kastrun

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