Neuigkeiten

Stadtkundig: Kulturanthropologin Eisch-Angus über die Ausstellung zur Rösselmühle

Sie steht für Erinnerung und für Zukunft: die Rösselmühle im Grazer Bezirk Gries. Kulturanthropologin und Ethnologin Katharina Eisch-Angus hat mit Studierenden Erinnerungen, Erfahrungen und Erzählungen rund um das prägende Gebäude gesammelt und verarbeitet. Das Ergebnis ist als Ausstellung „Mehl. Gries. Beton – die Rösselmühle im Gespräch“ bis 13. März 2024 im Foyer der Universitätsbibliothek zu sehen.

In 30 Chapter um die Welt

Von Arizona bis Zürich, zwischen Finnland und Australien – die Universität Graz bietet auch nach dem Studium ein dichtes, weltweites Netzwerk. 30 Alumni-Chapter auf vier Kontinenten bilden eine internationale Anlaufstelle für ehemalige Studierende und Freund:innen der Uni Graz.

Ist gleich gerecht? Ein Gedankenexperiment mit dem Philosophen Elias Moser

EcoStories: Wie Kinder mit Geschichten die Welt verändern

Wie können Schüler:innen den Klimawandel und Umweltschutz spielerisch im Englisch-Unterricht erforschen? Das von der Universität Graz koordinierte Projekt EcoStories lässt sie eigene Geschichten schreiben und teilen.

Baumeister:innen des Friedens

In einer Zeit voller Konflikte ist der unermüdliche Einsatz für den Frieden unabdingbar. Die theoretischen und praktischen Grundlagen dafür werden Studierenden im Master+ Modul „Peacebuilding“ vermittelt, der im März in die zweite Runde geht.

Menschenrechtspreis: für eine friedlichere und gerechtere Welt

„Die Verleihung eines Menschenrechtspreises ist ein geeigneter Akt, um die ethische Verantwortung der Wissenschaften für eine friedlichere und gerechtere Welt zum Ausdruck zu bringen.“ Mit diesen Worten erklärte die Universität Graz 1991 die Einrichtung eines Menschenrechtspreises. 33 Jahre später ist die Begründung wichtiger denn je.

Die Menschenrechte zeichnen

1948 haben die Vereinten Nationen (UN) die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte beschlossen. Knapp 150 Länder bekennen sich heute zu diesem Ideal. „Damit verbunden ist auch der Auftrag, Menschenrechte und ihre Umsetzung intergenerational und international immer wieder neu zu verhandeln“, sagt Heike Wendt vom Institut für Bildungsforschung und PädagogInnenbildung. Gemeinsam mit Barbara Reiter, Forscherin im Bereich der Praktischen Philosophie, befasst sie sich damit, wie dies in der Schule funktionieren kann. Dabei setzen die beiden Wissenschaftlerinnen der Uni Graz auf den Weg über das Zeichnen.

Warum Dolmetschen mit Menschenrechten zu tun hat

Stellen Sie sich vor, Sie stehen als Angeklagte:r vor Gericht und verstehen weder, was man von Ihnen will, noch können Sie sich äußern, weil Sie kaum Deutsch sprechen. Glücklicherweise wird Ihnen das – zumindest in einem Strafverfahren – in Österreich nicht passieren. Seit 1958 hat hier jede Person, die der Verfahrenssprache nicht mächtig ist, das Recht auf eine:n Dolmetscher:in. Allerdings gebe es hinsichtlich der Professionalisierung dieser Leistung noch einiges zu tun, meint David Weiss. In seiner Doktorarbeit beschreibt er den Status quo des Übersetzens und Dolmetschens im Strafverfahren und zeigt auf, wo und wie Verbesserungen erreicht werden könnten.