Florian Scheuba: Die Welt geht unter, aber mich nichts an
Langsam geht im Westen die Sonne unter. Wir sitzen in ihren letzten Strahlen am Ufer des Baches, den alles runtergeht: Umwelt, Artenvielfalt, Demokratie, Menschenrechte, Wahrheit, Hoffnung auf eine bessere Zukunft – während wir darüber streiten, wer das alles in den Bach hineingeworfen hat. Aber können wir auch irgendwas wieder herausfischen?
In Baywatch-Mission setzt Florian Scheuba sich ans Ufer, hält Ausschau nach Rettungsschwimmern und dunklen Abwasserkanälen, fragt sich, ob dieser Bach schon ein Mainstream ist, und begegnet ausufernden Untergangstendenzen mit dem trotzigen Bau von Humor-Dämmen. Sein scharfer Blick hilft, sich gegen die täglichen Zumutungen einer von Trump, Putin, Musk und Herbert Kickl geprägten Realität
mittels satirischer Geistesblitze zur Wehr zu setzen.
Florian Scheuba, geboren 1965, ist ein mehrfach preisgekrönter und seit vielen Jahren als Kabarettist, Autor und Schauspieler bekannter Satiriker. Zuletzt (bei Zsolnay): "Wenn das in die Hose geht, sind wir hin" (2022), "Die Welt geht unter, aber mich nichts an" (2026).
Eine Koproduktion von Literaturhaus Graz und steirischer herbst ’26
Im Rahmen von dissident. Out of Joint. Das Literaturfestival im steirischen herbst (29.9. bis 3.10.)