Besteht in Zeiten der Standardisierung, Normierung und des Vergleichbarkeitsbedürfnisses noch Zeit und Raum für Kreativität? Wenn ja, unter welchen Bedingungen gedeiht dieses in seinem Wesen so schwer zu fassende Phänomen? Welche kreativitätsfördernden Bedingungen können Schule und Lehrende anbieten, damit sich die Lernenden auf kreative Arbeitsprozesse einlassen und die für einen kreativen Prozess charakterisierenden Frustrationen der Inkubationsphase überwinden, ehe es zum Flow bzw. zum befreienden Aha-Erlebnis kommt? Welche Bedeutung hat Kreativität für unsere Zukunft?
Beispiele aus Theorie und Praxis mit Mag.a Marianne Langwieser-Posawetz (Lehrerin am BG/BRG Kirchengasse, Graz). Anhand von drei kreativitätsfördernden Aufgabenstellungen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, selbst einen kreativen Prozess zu durchlaufen und einen Einblick in die Vielfalt kreativer Produkte aus dem Schulalltag zu gewinnen. Die Präsentation einer Performance zum Thema Bauhaustheater zeigt, wie wichtig es ist, Lehrenden die Möglichkeit zu geben, selbst kreativ tätig zu sein. Eine abschließende Diskussion über Kreativität als Bildungsressource vergleicht Erkenntnisse aus Theorie und Praxis.
EINTRITT FREI
Um Voranmeldung wird gebeten unter: info@wemgehoertdiezukunft.at