Begin of page section:
Page sections:

  • Go to contents (Accesskey 1)
  • Go to position marker (Accesskey 2)
  • Go to main navigation (Accesskey 3)
  • Go to sub navigation (Accesskey 4)
  • Go to additional information (Accesskey 5)
  • Go to page settings (user/language) (Accesskey 8)
  • Go to search (Accesskey 9)

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
Page settings:

English en
Deutsch de
Search
Login

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
Search:

Search for details about Uni Graz
Close

End of this page section. Go to overview of page sections


Search

Begin of page section:
Main navigation:

Page navigation:

  • University

    University
    • About the University
    • Organisation
    • Faculties
    • Library
    • Working at University of Graz
    • Campus
    Developing solutions for the world of tomorrow - that is our mission. Our students and our researchers take on the great challenges of society and carry the knowledge out.
  • Research Profile

    Research Profile
    • Our Expertise
    • Research Questions
    • Research Portal
    • Promoting Research
    • Research Transfer
    • Ethics in Research
    • Commission for Scientific Integrity
    Scientific excellence and the courage to break new ground. Research at the University of Graz creates the foundations for making the future worth living.
  • Studies

    Studies
    • Prospective Students
    • Students
  • Community

    Community
    • International
    • Location
    • Research and Business
    • Alumni
    The University of Graz is a hub for international research and brings together scientists and business experts. Moreover, it fosters the exchange and cooperation in study and teaching.
  • Spotlight
Topics
  • Sustainable University
  • Researchers answer
  • Work for us
Close menu

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
You are here:

University of Graz News Wegweisend

End of this page section. Go to overview of page sections

Friday, 30 October 2020

Wegweisend

Thomas Klein und Johannes Khinast freuen sich über die große Förderung, die die US-Behörde FDA dem RCPE zugesprochen hat. Foto: Lichtmeister Photography Productions.

Thomas Klein und Johannes Khinast freuen sich über die große Förderung, die die US-Behörde FDA dem RCPE zugesprochen hat. Foto: Lichtmeister Photography Productions.

Pharmazeutische Prozesse weiter verbessern: RCPE erhält Projektförderung der US-Behörde FDA in der Höhe von 1,8 Millionen Euro

Pharmazeutische Wirkstoffe müssen kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert werden. Bei Tabletten hängt beispielsweise die Effizienz, mit der die darin enthaltenen Wirkstoffe vom Körper aufgenommen werden, zu einem großen Teil mit der Art ihrer Beschichtung zusammen. Diese Beschichtungen sollen zudem umweltfreundlich gestaltet sein, und natürlich müssen Medikamente prinzipiell möglichst schnell für PatientInnen zur Verfügung stehen.

Das Grazer Unternehmen Research Center Pharmaceutical Engineering GmbH, kurz RCPE, an dem die Universität Graz mitbeteiligt ist, ist ein weltweit führender Player im Bereich des pharmazeutischen Engineerings – und kann jetzt einen großen Erfolg verbuchen: die US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel FDA hat dem RCPE zwei Projekte zugesprochen, die noch heuer starten sollen und mit insgesamt 1,8 Millionen Euro dotiert sind. Rund 600 Anträge gibt es durchschnittlich pro Jahr, nur fünf bis zehn davon vergibt die FDA an europäische Unternehmen.

Dass das RCPE gleich zwei davon erhalten hat, freut den wissenschaftlichen Director, Johannes Khinast: „Es ist eine fantastische Bestätigung unseres Ansatzes zur Lösung von Herausforderungen in der Arzneimittelherstellung. Nachdem wir diesen wichtigen Meilenstein erreicht haben, freuen wir uns jetzt darauf, mit unseren PartnerInnen zusammenzuarbeiten, um ihre Herstellungstechnologien zu verbessern. Das kommt PatientInnen auf der ganzen Welt zugute.“ Beide Projekte konzentrieren sich auf die Nutzung fortschrittlicher Technologien zur Verbesserung der Produktionsprozesse innerhalb der Pharmaindustrie.

Künstliche Intelligenz für bessere Beschichtungen
In enger Zusammenarbeit mit großen globalen Pharmaunternehmen, darunter MSD und Pfizer, wird das RCPE mit den bereitgestellten Mittel den Einsatz der optischen Kohärenztomographie (OCT) zur Echtzeit-Überwachung und Kontrolle des Beschichtungsprozesses von Arzneimitteltabletten untersuchen. Die Integration dieser Technologie in KI- und maschinelle Lernverfahren könnte Forschende in die Lage versetzen, Fehler in der Tablettenbeschichtung zu verhindern.

Optimierte Prozesse durch digitale Simulation
Außerdem wird das RCPE zusammen mit MSD, Pfizer und weiteren KooperationspartnerInnen Pionierarbeit beim Einsatz digitaler Simulationswerkzeuge zur Herstellung von Arzneimitteln und der dazugehörigen Prozessentwicklung leisten. Aufbauend auf früheren Arbeiten wird sich dieses Projekt auf die Entwicklung einer „digital twin“-Plattform zur virtuellen Erforschung von Strategien zur Kontrolle der Arzneimittelproduktion konzentrieren. Diese Plattform wird Produkte, Prozesse und Bedingungen simulieren, um eine frühere Evaluierung sowie Optimierung und Prozess-Scale Up zu ermöglichen, ohne dass umfangreiche laborgestützte Experimente erforderlich sind. Die ForscherInnen erwarten sich daher, dass die Einführung digitaler Simulationen nicht nur die Zeit für die Entwicklung und Herstellung von Medikamenten verringern, sondern auch den Energieverbrauch und den CO2-Fußabdruck für die pharmazeutische Produktion der nächsten Generation schmälern wird.

Thomas Klein, Business Director des RCPE: „Wir freuen uns, dass die FDA das Potenzial erkannt hat, das unsere Projekte für die Industrie und die PatientInnen weltweit bieten. Die Fachkompetenz und das Engagement unseres multidisziplinären Teams haben wesentlich zu unserem Erfolg beigetragen. Wir freuen uns, auf unserem Erbe der Innovation weiter aufzubauen, während wir daran arbeiten, die Entwicklung von Pharmaprodukten durch die Kraft neuer Technologien zu verändern.“

Medikamente gegen Covid-19
Auch in der aktuellen Pandemie trägt das RCPE dazu bei, möglichst rasch ein effektives Medikament zur Behandlung von Covid-19 bereit zu stellen. Seitens der Universität Graz ist der Chemiker C. Oliver Kappe maßgeblich daran beteiligt. Auch er sieht die Förderung aus den USA als Zeichen der Anerkennung für die jahrelangen Forschungen zur Verbesserung pharmazeutischer Wirkstoffe: „Wir sind stolz auf diese Förderung durch die FDA, die sich schon seit Jahren für den verstärkten Einsatz moderner, kontinuierlicher Herstellungsverfahren für pharmazeutische Wirkstoffe einsetzt.“ Im Rahmen des RCPE-Projektes CCFLOW wird an der Universität Graz auf diesem Gebiet intensiv geforscht, unter anderem auch an Projekten, die sich mit der verbesserten Herstellung von Medikamenten zur Behandlung von Covid-19 befassen, wie zum Beispiel Remdesivir. „Die FDA hatte bereits 2015 darauf hingewiesen, dass der Einsatz kontinuierlicher Herstellungsverfahren im Falle einer Pandemie eine höhere Versorgungssicherheit mit Arzneistoffen bewirkt“, unterstreicht Kappe.

 

Über das RCPE
Das Research Center for Pharmaceutical Engineering (RCPE) ist weltweit führend im Bereich des pharmazeutischen Engineerings. Durch die Optimierung von Produkten und Prozessen unterstützt das RCPE Partner bei der Entwicklung und Herstellung der neuesten Medikamente für Patienten auf der ganzen Welt. Als gemeinnütziges, privates Unternehmen im Besitz der TU Graz (65%), der Universität Graz (20%) und der JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH (15%) verbindet das RCPE herausragende Wissenschaft, Anwendung und Industrie in einem wirtschaftsorientierten Ansatz.

Das RCPE ist ein K1 COMET-Zentrum im Rahmen des Programms Competence Centres for Excellent Technologies (COMET). Das COMET-Programm wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Auftrag des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) und des Bundesministeriums für digitale und wirtschaftliche Angelegenheiten (BMDW) durchgeführt. Auch das Land Steiermark und die Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SFG) fördert Projekte des RCPE.

>> Mehr zum Thema

>> zur Website des RCPE

created by Lisa Lepori/RCPE & Gerhild Leljak

Related news

Career Booster: How the Research Careers Campus supports researchers

They are innovative, creative and productive – researchers who have not yet been appointed to a professorship make a massive contribution to a university’s research output. To provide them with even better support on their career path, the University of Graz has established the Research Careers Campus. The official launch took place on 22 April 2026 with a ‘festival’.

Greenery on the rise: over 500 new flowers, perennials and shrubs on campus

Bright blooms and fresh greenery make our hearts beat faster in spring. But it is not just us humans who delight in this colourful growth. For many animals, this splendour provides, above all, food and habitat. There has recently been an increase in this on the University of Graz campus. More than 500 native flowers, perennials and shrubs have been planted on strips of fallow land around Universitätsplatz 2.

Building biological bridges: Chemist discovers an ecological tool for the pharmaceutical industry

Building a relationship on a solid foundation is also important in chemistry. To produce medicines, disinfectants or plant protection products, stable bonds between carbon atoms must be formed. Conventional chemical methods rely on environmentally harmful reagents and solvents to carry out the desired reaction. This process also produces unusable by-products. Chemist Lilla Gal has discovered an enzyme that enables the same process to take place efficiently and sustainably. The results of her research were recently published in the prestigious journal Angewandte Chemie.

Higher Education Strategy 2040: Austria’s universities on course for the future

Austria has 77 higher education institutions, which is above the EU average – but does this really make sense? The new Higher Education Strategy 2040 focuses on cooperation rather than mergers. As one of the six largest universities in Austria, the University of Graz plays a central role in this.

Begin of page section:
Additional information:

University of Graz
Universitaetsplatz 3
8010 Graz
Austria
  • Contact
  • Web Editors
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Imprint
  • Data Protection Declaration
  • Accessibility Declaration
Weatherstation
Uni Graz

End of this page section. Go to overview of page sections

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:

End of this page section. Go to overview of page sections