Begin of page section:
Page sections:

  • Go to contents (Accesskey 1)
  • Go to position marker (Accesskey 2)
  • Go to main navigation (Accesskey 3)
  • Go to sub navigation (Accesskey 4)
  • Go to additional information (Accesskey 5)
  • Go to page settings (user/language) (Accesskey 8)
  • Go to search (Accesskey 9)

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
Page settings:

English en
Deutsch de
Search
Login

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
Search:

Search for details about Uni Graz
Close

End of this page section. Go to overview of page sections


Search

Begin of page section:
Main navigation:

Page navigation:

  • University

    University
    • About the University
    • Organisation
    • Faculties
    • Library
    • Working at University of Graz
    • Campus
    Developing solutions for the world of tomorrow - that is our mission. Our students and our researchers take on the great challenges of society and carry the knowledge out.
  • Research Profile

    Research Profile
    • Our Expertise
    • Research Questions
    • Research Portal
    • Promoting Research
    • Research Transfer
    • Ethics in Research
    • Commission for Scientific Integrity
    Scientific excellence and the courage to break new ground. Research at the University of Graz creates the foundations for making the future worth living.
  • Studies

    Studies
    • Prospective Students
    • Students
    • Registration for Study Programme (Winter semester 2026/27)
    • Study Days 22-26 June 2026
  • Community

    Community
    • International
    • Location
    • Research and Business
    • Alumni
    The University of Graz is a hub for international research and brings together scientists and business experts. Moreover, it fosters the exchange and cooperation in study and teaching.
Topics
  • Sustainable University
  • Researchers answer
  • Work for us
Close menu

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
You are here:

University of Graz News Zum Fressen gern

End of this page section. Go to overview of page sections

Friday, 04 December 2020

Zum Fressen gern

Vier Universitäten arbeiten in einem neuen Spezialforschungsbereich des FWF zusammen. Ko-Koordinatorin ist Martina Schweiger von der Uni Graz. Foto: Uni Graz/Grumet

Vier Universitäten arbeiten in einem neuen Spezialforschungsbereich des FWF zusammen. Ko-Koordinatorin ist Martina Schweiger von der Uni Graz. Foto: Uni Graz/Grumet

Sieben Teams an vier Universitäten erforschen Stoffwechselprozesse in Immunzellen

Es ist auch ohne Corona eine bedeutsame Frage: Welche Stoffwechselprozesse spielen sich in unseren Immunzellen ab? Und lassen sich daraus Erkenntnisse gewinnen, um Krankheiten zu bekämpfen? Damit beschäftigen sich insgesamt sieben Teams an MedUni Wien, Vetmeduni Wien, Med Uni Graz sowie Uni Graz. Österreichs Wissenschaftsfonds FWF hat dazu den neuen Spezialforschungsbereich (SFB) IMMUNOMETABOLISM eingerichtet. Mit einem Gesamtvolumen von mehr als vier Millionen Euro werden in den kommenden vier Jahren sieben Forschungsgruppen gefördert, die sich mit der Rolle des Stoffwechsels für die Funktion von Makrophagen – sogenannter Fresszellen im Immunsystem – befassen. SFB-Koordinator ist Thomas Weichhart von der MedUni Wien, Ko-Koordinatorin Martina Schweiger von der Universität Graz.

Zucker im Fokus
„Immunometabolism“ ist ein relativ junges Forschungsgebiet, das sich der Rolle von metabolischen Prozessen innerhalb von Immunzellen widmet. Zellen haben verschiedenste Stoffwechselwege zur Verfügung, um zum Beispiel Kohlenhydrate zu verarbeiten, um daraus Energie zu gewinnen. So kann Glukose von Zellen entweder vergärt oder veratmet werden. Neuartige Erkenntnisse zeigen nun, dass die Aktivierung bestimmter Stoffwechselwege direkt die Immunfunktion kontrolliert. Immunzellen, die bei einer bakteriellen Infektion akut aktiviert werden, um die Eindringlinge abzutöten, setzen etwa mehr auf die Vergärung von Zucker. Zellen, die danach den Gewebsschaden reparieren, der durch die Infektion entstanden ist, veratmen den Zucker. Warum das so ist, ist bisher unklar.

Man ist, was man isst
Die bisherigen Erkenntnisse wurden vor allem in der Zellkulturschale beschrieben. Das metabolische Milieu in der Zellkultur unterscheidet sich jedoch gravierend von den Bedingungen in unserem Körper und ist auch in den einzelnen Organen unterschiedlich. Zum Beispiel ist die Konzentration von Glukose in der Lunge zehnmal niedriger als im Blut, Darm und Fettgewebe weisen hingegen ein sehr fettsäurereiches Milieu auf. Wie diese unterschiedlichen Metabolite die Immunfunktion von Makrophagen beeinflussen und wie diese dann die Integrität des jeweiligen Organs sicherstellen, ist komplett ungeklärt. Es wird vermutet, dass die Verfügbarkeit von Nährstoffen in den Geweben die Immunfunktionen direkt steuert – nach der Devise: „Man ist, was man isst“. Darüber hinaus wird angenommen, dass eine Fehlfunktion in diesen Stoffwechselprozessen, die Grundlage von vielen Erkrankungen des Menschen darstellt. Die pharmakologische Beeinflussung dieser fehlgeleitenden Stoffwechselvorgänge in den Immunzellen wird daher auch als neuer therapeutischer Ansatz bei vielen chronischen Erkrankungen angesehen.

Fresszellen
Die WissenschafterInnen des Konsortiums wollen nun mit verschiedensten experimentellen Ansätzen genau diese offenen Fragen an bestimmten Immunzellen, den Makrophagen, beantworten. Makrophagen sind evolutionär gesehen die ältesten Immunzellen, welche schon in den ursprünglichsten multizellulären Organismen vorkommen. Sie spielen eine essenzielle Rolle in der Aufrechterhaltung der Gewebeintegrität durch das Phagozytieren („Fressen“) von alten kranken Gewebszellen oder von pathogenen Mikroorganismen und Viren. Dadurch haben sie gelernt, mit vielen Stoffwechselprodukten, die aus den gefressenen Zellen kommen, umzugehen, und stellen somit ein ideales Ziel dar, um die Rolle des Immunmetabolismus im Gewebe zu untersuchen.

Sieben auf einen Streich
In diesem SFB-Gemeinschaftsprojekt werden die sieben ExpertInnen aus Graz und Wien gemeinsam die Rolle von Makrophagen und deren Stoffwechsel für die Aufrechterhaltung des Gewebsfunktion erforschen. Vier dieser Forschungsgruppen (Gerda Egger, Arvand Haschemi, Gernot Schabbauer, Thomas Weichhart) sind an der MedUni Wien angesiedelt. Elena Pohl arbeitet an der Vetmeduni Wien.
Aus Graz nehmen Martina Schweiger (Uni Graz) und Christine Moissl-Eichinger (Med Uni Graz) teil. Gemeinsam wird das multidisziplinäre Team bestehend aus ExpertInnen auf den Gebieten Metabolismus, Immunologie, Biochemie, Epigenetik, Biophysik, und des Mikrobioms die metabolischen Funktionen von Makrophagen speziell im Darm und im Fettgewebe untersuchen. In Tiermodellen, innovativen 3D-Organoidkulturen, aber auch in PatientInnen werden Erkrankungen des Menschen in diesen Geweben untersucht, um neue therapeutische Ansatzpunkte für entzündliche Darmerkrankungen, Krebs, Kachexie, Adipositas oder Diabetes zu finden.

Expertise der zwei Grazer Universitäten
Christine Moissl-Eichinger, Universitätsprofessorin für Interaktive Mikrobiomforschung an der Medizinischen Universität Graz, und Martina Schweiger, Forscherin am Institut für Molekulare Biowissenschaften der Universität Graz, arbeiten daran, die Bedeutung der Makrophagen – sogenannter Fresszellen im Immunsystem – in der Aufrechterhaltung der Gewebsintegrität sowie in der Entstehung entzündlicher Erkrankungen zu verstehen. Damit hängt unter anderem die Kachexie, also mit Krebs einhergehender massiver Verlust von Körpergewicht, zusammen.
Die Funktionsweise der Makrophagen ist von der Zusammensetzung ihrer Umgebung im Organ, in dem sie sich befinden, abhängig. Ändert sich ihre Umgebung durch Krankheit oder Gewebeschäden, erkennen die Makrophagen die veränderten chemischen Verbindungen (Metabolite) und werden aktiv, um die Gewebshomöostase – also das metabolische Gleichgewicht im Gewebe – wiederherzustellen.

Metaboliten-Cocktail
Die Teams rund um die beiden Forscherinnen wollen nun herausfinden, welche Verbindungen im Fettgewebe und im Darm für die Aktivierung der Makrophagen im gesunden und kranken Organismus verantwortlich sind.
Weiters wollen Martina Schweiger und Christine Moissl-Eichinger untersuchen, welche Rolle das Darmmikrobiom in der Zusammenstellung des Metaboliten-Cocktails für den Darm und für das Fettgewebe spielt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf nicht nur auf den Bakterien, sondern auch auf den Archaeen (das sind Bakterien) und Pilzen, die ebenfalls wichtige chemische Signalstoffe bilden. Sind diese Mechanismen geklärt, könnte man die Makrophagenfunktion verändern und damit eine Erkrankung bekämpfen.

created by Jakob Sonnleithner & Andreas Schweiger

Related news

Staying fit during the holidays: summer sports on the University of Graz campus

The Kleeblattlauf is not the end of the fitness term. Following last year’s successful launch, the University of Graz is once again offering summer sports on campus this year. From 30 June to 16 July 2026, there will be a free exercise programme in the open air. On the shady Südwiese (between the main building and Universitätsplatz 2), anyone interested can get in shape in the afternoons with body workouts, fascia training and yoga.

Getting even hotter: Researchers predict global warming of 1.7 degrees by 2027

While Europe is currently sweltering in the heat, global temperatures are also rising towards concerning record levels. In 2026, Earth’s surface air temperature is expected to reach 1.62 degrees, and in 2027 even 1.71 degrees Celsius above pre-industrial levels. The long-term temperature rise – an average over a 20-year period – is predicted to exceed the 1.5-degree threshold of the Paris Agreement as of 2026 already. For the first time, researchers at the University of Graz have been able to make such a forecast so far in advance. The intensifying El Niño climate event favors forecast skill and thereby facilitates a reliable computation.

Forest fire at Rosenhain: Volunteer fire brigade carried out an evacuation drill at the Jesuit refectory

Thick smoke in the stairwell, flames at the edge of the forest, people missing in the Jesuit refectory at the University of Graz: at Rosenhain, the Graz Volunteer Fire Brigade carried out a drill simulating a scenario that is becoming increasingly realistic given the heat and drought

Full effort in the heat: the Sports Centre was in full swing at the Kleeblattlauf

On 19 June 2026, 2,000 runners and hundreds of supporters made their way to the Rosenhain for a sporting end-of-term event.

Begin of page section:
Additional information:

University of Graz
Universitaetsplatz 3
8010 Graz
Austria
  • Contact
  • Web Editors
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Imprint
  • Data Protection Declaration
  • Accessibility Declaration
Weatherstation
Uni Graz

End of this page section. Go to overview of page sections

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:

End of this page section. Go to overview of page sections