Begin of page section:
Page sections:

  • Go to contents (Accesskey 1)
  • Go to position marker (Accesskey 2)
  • Go to main navigation (Accesskey 3)
  • Go to sub navigation (Accesskey 4)
  • Go to additional information (Accesskey 5)
  • Go to page settings (user/language) (Accesskey 8)
  • Go to search (Accesskey 9)

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
Page settings:

English en
Deutsch de
Search
Login

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
Search:

Search for details about Uni Graz
Close

End of this page section. Go to overview of page sections


Search

Begin of page section:
Main navigation:

Page navigation:

  • University

    University
    • About the University
    • Organisation
    • Faculties
    • Library
    • Working at University of Graz
    • Campus
    Developing solutions for the world of tomorrow - that is our mission. Our students and our researchers take on the great challenges of society and carry the knowledge out.
  • Research Profile

    Research Profile
    • Our Expertise
    • Research Questions
    • Research Portal
    • Promoting Research
    • Research Transfer
    • Ethics in Research
    Scientific excellence and the courage to break new ground. Research at the University of Graz creates the foundations for making the future worth living.
  • Studies

    Studies
    • Prospective Students
    • Students
  • Community

    Community
    • International
    • Location
    • Research and Business
    • Alumni
    The University of Graz is a hub for international research and brings together scientists and business experts. Moreover, it fosters the exchange and cooperation in study and teaching.
  • Spotlight
Topics
  • Sustainable University
  • Researchers answer
  • Work for us
Close menu

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
You are here:

University of Graz News Öffnung zum Osten

End of this page section. Go to overview of page sections

Friday, 23 November 2018

Öffnung zum Osten

Florian Bieber vom Zentrum für Südosteuropastudien spricht über mögliche Erweiterungen der EU gen Osten. Foto: Uni Graz/Kanizaj. ©Kanizaj | 2018

Florian Bieber vom Zentrum für Südosteuropastudien spricht über mögliche Erweiterungen der EU gen Osten. Foto: Uni Graz/Kanizaj.

Forscher der Universität Graz zu möglicher EU-Erweiterung in Richtung Südosteuropa

Da waren es nur noch 27: Wenn Großbritannien die EU im März 2019 verlässt, schrumpft das Staatenbündnis erstmals seit den Anfängen der europäischen Integration, die bis in die 1950er Jahre zurückreichen. Doch es warten bereits andere Staaten auf die Aufnahme in die Union: In Südosteuropa haben zumindest Serbien und Montenegro eine realistische Chance, die Beitrittsverhandlungen bis 2025 auf Schiene gebracht zu haben. Andere Staaten harren noch dieser Perspektive. Liegt die Zukunft der Europäischen Union im Osten des Kontinents?

Florian Bieber vom Zentrum für Südosteuropastudien der Universität Graz umreißt die derzeitigen Positionen der Länder in der Warteschleife:


Serbien und Montenegro:
„Serbien und Montenegro führen Beitrittsgespräche und gelten als die Länder mit den besten Perspektiven auf die Mitgliedschaft. In beiden gibt es allerdings schwerwiegende Probleme mit Rechtsstaatlichkeit sowie ein ernstzunehmendes Demokratiedefizit. Serbien kann weiterhin erst der EU beitreten, wenn es eine Klarheit in der Kosovofrage gibt.“


Mazedonien und Albanien:
„Für Juni 2019 sind beginnende Verhandlungen in Aussicht gestellt worden. Die Vorbereitungen dafür gehen jetzt los. Wie rasch und positiv diese voranschreiten, wird davon abhängen, wie professionell diese beiden Länder in der Phase der Beitrittsgespräche agieren. Für Mazedonien wird es auch darauf ankommen, ob es gelingt, das Abkommen zur Lösung der Namensfrage mit Mazedonien umzusetzen. Die größte Hürde wurde am 19. Oktober genommen, als der Prozess zur Verfassungsänderung im mazedonischen Parlament mit der nötigen zwei Drittel Mehrheit beschlossen wurde. Es bedarf jedoch noch zwei weiterer Abstimmungen im dortigen Parlament, sowie einer im griechischen Parlament. Scheiterten diese, wird Mazedonien weiter warten müssen. Die nächste Gelegenheit den Namensstreit mit Griechenland beizulegen, wird es erst in einigen Jahren geben.“


Bosnien und Herzegowina und der Kosovo:
„Kosovo wird derzeit von fünf EU-Mitgliedern – Rumänien, Zypern, Griechenland, Slowakei und Spanien – nicht anerkannt, hauptsächlich, weil in diesen Ländern ethnische Minderheiten leben und man keinen Präzedenzfall schaffen will. Das Problem ist daher auch innerhalb der EU symbolisch aufgeladen. Ein Ausgleich zwischen Serbien und Kosovo muss sicherstellen, dass diese fünf Staaten einer Annäherung des Kosovo an die EU nicht im Weg stehen. Für Bosnien liegen die Herausforderungen im komplexen Staatsaufbau und der ethnischen Polarisierung durch die politischen Eliten. Somit sind beide Länder am weitesten von der EU entfernt und es besteht keine klare Vorstellung, wie dieser Prozess beschleunigt werden könnte.“


Wie intensiv kann und soll Österreich also in den restlichen drei Monaten seines EU-Ratsvorsitzes die Frage der EU-Erweiterung nach Südosteuropa thematisieren? Florian Bieber dazu: „Dieses Thema hat in den vergangenen zehn Jahren keine Priorität erfahren. Aktuell ist die Migration mit all ihren Konsequenzen ein Hauptthema, neben dem andere schwer bestehen. Österreich hätte die Chance gehabt, in seiner Ratsvorsitzperiode Südosteuropa wieder auf die Tagesordnung zu bringen, hat sich aber leider für ein defensives Motto – ‚Ein Europa, das schützt‘ – entschieden. Die Warteschleifen-Position führt innerhalb der Bevölkerung der südosteuropäischen Staaten zu Skepsis gegenüber Europa und Abwehrhaltungen auf der einen, sowie zu Perspektivenlosigkeit und Abwanderung auf der anderen Seite. Eine Entwicklung, die dem Kontinent insgesamt nicht guttut. Verzögert werden die Beitrittsverhandlungen aber hauptsächlich durch antidemokratische Strömungen in den Balkan-Regionen sowie durch Regierungen, die autokratisch agieren und natürlich keinesfalls zu akzeptieren sind. Leider fehlt das politische Bekenntnis zu Veränderung in den Ländern Südosteuropas.

Die Forschungs-Sedcard von Florian Bieber


>> Was bedeutet der EU-Ratsvorsitz für Österreich? Europarecht-Experte Hans-Peter Folz im AirCampus-Interview (Podcast): https://www.aircampus-graz.at/podcasts/eu-ratsvorsitz/

created by Gerhild Leljak

Related news

AI in schools: Maria Bertel drafts legal guidelines for teachers

The legal expert and her team analysed the legal situation regarding the use of artificial intelligence in education as part of an EU project and answered open questions from practice.

Cosmetics in the environment: University of Graz proves danger to ants

Titanium dioxide, which is found in cosmetics, for example, is increasingly entering the environment in the form of nanoparticles. This could also put insects at risk. If ants ingest the substance in combination with the pesticide glyphosate, it disturbs the development of their offspring. Scientists at the University of Graz are drawing attention to the negative consequences of this toxic cocktail.

Varied and healthy: studies move

Exercise is the ideal way to balance out everyday stress, prevent illness and keep fit. Why this is the case, how to do it properly and what role human bodily functions and psychology play can be studied at the University of Graz.

Auszug in die Diaspora

Jüdinnen und Juden wandern aus der Türkei aus. Ihre Beweggründe sind der steigende Antisemitismus, der im Land erwacht ist

Begin of page section:
Additional information:

University of Graz
Universitaetsplatz 3
8010 Graz
Austria
  • Contact
  • Web Editors
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Imprint
  • Data Protection Declaration
  • Accessibility Declaration
Weatherstation
Uni Graz

End of this page section. Go to overview of page sections

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:

End of this page section. Go to overview of page sections