Begin of page section:
Page sections:

  • Go to contents (Accesskey 1)
  • Go to position marker (Accesskey 2)
  • Go to main navigation (Accesskey 3)
  • Go to sub navigation (Accesskey 4)
  • Go to additional information (Accesskey 5)
  • Go to page settings (user/language) (Accesskey 8)
  • Go to search (Accesskey 9)

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
Page settings:

English en
Deutsch de
Search
Login

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
Search:

Search for details about Uni Graz
Close

End of this page section. Go to overview of page sections


Search

Begin of page section:
Main navigation:

Page navigation:

  • University

    University
    • About the University
    • Organisation
    • Faculties
    • Library
    • Working at University of Graz
    • Campus
    Developing solutions for the world of tomorrow - that is our mission. Our students and our researchers take on the great challenges of society and carry the knowledge out.
  • Research Profile

    Research Profile
    • Our Expertise
    • Research Questions
    • Research Portal
    • Promoting Research
    • Research Transfer
    • Ethics in Research
    Scientific excellence and the courage to break new ground. Research at the University of Graz creates the foundations for making the future worth living.
  • Studies

    Studies
    • Prospective Students
    • Students
  • Community

    Community
    • International
    • Location
    • Research and Business
    • Alumni
    The University of Graz is a hub for international research and brings together scientists and business experts. Moreover, it fosters the exchange and cooperation in study and teaching.
  • Spotlight
Topics
  • Sustainable University
  • Researchers answer
  • Work for us
Close menu

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
You are here:

University of Graz News Der Alzheimer-Erkrankung auf der Spur

End of this page section. Go to overview of page sections

Wednesday, 11 March 2015

Der Alzheimer-Erkrankung auf der Spur

ForscherInnen der Universitäten Graz und Bayreuth sind den molekularen Mechanismen der Alzheimer-Erkrankung auf der Spur. Foto: Rike/www.pixelio.de

ForscherInnen der Universitäten Graz und Bayreuth sind den molekularen Mechanismen der Alzheimer-Erkrankung auf der Spur. Foto: Rike/www.pixelio.de

ForscherInnen gewinnen neue Einsichten in zellbiologische Prozesse

Die zellbiologischen Prozesse, die neurodegenerative Erkrankungen verursachen oder verstärken, sind bis heute nur unzureichend erforscht. Ein internationales Team um Univ.-Prof. Dr. Frank Madeo von der Karl-Franzens-Universität Graz und Dr. Ralf Braun von der Universität Bayreuth hat jetzt molekulare Zusammenhänge entdeckt, die dazu beitragen können, insbesondere die Entstehung und den Verlauf der Alzheimer-Krankheit besser zu verstehen. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Cell Reports“ stellen die WissenschaftInnen aus Bayreuth und Graz zusammen mit PartnerInnen aus Maastricht, Freiburg und Paris ihre Forschungsergebnisse vor. Die neuen Erkenntnisse, die sie in enger Kooperation gewonnen haben, werden möglicherweise dabei helfen können, medizinische Wirkstoffe gegen die Alzheimer-Krankheit zu entwickeln.


Gestörter Proteinabbau fördert die Vergiftung von Nervenzellen
Schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass sich in den Nervenzellen von Alzheimer-PatientInnen größere Mengen mutierter Ubiquitin-Moleküle ansammeln. Diese hohe Konzentration stört den Abbau von Zellproteinen und schädigt die Mitochondrien, die als „Kraftwerke der Zelle“ lebenswichtige Stoffwechsel-Funktionen erfüllen. Infolgedessen schreitet die Degeneration der Nervenzellen weiter voran. Die AutorInnen der neuen Studie haben nun genauer analysiert, auf welche Weise mutiertes Ubiquitin den Fortschritt der Krankheit befördern könnte. Der gestörte Proteinabbau hat nämlich zur Folge, dass in und an den Mitochondrien der Zellen vermehrt basische Aminosäuren – nämlich Arginin, Lysin und Ornithin – gebildet werden. Der Anstieg dieser Aminosäuren erzeugt in den Zellen oxidativen Stress. Dies führt zu einer Schädigung der Mitochondrien. Infolgedessen setzen die Mitochondrien das Protein Cytochrom c sowie weitere Faktoren frei, die den Tod der Zelle auslösen können.

 

Ein Protein schützt die Mitochondrien, die „Kraftwerke der Zellen“
Die Forschungsgruppe hat aber zugleich einen Mechanismus entdeckt, der die Zellen vor den Folgen des mutierten Ubiquitins schützt. Zwar wird die Störung des Proteinabbaus durch diesen Mechanismus nicht beseitigt. Aber ein spezielles Protein namens „Vms1“ ist in der Lage, den Anstieg basischer Aminosäuren an den Mitochondrien zu unterdrücken. Auf diese Weise sorgt es dafür, dass sich die Ansammlung mutierten Ubiquitins nicht zerstörerisch auf die Zellen auswirkt.
„Interessanterweise ist Vms1 ein Bestandteil des Prozesses, der in der Zelle für einen zügigen Proteinabbau sorgt und daran von mutiertem Ubiquitin gehindert wird“, erklärt Dr. Ralf Braun. „Durch Aktivierung von Vms1 wird ein spezieller Proteinabbauweg verstärkt, der die Zellen schützt, aber keinen Einfluss auf die Menge an mutiertem Ubiquitin hat. „Um die zellbiologischen Prozesse, die an der Alzheimer-Erkrankung ursächlich beteiligt sind, weiter aufklären zu können, müssen wir jetzt herausfinden, wie genau es dem Protein Vms1 gelingt, die Zellen vor erhöhten Mengen an basischen Aminosäuren zu schützen“, erklärt Madeo.


Die WissenschaftInnen haben ihre neuen Erkenntnisse überwiegend mithilfe von Bäckerhefe gewonnen, die häufig als Modellorganismus für zellbiologische Forschungen zum Einsatz kommt. „Wir sind derzeit zuversichtlich, dass sich unsere Ergebnisse in weiteren Modell-systemen für die Alzheimer-Krankheit bestätigen werden“, meint Braun. „In diesem Fall wird es eines Tages vielleicht möglich sein, die schützende Funktion von Vms1 für die Entwicklung medizinischer Wirkstoffe zu nutzen – mit dem Ziel, den Verlauf der Alzheimer-Erkrankung zu verlangsamen.“

 


Publikation:
Braun et al., Accumulation of Basic Amino Acids at Mitochondria Dictates the Cytotoxicity of Aberrant Ubiquitin, in: Cell Reports (2015), Vol. 10(9), pp. 1557-1571, DOI 10.1016/j.celrep.2015.02.009
 

created by Christian Wißler/Universität Bayreuth & Gerhild Kastrun

Related news

Diversity buddies at the University of Graz: Support on equal terms

The University of Graz is strengthening its commitment to equal opportunities with its new Diversity Buddies. University members can find easily accessible contact persons here for questions relating to equality and diversity. All employees can get involved and take action.

When parents find it difficult to have a say

In her dissertation, translation scholar Marie Tschurtschenthaler examines how communication between compulsory schools and parents whose first language is not German works – and what role professional language mediation plays in this. Initial insights show that it is not just about language, but also about resources, responsibilities and the institutional framework.

AI in schools: Maria Bertel drafts legal guidelines for teachers

The legal expert and her team analysed the legal situation regarding the use of artificial intelligence in education as part of an EU project and answered open questions from practice.

Cosmetics in the environment: University of Graz proves danger to ants

Titanium dioxide, which is found in cosmetics, for example, is increasingly entering the environment in the form of nanoparticles. This could also put insects at risk. If ants ingest the substance in combination with the pesticide glyphosate, it disturbs the development of their offspring. Scientists at the University of Graz are drawing attention to the negative consequences of this toxic cocktail.

Begin of page section:
Additional information:

University of Graz
Universitaetsplatz 3
8010 Graz
Austria
  • Contact
  • Web Editors
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Imprint
  • Data Protection Declaration
  • Accessibility Declaration
Weatherstation
Uni Graz

End of this page section. Go to overview of page sections

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:

End of this page section. Go to overview of page sections