Begin of page section:
Page sections:

  • Go to contents (Accesskey 1)
  • Go to position marker (Accesskey 2)
  • Go to main navigation (Accesskey 3)
  • Go to sub navigation (Accesskey 4)
  • Go to additional information (Accesskey 5)
  • Go to page settings (user/language) (Accesskey 8)
  • Go to search (Accesskey 9)

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
Page settings:

English en
Deutsch de
Search
Login

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
Search:

Search for details about Uni Graz
Close

End of this page section. Go to overview of page sections


Search

Begin of page section:
Main navigation:

Page navigation:

  • University

    University
    • About the University
    • Organisation
    • Faculties
    • Library
    • Working at University of Graz
    • Campus
    Developing solutions for the world of tomorrow - that is our mission. Our students and our researchers take on the great challenges of society and carry the knowledge out.
  • Research Profile

    Research Profile
    • Our Expertise
    • Research Questions
    • Research Portal
    • Promoting Research
    • Research Transfer
    • Ethics in Research
    • Commission for Scientific Integrity
    Scientific excellence and the courage to break new ground. Research at the University of Graz creates the foundations for making the future worth living.
  • Studies

    Studies
    • Prospective Students
    • Students
  • Community

    Community
    • International
    • Location
    • Research and Business
    • Alumni
    The University of Graz is a hub for international research and brings together scientists and business experts. Moreover, it fosters the exchange and cooperation in study and teaching.
  • Spotlight
Topics
  • Sustainable University
  • Researchers answer
  • Work for us
Close menu

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
You are here:

University of Graz News Artensterben

End of this page section. Go to overview of page sections

Thursday, 05 September 2019

Artensterben

Der Rückgang vieler Bestäuber könnte massive Auswirkungen auf die Lebensmittelproduktion haben. Der neue Biodiversitätsrat warnt eindringlich vor Folgen des Artensterbens. Foto: Katja - pixabay.com

Der Rückgang vieler Bestäuber könnte massive Auswirkungen auf die Lebensmittelproduktion haben. Der neue Biodiversitätsrat warnt eindringlich vor Folgen des Artensterbens. Foto: Katja - pixabay.com

Neuer Biodiversitätsrat: Biologe Christian Sturmbauer im Leitungsteam

Namhafte WissenschafterInnen verschiedener Universitäten und ExpertInnen aus den Bereichen Naturschutz, Museen und Landschaftsplanung haben sich angesichts des Artensterbens zu einem unabhängigen Biodiversitätsrat zusammengeschlossen. Ökologe Franz Essl (Universität Wien), Zoologe Christian Sturmbauer (Universität Graz und ABOL) sowie die Politikwissenschafterin Alice Vadrot (Universität Wien) vertreten das neue Gremium künftig als Leitungsteam.
Der Mensch droht als Verursacher des sechsten Massensterbens in die Geschichte einzugehen, warnte der globale Biodiversitätsrat IPBES in seinem globalen Zustandsbericht 2019: Rund eine Million Arten ist weltweit vom Aussterben bedroht. „Beängstigend ist dabei auch die Geschwindigkeit des Artensterbens in Österreich – wenn sich nichts ändert, werden viele Arten sowie wichtige Ökosysteme bereits in den nächsten Jahrzehnten verschwunden sein – teilweise noch, bevor wir sie überhaupt erforschen konnten“, warnt der Ökologe und Biodiversitätsforscher Franz Essl von der Universität Wien. Die Folgen wären dramatisch: Neben den direkten Auswirkungen der Verarmung auf die Ökosysteme könnte der Rückgang vieler Bestäuber massive Auswirkungen auf die Lebensmittelproduktion haben.
Wissenschaftliche Ergebnisse und Forschungslücken
Vor diesem Hintergrund schlossen sich in Österreich 23 namhafte ExpertInnen und WissenschafterInnen aus mehr als 15 Institutionen zu einem fachübergreifenden Biodiversitätsrat zusammen: „Ziel ist es, der biologischen Vielfalt eine starke Stimme zu geben und die wissenschaftlichen Ergebnisse sowie Forschungslücken aufzuzeigen“, erklärt Christian Sturmbauer, Zoologe und Biodiversitätsforscher an der Universität Graz.
Christian Sturmbauer wurde gemeinsam mit Franz Essl und der Politikwissenschafterin Alice Vadrot in das Leitungsteam des 2019 gegründeten Biodiversitätsrates gewählt; als StellvertreterInnen wurden die Pilzexpertin Irmgard Greilhuber (Mykologische Gesellschaft), Andreas Tribsch (Universität Salzburg) und Thomas Wrbka (Universität Wien) berufen.

„Konsequenzen des drastischen Artenrückgangs verdeutlichen“
Gemeinsam warnen die WissenschafterInnen vor den Folgen des Artensterbens. „Wissenschaftlich ist bei vielen Problemen klar, welche Schritte gesetzt werden müssen – doch diese Erkenntnisse der Biodiversitätsforschung sind in der Gesellschaft und der Politik noch nicht angekommen“, erklärt die Politikwissenschafterin Alice Vadrot: „Unser Ziel ist es, einer breiten Öffentlichkeit die Konsequenzen eines drastischen Artenrückgangs zu verdeutlichen – das ist dringend und notwendig!“ 

Großer Handlungsbedarf zum Schutz der Biodiversität in Österreich
Durch die Gründung des Biodiversitätsrats wollen sich die ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis stärker vernetzen. Ziel ist es, das Ausmaß und vor allem die Folgen des Biodiversitätsverlusts in Österreich aufzuzeigen. Dafür sei es wichtig, die großen Probleme mit den massivsten Auswirkungen anzugehen: die Folgen der Landnutzung, Bodenversiegelung und der intensiven Land- und Forstwirtschaft, beispielsweise: „Die neue Regierung in Österreich muss endlich ambitionierte Maßnahmen zum Biodiversitätsschutz und zum Stopp des Artensterbens in Österreich umsetzen“, fordert Sturmbauer, denn alle diese Probleme sind auch mit dem rasch fortschreitenden Klimawandel verwoben. „Weiters ist eine bessere Finanzierung der Biodiversitätsforschung in Österreich unumgänglich – so braucht es ein nationales Forschungsprogramm zum Arten- und Biodiversitätsschutz“, ergänzt Essl.
Die Auswirkungen verschiedener Formen der Landnutzung werden auch im Rahmen des 2. Österreichischen Forums zu Biodiversität und Ökosystemleistungen, das heuer am 18. Dezember 2019 in Wien stattfindet, im Fokus stehen. Dabei wird die fachübergreifende Vernetzung von WissenschafterInnen, ExpertInnen aus der Praxis sowie Interessierten ermöglicht. 

Was ist der Biodiversitätsrat?
Der 23-köpfige Biodiversitätsrat wurde 2019 aus dem sich im Aufbau befindlichen Netzwerk Biodiversität Österreich heraus gegründet. Das Netzwerk Biodiversität Österreich versteht sich als Open Community. Interdisziplinär für die unterschiedlichsten Fachdisziplinen und transdisziplinär für Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, NGOs und Zivilgesellschaft. Gemeinsames Ziel ist die Stärkung der Biodiversität und deren Ökosystemleistungen in Österreich. Alle die an diesem Ziel arbeiten, sind herzlich eingeladen, im Netzwerk mitzuwirken. 
http://biodiversityaustria.at

Zoologe Christian Sturmbauer ist im Leitungsteam des Biodiversitätsrats. Foto: Sturmbauer
Zoologe Christian Sturmbauer ist im Leitungsteam des Biodiversitätsrats. Foto: Sturmbauer
created by Heidemarie Weinhäupl & Andreas Schweiger

Related news

Career Booster: How the Research Careers Campus supports researchers

They are innovative, creative and productive – researchers who have not yet been appointed to a professorship make a massive contribution to a university’s research output. To provide them with even better support on their career path, the University of Graz has established the Research Careers Campus. The official launch took place on 22 April 2026 with a ‘festival’.

Greenery on the rise: over 500 new flowers, perennials and shrubs on campus

Bright blooms and fresh greenery make our hearts beat faster in spring. But it is not just us humans who delight in this colourful growth. For many animals, this splendour provides, above all, food and habitat. There has recently been an increase in this on the University of Graz campus. More than 500 native flowers, perennials and shrubs have been planted on strips of fallow land around Universitätsplatz 2.

Building biological bridges: Chemist discovers an ecological tool for the pharmaceutical industry

Building a relationship on a solid foundation is also important in chemistry. To produce medicines, disinfectants or plant protection products, stable bonds between carbon atoms must be formed. Conventional chemical methods rely on environmentally harmful reagents and solvents to carry out the desired reaction. This process also produces unusable by-products. Chemist Lilla Gal has discovered an enzyme that enables the same process to take place efficiently and sustainably. The results of her research were recently published in the prestigious journal Angewandte Chemie.

Higher Education Strategy 2040: Austria’s universities on course for the future

Austria has 77 higher education institutions, which is above the EU average – but does this really make sense? The new Higher Education Strategy 2040 focuses on cooperation rather than mergers. As one of the six largest universities in Austria, the University of Graz plays a central role in this.

Begin of page section:
Additional information:

University of Graz
Universitaetsplatz 3
8010 Graz
Austria
  • Contact
  • Web Editors
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Imprint
  • Data Protection Declaration
  • Accessibility Declaration
Weatherstation
Uni Graz

End of this page section. Go to overview of page sections

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:

End of this page section. Go to overview of page sections