Begin of page section:
Page sections:

  • Go to contents (Accesskey 1)
  • Go to position marker (Accesskey 2)
  • Go to main navigation (Accesskey 3)
  • Go to sub navigation (Accesskey 4)
  • Go to additional information (Accesskey 5)
  • Go to page settings (user/language) (Accesskey 8)
  • Go to search (Accesskey 9)

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
Page settings:

English en
Deutsch de
Search
Login

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
Search:

Search for details about Uni Graz
Close

End of this page section. Go to overview of page sections


Search

Begin of page section:
Main navigation:

Page navigation:

  • University

    University
    • About the University
    • Organisation
    • Faculties
    • Library
    • Working at University of Graz
    • Campus
    Developing solutions for the world of tomorrow - that is our mission. Our students and our researchers take on the great challenges of society and carry the knowledge out.
  • Research Profile

    Research Profile
    • Our Expertise
    • Research Questions
    • Research Portal
    • Promoting Research
    • Research Transfer
    • Ethics in Research
    • Commission for Scientific Integrity
    Scientific excellence and the courage to break new ground. Research at the University of Graz creates the foundations for making the future worth living.
  • Studies

    Studies
    • Prospective Students
    • Students
    • Registration for Study Programme (Winter semester 2026/27)
  • Community

    Community
    • International
    • Location
    • Research and Business
    • Alumni
    The University of Graz is a hub for international research and brings together scientists and business experts. Moreover, it fosters the exchange and cooperation in study and teaching.
Topics
  • Sustainable University
  • Researchers answer
  • Work for us
Close menu

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
You are here:

University of Graz News Zukunftweisend

End of this page section. Go to overview of page sections

Friday, 30 November 2012

Zukunftweisend

Um Treibhausgase in der Atmosphäre zu messen, schickten Grazer ForscherInnen Infrarotlaser-Signale von La Palma nach Teneriffa. Quelle: Wegener Zentrum, IAC Tenerife

Um Treibhausgase in der Atmosphäre zu messen, schickten Grazer ForscherInnen Infrarotlaser-Signale von La Palma nach Teneriffa. Quelle: Wegener Zentrum, IAC Tenerife

Das über 144 Kilometer Strecke gemessene Lasersignal-Spektrum lässt sich mit Kohlendioxidabsorption sehr gut erklären, wodurch die CO2-Konzentration bestimmt werden kann. Quelle: Brooke et al. (2012)

Das über 144 Kilometer Strecke gemessene Lasersignal-Spektrum lässt sich mit Kohlendioxidabsorption sehr gut erklären, wodurch die CO2-Konzentration bestimmt werden kann. Quelle: Brooke et al. (2012)

Die WissenschafterInnen analysierten das Ausbreitungsverhalten und Fluktuationsmuster des Strahlbündels eines 200 mW starken Lasers. Quelle: Brooke et al. (2012)

Die WissenschafterInnen analysierten das Ausbreitungsverhalten und Fluktuationsmuster des Strahlbündels eines 200 mW starken Lasers. Quelle: Brooke et al. (2012)

Ein aus den Messungen abgeleitetes Spektrum der Fluktuationen des Laserstrahls aufgrund der Luftturbulenz zeigt, dass diese sehr gleichmäßig (isotrop) verteilt sind. Quelle: Gurvich et al. (2012)

Ein aus den Messungen abgeleitetes Spektrum der Fluktuationen des Laserstrahls aufgrund der Luftturbulenz zeigt, dass diese sehr gleichmäßig (isotrop) verteilt sind. Quelle: Gurvich et al. (2012)

Forschungen am Wegener Zentrum liefern Grundlagen für neue Möglichkeiten der Klimabeobachtung und der optischen Kommunikation

Messung von Treibhausgasen hat Feuerprobe bestanden

Am Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel der Universität Graz haben ForscherInnen eine revolutionäre Methode entwickelt, die es erstmals erlaubt, Treibhausgas-Konzentrationen in der freien Atmosphäre von Satelliten aus mit Klimagenauigkeit zu messen. Ihre Feuerprobe hat die Theorie im Sommer des Vorjahres bei ersten Praxistests auf den Kanarischen Inseln bestanden. Die UNIZEIT berichtete in der März-Ausgabe 2012 darüber. Die erste Detailauswertung der Messergebnisse wurde kürzlich im renommierten Fachjournal „Atmospheric Measurement Techniques“ publiziert.

 

Mitte Juli 2011 hatten  die Grazer WissenschafterInnen unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Gottfried Kirchengast zusammen mit einem internationalen Team mit ersten Messungen vom Boden aus die Probe aufs Exempel gemacht. Von einer Sendestation am Kraterrand des Roque de los Muchachos auf La Palma schickten sie Infrarotlaser-Signale über 144 Kilometer zu einem Teleskop der ESA im Observatorium del Teide auf Teneriffa. Gemessen wurden die zwei wichtigsten Treibhausgase – CO2 und Methan.
Es folgte die detaillierte wissenschaftliche Auswertung der Ergebnisse, die mit gleichzeitigen Bodenmessungen an der Sende- und der Empfangsstation verglichen wurden. Sie bestätigte, was die ForscherInnen nach den ersten Rohauswertungen erhofft hatten: Die Infrarotlaser-Okkultation ist in der Lage, präzise Messdaten zur Treibhausgaskonzentration in der freien Atmosphäre zu liefern. „Natürlich konnten wir mit diesem einfach angelegten ersten Experiment nur eine grundsätzliche Demonstration machen, dass die Methode funktioniert. Aber sie hat das Potenzial, zu einer Referenzmethode für das Klima-Monitoring im 21. Jahrhundert zu werden“, freut sich Kirchengast. Weitere Detailauswertungen werden folgen, ebenso wie Arbeiten in Richtung einer ersten Satellitenmission.

 

Wegweisende Beobachtung für die Optik

Die Messungen auf den Kanarischen Inseln führten – quasi nebenbei – zu einem weiteren Aufsehen erregenden Forschungsergebnis im Bereich der atmosphärischen Optik, das kürzlich in der Fachzeitschrift „Applied Optics“ publiziert wurde. Sie bestätigten erstmals experimentell für lange Distanzen die „Taylor’sche Hypothese der eingefrorenen Turbulenz“ aus dem Jahr 1938. Diese besagt, dass sich das durch die Luftturbulenz erzeugte Fluktuationsmuster von Lichtstrahlbündeln beim Weg durch die Atmosphäre gleich verhält wie bei Windstille, oder wenn es mit dem Wind „mitgeführt“ wird.

 

Gemeinsam mit KollegInnen aus Russland und England analysierten die Grazer WissenschafterInnen über die Distanz von 144 Kilometer das Ausbreitungsverhalten des Strahlbündels eines 200 mW starken Lasers und wie es in seiner inneren Struktur fluktuiert, wenn es durch Turbulenzen in der umliegenden Luft zu Intensitätsschwankungen kommt.

Von zukunftweisender Bedeutung ist diese Beobachtung vor allem für die Optik, die an neuen Möglichkeiten der Übertragung von Informationen mit Hilfe von Licht forscht – Stichwort: Optische Kommunikation. Infrarotsignale könnten die drahtlose Kommunikation revolutionieren, denn im Vergleich zu Radiowellen kann lässt sich damit aufgrund der viel höheren Frequenzen eine viel höhere Datenübertragungsrate erzielen. Die Kenntnis der Ausbreitungsbedingungen von Laserstrahlen über lange Distanzen ist eine entscheidende Voraussetzung für die Entwicklung erfolgreicher, fehlerfreier Anwendungen, da sie es ermöglicht, die Auswirkungen atmosphärischer Störungen, wie etwa Turbulenzen, genau einzurechnen.

 

Diese Arbeiten des Wegener Zentrums wurden von der Europäischen Weltraumorganisation ESA gefördert und sind Teil des Forschungsschwerpunkts Umwelt und Globaler Wandel.

 

Publikationen:
Brooke, J. S. A., P. F. Bernath, G. Kirchengast, and 14 further co-authors (2012),
Greenhouse gas measurements over a 144 km open path in the Canary Islands,
Atmos. Meas. Tech., 5, 2309-2319, doi:10.5194/amt-5-2309-2012
http://www.atmos-meas-tech.net/5/2309/2012/

Gurvich, A. S., M. E. Gorbunov, O. V. Fedorova, G. Kirchengast, V. Proschek, G. Gonzalez Abad, and K. A. Tereszchuk (2012),
Spatiotemporal structure of a laser beam over 144 km in a Canary Islands experiment,
Appl. Optics, 51, 7374-7383, doi:10.1364/AO.51.007374
http://dx.doi.org/10.1364/AO.51.007374

created by Gudrun Pichler

Related news

Staying fit during the holidays: summer sports on the University of Graz campus

The Kleeblattlauf is not the end of the fitness term. Following last year’s successful launch, the University of Graz is once again offering summer sports on campus this year. From 30 June to 16 July 2026, there will be a free exercise programme in the open air. On the shady Südwiese (between the main building and Universitätsplatz 2), anyone interested can get in shape in the afternoons with body workouts, fascia training and yoga.

Getting even hotter: Researchers predict global warming of 1.7 degrees by 2027

While Europe is currently sweltering in the heat, global temperatures are also rising towards concerning record levels. In 2026, Earth’s surface air temperature is expected to reach 1.62 degrees, and in 2027 even 1.71 degrees Celsius above pre-industrial levels. The long-term temperature rise – an average over a 20-year period – is predicted to exceed the 1.5-degree threshold of the Paris Agreement as of 2026 already. For the first time, researchers at the University of Graz have been able to make such a forecast so far in advance. The intensifying El Niño climate event favors forecast skill and thereby facilitates a reliable computation.

Forest fire at Rosenhain: Volunteer fire brigade carried out an evacuation drill at the Jesuit refectory

Thick smoke in the stairwell, flames at the edge of the forest, people missing in the Jesuit refectory at the University of Graz: at Rosenhain, the Graz Volunteer Fire Brigade carried out a drill simulating a scenario that is becoming increasingly realistic given the heat and drought

Full effort in the heat: the Sports Centre was in full swing at the Kleeblattlauf

On 19 June 2026, 2,000 runners and hundreds of supporters made their way to the Rosenhain for a sporting end-of-term event.

Begin of page section:
Additional information:

University of Graz
Universitaetsplatz 3
8010 Graz
Austria
  • Contact
  • Web Editors
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Imprint
  • Data Protection Declaration
  • Accessibility Declaration
Weatherstation
Uni Graz

End of this page section. Go to overview of page sections

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:

End of this page section. Go to overview of page sections