Begin of page section:
Page sections:

  • Go to contents (Accesskey 1)
  • Go to position marker (Accesskey 2)
  • Go to main navigation (Accesskey 3)
  • Go to sub navigation (Accesskey 4)
  • Go to additional information (Accesskey 5)
  • Go to page settings (user/language) (Accesskey 8)
  • Go to search (Accesskey 9)

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
Page settings:

English en
Deutsch de
Search
Login

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
Search:

Search for details about Uni Graz
Close

End of this page section. Go to overview of page sections


Search

Begin of page section:
Main navigation:

Page navigation:

  • University

    University
    • About the University
    • Organisation
    • Faculties
    • Library
    • Working at University of Graz
    • Campus
    Developing solutions for the world of tomorrow - that is our mission. Our students and our researchers take on the great challenges of society and carry the knowledge out.
  • Research Profile

    Research Profile
    • Our Expertise
    • Research Questions
    • Research Portal
    • Promoting Research
    • Research Transfer
    • Ethics in Research
    • Commission for Scientific Integrity
    Scientific excellence and the courage to break new ground. Research at the University of Graz creates the foundations for making the future worth living.
  • Studies

    Studies
    • Prospective Students
    • Students
  • Community

    Community
    • International
    • Location
    • Research and Business
    • Alumni
    The University of Graz is a hub for international research and brings together scientists and business experts. Moreover, it fosters the exchange and cooperation in study and teaching.
  • Spotlight
Topics
  • Sustainable University
  • Researchers answer
  • Work for us
Close menu

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
You are here:

University of Graz News Digitale Revolution

End of this page section. Go to overview of page sections

Wednesday, 16 January 2019

Digitale Revolution

Wird die Maschine uns Menschen bald ablösen? Die Digitalisierung ist im Vormarsch und bringt viele Veränderungen mit sich. Foto: shutterstock.com

Wird die Maschine uns Menschen bald ablösen? Die Digitalisierung ist im Vormarsch und bringt viele Veränderungen mit sich. Foto: shutterstock.com

Wie der Einfluss von Technologien den Arbeitsmarkt und auch die Gesellschaft verändert. Volkswirt Jörn Kleinert beschäftigt sich mit dieser Fragestellung

In der Entwicklungsökonomik wird die Landwirtschaft als einfachste Tätigkeit in einer Volkswirtschaft beschrieben. Doch schon längst ist dieser Bereich in der Moderne angekommen und ein hoch digitalisiertes Unterfangen, sagt Ökonom Jörn Kleinert vom Institut für Volkswirtschaftslehre. Selbstfahrende Mähdrescher und ein vollautomatisierter Stall sind keine Seltenheit mehr. Der Bauer lässt mittlerweile arbeiten und nutzt die Möglichkeiten der modernen Entwicklung.

Dies ist nur eines von vielen Beispielen der digitalen Veränderung. Digitalisierung versteht sich aber nicht nur als die Umwandlung von bisher mechanischen Vorgängen in digitale, sondern steht im Allgemeinen für eine Umwandlung und Darstellung von Information. Die digitale Modifikation von Geräten und Fahrzeugen wird unter dem Begriff „digitale Revolution“ beschrieben, weitläufig als dritte Revolution bekannt, und steht für den digitalen Wandel in der Gesellschaft. „Digitalisierung beschreibt eine zunehmende Verwendung von Information“, so Kleinert, "und Information ist alles, was sich digitalisieren lässt“. Die Gesellschaft verändert sich und dies zeigt sich auch am Konsum. „Jüngere Leute verbringen immer mehr Zeit in sozialen Netzwerken“, erklärt Kleinert. Durch soziale Medien wie Instagram oder Youtube entstanden in den letzten Jahren neue Berufsgruppen, wie Influencer oder Blogger.

 

Social-Media als Arbeitsgeber 2.0.?
VLOGS (Video-Blogs) und der Begriff „Storytelling“ gehören mittlerweile beinahe zum täglichen Leben am virtuellen Arbeitsmarkt. Es werden Geschichten erzählt und per Internet für alle zugänglich gemacht. Der richtige Content entscheidet über die Anzahl der Follower und je mehr Follower, desto mehr Geld kann man durch das Internet verdienen. Erfolgreiche Influencer haben mehrere Millionen Follower und machen auch mehrere Millionen Euro Umsatz im Jahr - nicht zuletzt dank Digitalisierung. Der Einfluss der digitalen Revolution hat und wird den Arbeitsmarkt verändern, aber müssen wir uns Sorgen machen, dass unsere Berufe bald nur mehr online existieren?

Berufsgruppen werden ersetzt, durch Abläufe die anders funktionieren als sie vorher funktioniert haben. Auch die Art, wie wir ins Geschäft kommen wird sich verändern.

Doch wird dieser Strukturwandel zu einer massiven Arbeitslosigkeit führen? „Ich glaube nicht“, erklärt Kleinert. „Die Blaupause für diesen Strukturwandel, wie wir ihn jetzt haben, ist die Industrielle Revolution, die mit einer enormen Anpassungsleistung der Gesellschaft verbunden war. Es herrschten chaotische Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit. Es ist nicht so, dass die Arbeit nicht da war, sondern Bedingungen gegeben waren, die nicht vorteilhaft sind. Es wird solche Verwerfungen geben, aber bestimmt nicht in solchen Ausmaßen. Der Strukturwandel wird wehtun. Nicht allen und immer, aber einigen in gewissen Phasen.“ Angst vor der großen Arbeitslosigkeit durch die Digitalisierung hat Kleinert deshalb nicht, denn Arbeitslosigkeit ist und war schon immer ein Thema in der Gesellschaft. Daher ist für den Volkswirt keinerlei Tendenz absehbar, vielmehr sei es eine gesellschaftliche Aufgabe, die es zu meistern gilt. Für den Ökonomen ist daher klar: „Irgendetwas wird der Mensch schon finden, so einfallslos ist er nicht. Und in dem Augenblick, wo Automaten und Maschinen uns Menschen ersetzen, ist nicht mehr die Erzeugung das Problem, sondern die Verteilung.“ Diese Umstrukturierung, die in der Gesellschaft stattfinden wird, klingt jedoch harmloser, als sie tatsächlich ist. Veränderung bedeutet schließlich, dass es die gewohnten Vorgänge in dem Ausmaß nicht mehr geben wird.

Glücklicherweise haben wir uns auch schon sehr weit von der Sisiphus-Arbeit – der mühevollen Kleinarbeit – wegentwickelt. Bereiche, wo kein selbstständiges Lernen programmiert werden muss, sind ideal für Maschinen.

Gemeint sind einfache Routinetätigkeiten, in denen kein komplexer Vorgang verankert ist. Dennoch gilt für den Experten: „Wir werden uns ganz sicher alle anpassen müssen - manchen fällt dies leichter, manchen fällt dies schwerer.“

Digitalisierung an der Universität?
Informationstechnologien werden immer präsenter, digitale Lösungen werden gefordert. Die digitale Wissenschaft beschäftigt sich daher mit Fragen, die durch die implementierte Veränderung der Digitalisierung entstehen – so auch an der Universität Graz. „Digitale Wissenschaft – Medienkompetenz, Informationswissenschaft und IT-Recht“ nennt sich der fakultätsübergreifende Wahlfachschwerpunkt, der sich an Studierende aller Studien richtet.

Auch das Forschungsnetzwerk HFDT (Human Factor in Digital Transformation), das mittlerweile aus zehn Personen besteht und Bereiche wie Archäologie, Rechtswissenschaft, Soziologie sowie Informationswissenschaften abdeckt, widmet sich den Themenstellungen, die durch Digitalisierung entstehen. Wer haftbar ist, wenn ein selbstfahrendes Auto einen Unfall verursacht, ist dabei nur eine von vielen Fragestellungen, die von den WissenschafterInnen der Universität Graz gestellt werden. „Digitalisierung poppt auf einmal auf und wird für alle sichtbar - dabei war sie immer schon da.“, sagt der Experte und ergänzt: „Neue Bereiche und Möglichkeiten eröffnen sich, die es zu erkennen gilt, um das Beste daraus zu machen.“

 

Veränderungen am Arbeitsmarkt, bedingt durch die Digitalisierung und den damit verbundenen Strukturwandel in der Gesellschaft, sind bereits allgegenwärtig. Gewohnte Bereiche und Tätigkeiten können zukünftig digital oder anders ablaufen als bisher. Die Gesellschaft steht vor einer neuen Herausforderung, die nicht für alle schön verlaufen wird. Für Kleinert stellt sich aber nicht die Frage ,Was macht die Technik mit uns?' sondern: „Was machen wir aus der Digitalisierung?“


Es ist niemals die Technik, die etwas mit uns macht. Wir machen etwas mit der Technik.

created by Philipp Schöller & Konstantin Tzivanopoulos

Related news

Long Night of Research: How many languages are there in the world?

From a linguistic perspective, there are worlds of difference between Bern, Berlin and Vienna. A dialect impersonator will demonstrate live just how varied German can sound. How many languages are there in the world? What are their distinctive features? Which of these are spoken in Austria? These and other questions will be answered during the Long Night of Research at the University of Graz: on Friday, 24 April 2025, from 5 pm to 11 pm, in the University Library. Visitors can immerse themselves in the diversity of languages without travelling far by taking part in a quiz at the station.

Dual role: Researchers show that platelets can worsen disease

Platelets are best known as rapid responders in the event of injury. They stop bleeding and are indispensable for wound healing. “However, thrombocytes can also aggravate diseases, especially when inflammatory processes are involved,” explains Marion Mußbacher, a pharmacist at the University of Graz. She investigated the “dual role” of platelets in relation to fatty liver disease, a condition closely linked to obesity and type 2 diabetes.

Forscher:innen entdecken natürlichen Wirkstoff zum Schutz vor Lebererkrankungen

Die Leber leidet still. „Fetteinlagerungen, strukturelle Zerstörung des Gewebes oder mutierende Tumorzellen – all das fliegt eine Weile unter dem Radar. Begleitet werden diese Veränderungen oft von leichten, jedoch chronischen Entzündungen“, erklärt Andreas Koeberle, Pharmazeut an der Universität Graz. Er hat mit seinem Team und Kolleg:innen der Universität Innsbruck den Wirkstoff Mitrephoron B untersucht, der neue Behandlungsansätze ermöglicht. Die Ergebnisse der Studie wurden kürzlich in der Open-Access-Fachzeitschrift „Theranostics“ veröffentlicht.

Climate at the cliffs: Researchers unravel the evolution of the Greenland ice margin

Vertical ice walls, up to 40 metres high: in "Game of Thrones" they were dramatised as fortifications; during the Cold War, they were studied with great interest. How these imposing walls along Greenland’s 80,000-kilometre-long ice margin formed, how they are evolving, and what impact they have on the climate is not yet fully understood. Researchers from the Universities of Graz and Innsbruck have come one step closer to solving the mystery. The results of their latest study have been published in the journal The Cryosphere.

Begin of page section:
Additional information:

University of Graz
Universitaetsplatz 3
8010 Graz
Austria
  • Contact
  • Web Editors
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Imprint
  • Data Protection Declaration
  • Accessibility Declaration
Weatherstation
Uni Graz

End of this page section. Go to overview of page sections

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:

End of this page section. Go to overview of page sections