Guillaume Bruère: Die Kreuzigung Christi – Perspektiven auf einen Bildraum
Im Rahmen der Vortragsreihe „Gott, Raum und Kunst“ präsentiert der französische Gegenwartskünstler Guillaume Bruère am 18. November 2026 erstmals öffentlich eine neue Werkserie, in der er sich zeichnerisch mit der Kreuzigung Christi auseinandersetzt. Bruère nähert sich der ikonographisch stark geprägten Kreuzigungsszene aus einer ungewöhnlichen Perspektive: Er begreift sie als imaginären Raum, den er aus unterschiedlichen Blickwinkeln erkundet. Durch wechselnde Positionen und die Konzentration auf einzelne Details entstehen neue Sichtweisen auf Körper, Gesten und räumliche Beziehungen. Der Vortrag geht der Frage nach, wie sich das Verhältnis von menschlicher Endlichkeit und göttlicher Gegenwart im Bildraum der Kreuzigung darstellen lässt. Zugleich eröffnet er neue Perspektiven auf das Verhältnis von Kunst, Raum und Transzendenz.
Die von Univ.-Prof.in Dr. Martina Bär (Fundamentaltheologie, Universität Graz) kuratierte Vortragsreihe widmet sich dem Verhältnis von räumlicher Erfahrung, göttlicher Gegenwart und künstlerischer Darstellung.
Termin: Mittwoch, 18. November 2026, 18:30 Uhr
Ort: KULTUM, Mariahilferplatz 3, 8020 Graz
Weitere Informationen: www.kultum.at
Weitere Werke von Guillaume Bruère sind auch in der Ausstellung „Gott hat kein Museum #2“ im KULTUM zu sehen.