Begin of page section:
Page sections:

  • Go to contents (Accesskey 1)
  • Go to position marker (Accesskey 2)
  • Go to main navigation (Accesskey 3)
  • Go to sub navigation (Accesskey 4)
  • Go to additional information (Accesskey 5)
  • Go to page settings (user/language) (Accesskey 8)
  • Go to search (Accesskey 9)

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
Page settings:

English en
Deutsch de
Search
Login

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
Search:

Search for details about Uni Graz
Close

End of this page section. Go to overview of page sections


Search

Begin of page section:
Main navigation:

Page navigation:

  • University

    University
    • About the University
    • Organisation
    • Faculties
    • Library
    • Working at University of Graz
    • Campus
    Developing solutions for the world of tomorrow - that is our mission. Our students and our researchers take on the great challenges of society and carry the knowledge out.
  • Research Profile

    Research Profile
    • Our Expertise
    • Research Questions
    • Research Portal
    • Promoting Research
    • Research Transfer
    • Ethics in Research
    • Commission for Scientific Integrity
    Scientific excellence and the courage to break new ground. Research at the University of Graz creates the foundations for making the future worth living.
  • Studies

    Studies
    • Prospective Students
    • Students
  • Community

    Community
    • International
    • Location
    • Research and Business
    • Alumni
    The University of Graz is a hub for international research and brings together scientists and business experts. Moreover, it fosters the exchange and cooperation in study and teaching.
  • Spotlight
Topics
  • Sustainable University
  • Researchers answer
  • Work for us
Close menu

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
You are here:

University of Graz News

End of this page section. Go to overview of page sections

Tuesday, 13 June 2023

Weltklimabericht: Europa muss sich auf Hitze, Dürren, Wasserknappheit und Überflutungen einstellen

Klima-Ökonomin Birgit Bednar-Friedl koordinierte für den neuen Weltklimabericht als leitende Autorin die Beiträge des Kapitels zu Europa. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos ©Uni Graz/Tzivanopoulos

Klima-Ökonomin Birgit Bednar-Friedl koordinierte für den neuen Weltklimabericht als leitende Autorin die Beiträge des Kapitels zu Europa. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos

„Nach dem aktuellen Kenntnisstand der Wissenschaft sind Hitze, Dürren, Wasserknappheit und Überflutungen die zentralen Klima-Risiken, denen wir uns in den kommenden Jahrzehnten stellen müssen“, sagt Birgit Bednar-Friedl, Ökonomin an der Universität Graz. Die Forscherin hat 2022 für den 6. Weltklimabericht/Teil 2 als leitende Autorin die Beiträge des Kapitels zu Europa koordiniert. Dieses befasst sich mit den ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels vom Atlantik bis zum Ural und beurteilt mögliche Strategien zur Anpassung und Erhöhung der Resilienz, sprich Widerstandsfähigkeit.

Wasserknappheit
Ein Problem, das sich in den letzten Jahren verstärkt hat, ist die Wasserknappheit. „Dürren nehmen großflächig in Dauer und Intensität zu, nicht nur im Mittelmeerraum, sondern auch in Mitteleuropa“, berichtet die Forscherin. „Um mit den zu erwartenden Veränderungen gut zurecht zu kommen, brauche es umfassendere Lösungen als bisher“, sagt Bednar-Friedl und nennt ein Beispiel: „In der Landwirtschaft ist Bewässerung eine gute Strategie, um eine Dürre zu bewältigen, aber wenn das Wasser knapp ist, wird es anderswo fehlen. Wir müssen uns also überlegen, wie wir diese Ressource insgesamt gut einsetzen, damit alle Sektoren den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen.“ Der Anbau trockenresistenter Obst-, Gemüse- und Getreidesorten wäre eine Alternative für die Landwirtschaft.

Brennpunkt Stadt
Orte, an denen besonders viele Klimafolgen spürbar werden, sind die Städte. Eine Lösung, mit der sich mehrere Auswirkungen gleichzeitig abmildern ließen, heißt Begrünung. „Bewachsene Fassaden helfen die Temperatur in den Gebäuden zu senken und die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, damit die Häuser in der Nacht besser abkühlen. Auf Rasenflächen in Innenhöfen kann bei Starkregen das Wasser versickern“, erläutert Bednar-Friedl. Zusätzlich könnten multifunktionale Überflutungsflächen geschaffen werden, wie zum Beispiel ein tiefer gelegter Spielplatz, der im Bedarfsfall Wasser aufnehmen kann.
Wichtig sei auch, umfassende Frühwarnsysteme zu etablieren und bei den BürgerInnen das Bewusstsein und Wissen für den richtige Umgang mit verschiedenen Bedrohungen zu vermitteln. So dass sie zum Beispiel bei Hochwassergefahr den eigenen Wohnungseingang rechtzeitig mit Sandsäcken sichern.

Global denken
Klimafolgen in einer Region haben häufig kaskadenartige Auswirkungen auch in anderen Teilen der Erde. Dieser Dominoeffekt wird im aktuellen Bericht erstmals besonders hervorgehoben. Ein Beispiel: 2011 hat eine große Flut in Thailand monatelang die Produktion von Halbleiter-Bauteilen lahmgelegt, was sich weltweit in hohen Preisen unter anderem für Computer-Festplatten niederschlug. „Um solche Risiken zu minimieren, müssen vom Klimawandel besonders betroffene Staaten auf allen Kontinenten resilienter werden. Dazu braucht es internationale Zusammenarbeit in Form von Investitionen und Technologietransfer als Hilfe zur Selbsthilfe“, so Bednar-Friedl.

Klimaschutz
„Wir in Europa sind in der glücklichen Lage, viele Schäden durch den Klimawandel abmildern zu können, aber auch hier gibt es kulturelles Erbe, das verloren geht, weil Ökosysteme zerstört werden“, sagt die Forscherin und verweist auf traditionelle Formen der Landwirtschaft wie die Rentierhaltung in der Arktis oder die wandernden Schafherden in den Pyrenäen. Küstenstädte, allen voran Venedig, sind mit dem steigenden Meeresspiegel und einer Zunahme von Extremwetterereignissen konfrontiert. „Diese Beispiele machen deutlich, dass wir neben der Anpassung auch Klimaschutz betreiben müssen, wenn wir verhindern wollen, dass wir noch mehr von dem, was uns lieb und teuer ist, verlieren.“

Video

Hintergrundinformation
Der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) – oder auch Weltklimarat – ist eine Institution der Vereinten Nationen. In seinem Auftrag tragen Fachleute weltweit regelmäßig den aktuellen Kenntnisstand zum Klimawandel zusammen und bewerten ihn aus wissenschaftlicher Sicht. Der IPCC-Bericht erscheint alle vier Jahre und bietet Grundlagen für politische Entscheidungen, indem er unterschiedliche Handlungsoptionen und deren Bedeutung aufzeigt, ohne jedoch konkrete Lösungswege vorzuschlagen oder Handlungsempfehlungen zu geben.

>> 6. IPCC-Sachstandsbericht „Klimawandel 2022: Folgen, Anpassung und Verwundbarkeit“

created by Gudrun Pichler

Related news

CarbonTracer: Verlässliche Treibhausgas-Rechner für Reisen basierend auf dem Klima-Know-how der Uni Graz

Ein einzigartiges Service in Hinblick auf die Treibhausgas-Emissionen des Reisens launcht die Universität Graz aktuell: Der kostenfreie CarbonTracer für Mobilität bildet Reiseverläufe ganzheitlich ab und berechnet die Emissionen nach neuestem wissenschaftlichem Standard. So sollen die Awareness für das Thema und der Klimaschutzerfolg gesteigert werden.

CarbonTracer: Verlässliche Treibhausgas-Rechner für Reisen basierend auf dem Klima-Know-how der Uni Graz

Ein einzigartiges Service in Hinblick auf die Treibhausgas-Emissionen des Reisens launcht die Universität Graz aktuell: Der kostenfreie CarbonTracer für Mobilität bildet Reiseverläufe ganzheitlich ab und berechnet die Emissionen nach neuestem wissenschaftlichem Standard. So sollen die Awareness für das Thema und der Klimaschutzerfolg gesteigert werden.

CarbonTracer: Verlässliche Treibhausgas-Rechner für Reisen basierend auf dem Klima-Know-how der Uni Graz

Ein einzigartiges Service in Hinblick auf die Treibhausgas-Emissionen des Reisens launcht die Universität Graz aktuell: Der kostenfreie CarbonTracer für Mobilität bildet Reiseverläufe ganzheitlich ab und berechnet die Emissionen nach neuestem wissenschaftlichem Standard. So sollen die Awareness für das Thema und der Klimaschutzerfolg gesteigert werden.

CarbonTracer: Verlässliche Treibhausgas-Rechner für Reisen basierend auf dem Klima-Know-how der Uni Graz

Ein einzigartiges Service in Hinblick auf die Treibhausgas-Emissionen des Reisens launcht die Universität Graz aktuell: Der kostenfreie CarbonTracer für Mobilität bildet Reiseverläufe ganzheitlich ab und berechnet die Emissionen nach neuestem wissenschaftlichem Standard. So sollen die Awareness für das Thema und der Klimaschutzerfolg gesteigert werden.

Begin of page section:
Additional information:

University of Graz
Universitaetsplatz 3
8010 Graz
Austria
  • Contact
  • Web Editors
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Imprint
  • Data Protection Declaration
  • Accessibility Declaration
Weatherstation
Uni Graz

End of this page section. Go to overview of page sections

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:

End of this page section. Go to overview of page sections