Begin of page section:
Page sections:

  • Go to contents (Accesskey 1)
  • Go to position marker (Accesskey 2)
  • Go to main navigation (Accesskey 3)
  • Go to sub navigation (Accesskey 4)
  • Go to additional information (Accesskey 5)
  • Go to page settings (user/language) (Accesskey 8)
  • Go to search (Accesskey 9)

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
Page settings:

English en
Deutsch de
Search
Login

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
Search:

Search for details about Uni Graz
Close

End of this page section. Go to overview of page sections


Search

Begin of page section:
Main navigation:

Page navigation:

  • University

    University
    • About the University
    • Organisation
    • Faculties
    • Library
    • Working at University of Graz
    • Campus
    Developing solutions for the world of tomorrow - that is our mission. Our students and our researchers take on the great challenges of society and carry the knowledge out.
  • Research Profile

    Research Profile
    • Our Expertise
    • Research Questions
    • Research Portal
    • Promoting Research
    • Research Transfer
    • Ethics in Research
    • Commission for Scientific Integrity
    Scientific excellence and the courage to break new ground. Research at the University of Graz creates the foundations for making the future worth living.
  • Studies

    Studies
    • Prospective Students
    • Students
    • Welcome Weeks for First Year Students
  • Community

    Community
    • International
    • Location
    • Research and Business
    • Alumni
    The University of Graz is a hub for international research and brings together scientists and business experts. Moreover, it fosters the exchange and cooperation in study and teaching.
Topics
  • Sustainable University
  • Researchers answer
  • Work for us
Close menu

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:
You are here:

University of Graz News Gleichstellung leben

End of this page section. Go to overview of page sections

Friday, 06 March 2015

Gleichstellung leben

Das Siegerbild des Fotowettbewerbs der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung mit dem Titel ONLY FOR zeigt eine Ansammlung von geschlechterspezifischem Kinderspielzeug. Foto: Oktavia Sophie Schreiner.

Das Siegerbild des Fotowettbewerbs der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung mit dem Titel ONLY FOR zeigt eine Ansammlung von geschlechterspezifischem Kinderspielzeug. Foto: Oktavia Sophie Schreiner.

Silke Luttenberger untersuchte mit KollegInnen geschlechtsstereotype Einstellungen zu Berufen und Fächern. Foto: Fotostudio Schrotter

Silke Luttenberger untersuchte mit KollegInnen geschlechtsstereotype Einstellungen zu Berufen und Fächern. Foto: Fotostudio Schrotter

Themenheft zu geschlechtsstereotypen Einstellungen zu Fächern und Berufen veröffentlicht

Anlässlich des internationales Frauentags am 8. März zieht die Karl-Franzens-Universität Graz Bilanz: Im Jahr 2014 waren 34,8 Prozent der Führungspositionen auf der Leitungsebene der der Uni Graz mit Frauen besetzt; 30,6 Prozent an weiblichen Führungskräften zeichnen für die Leitung von Instituten, Zentren und Abteilungen verantwortlich. Von den rund 4.100 MitarbeiterInnen sind 52 Prozent weiblich. Zudem verweist die Broschüre „Zahlen, Fakten, Analysen“ der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung der Uni Graz auf 67 Prozent Absolventinnen, 64 Prozent weibliche Erstsemestrige, 48 Prozent Assistentinnen und 29 Prozent habilitierte Frauen, die die Chancengleichheit an der Uni Graz greifbar machen.


„Als eine der größten Arbeitgeberinnen  und wesentliche Forschungs- und Bildungseinrichtung der Steiermark sieht es die Karl-Franzens-Universität als ihre selbstverständliche Aufgabe an, ein frauenfreundliches Umfeld zu gewährleisten“, unterstreicht Renate Dworczak, Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung und Gleichstellung. „Eine wissenschaftliche Karriere verfolgen und dabei Arbeit, Familie und Privatleben bestmöglich miteinander vereinbaren: Das setzt gezielte Gleichstellungspolitik voraus und erfordert einen effektiven Maßnahmenkatalog.“ Leitungspositionen oder wissenschaftliche Karrieren: Gerade Frauen brauchen auf ihrem Bildungsweg bereits sehr früh Unterstützung, um diese Wünsche verwirklichen zu können. Das bestätigt auch Dr. Barbara Hey, Leiterin der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung. „Mädchen – aber auch Buben – erfahren vielerorts geschlechterstereotype Zuweisungen, aus denen sie aber durch gezielte Förderung auch ausbrechen können“, so die Expertin.


Eine entscheidende Rolle kommt dabei dem sozialen Umfeld zu, weiß Dr. Silke Luttenberger vom Arbeitsbereich Pädagogische Psychologie: „Jugendliche orientieren sich stark an den Eltern, nahen Verwandten oder FreundInnen.“ Dabei können intrinsische Neigungen verstärkt oder auch neue Vorlieben geweckt werden, erklärt Luttenberger: „Wenn Mama oder Papa Trockeneis aus dem Labor mitbringen und das Kind damit experimentieren lassen, kann das das Interesse für Naturwissenschaften im Allgemeinen fördern.“ Tatsächlich fand die Psychologin gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ertl von der Donau-Universität Krems im Rahmen eines EU-Projekts heraus, dass über 50 Prozent der 567 von ihr befragten MINT-Studentinnen nahe Familienangehörige haben, die in den Naturwissenschaften oder in technischen Bereichen tätig sind. Obwohl diese jungen Frauen in den allermeisten Fällen fest von ihrer Studienwahl überzeugt sind und sich nur selten davon abbringen lassen, haben sie doch immer wieder mit geschlechterspezifischen Vorurteilen zu kämpfen, weiß Luttenberger. Stereotype Berufswahlen finden sich auf allen Ebenen des Bildungswesens, erklärt die Psychologin: „In Polytechnischen Schulen entscheiden sich rund 50 Prozent der Mädchen entscheiden sich für eine Ausbildung zur Friseurin, Büro- oder Einzelhandelskauffrau. Die Mehrzahl der Burschen orientiert sich an handwerklich-technischen Bereichen.“


Wie diese geschlechterstereotypen Einstellungen zu Berufen beziehungsweise Fächern entstehen, wie man sie verändern kann und welche Rolle dabei Kommunikation und Interaktion in Schulen und Organisationen spielen, hat Silke Luttenberger mit Univ.-Prof. Dipl.-Psych. Dr. Manuela Paechter von der Uni Graz sowie Bernhard Ertl aus Krems und Prof. Dr. Ia Aptarashvili aus Georgien kürzlich in einem Themenheft des Springer-Verlags publiziert. Die ForscherInnen kamen darin zu dem Schluss, dass das Wissen über berufliche Möglichkeiten möglichst früh, interaktiv und sehr breit vermittelt werden muss und nehmen dabei vor allem die Schulen in die Pflicht, ihrem diesbezüglichen Auftrag stärker nachzukommen. Vor allem in Gymnasien herrsche hier vermehrt Aufholbedarf: „Schulische Berufsorientierung ist zwar in den Unterricht eingebettet, aber es bleibt den LehrerInnen selbst überlassen, wie intensiv sie dem nachkommen. Dass es in Österreich keine gezielte Ausbildung für diesen Bereich gibt, wird seitens der OECD ohnehin bereits bekrittelt.“ Neue Mittelschulen und Polytechnische Schulen würden den Berufsorientierungsauftrag konkreter wahrnehmen, so Luttenberger.


Auch Betriebe und Organisationen sollten über länger dauernde Mentoring-Programme stärker in den bildungsspezifischen Entwicklungsprozess von Jugendlichen eingebunden werden, fordert die Wissenschafterin. So manche Anreizsysteme, Mädchen und junge Frauen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, wie etwa die „Girls Day“-Schiene, sind für Luttenberger dagegen zu kurzfristig gegriffen: „Interessen entwickeln sich langsam und die Faszination an ‚untypischen‘ Fächern entsteht viel früher als im Teenager-Alter. Zudem erhalten jene Mädchen, die an diesen Programmen teilnehmen, meist ohnehin Ermutigung von zuhause, nicht unbedingt ein ‚klassisches weibliches Fach‘ zu wählen.“


Das Themenheft „Geschlechtsstereotype Einstellungen zu Fächern und Berufen – die Rolle der Kommunikation und Interaktion“ ist im Dezember 2014 in der Zeitschrift „Gruppendynamik und Organisationsberatung“ des Springer-Verlags erschienen.

created by Gerhild Kastrun

Related news

Jurassic Sounds: Biologist reconstructs insect songs from 165 million years ago

It was apparently not just the roars of the dinosaurs that made up the soundscape of the animal world during the Jurassic period. Crickets and grasshoppers communicated through a variety of songs and high-pitched sounds, as Thorin Jonsson from the Institute of Biology at the University of Graz discovered together with colleagues from the universities of Lincoln, Bristol (UK), Beijing (China) and Tempe (USA). The findings on what are so far the oldest traces of sound on Earth have just been published in the journal PNAS.

EU funding boosts international exchange between universities

The University of Graz is further expanding its international study opportunities through the European university alliance Arqus and is taking the lead in two key projects. In future, students will benefit from even more joint degree programmes and from simplified recognition of academic achievements through the Joint European Degree Label.

Rescue and risks: Researchers have surveyed public perceptions of AI

The use of artificial intelligence has had to be made transparent since 2 August 2026. The EU’s AI Act, which has been in force since then, also sets out how risky an application is and which security measures apply as a result. However, the assessment of risks by the legislation differs in some cases significantly from the perceptions of the Austrian public. This is the finding of a representative study carried out by data scientist Stefan Thalmann from the University of Graz and his team.

The Healing Sea: Researchers discover new approaches to treating chronic inflammation in sponges

Chronic inflammation plays a key role in many diseases, ranging from metabolic disorders and cardiovascular diseases to tissue damage following injuries or infections. “Normally, the body is able to resolve inflammation on its own. If this process becomes unbalanced, immune cells remain permanently active and continue to drive negative changes in the tissue,” explains Andreas Koeberle, a pharmacist at the University of Graz.

Begin of page section:
Additional information:

University of Graz
Universitaetsplatz 3
8010 Graz
Austria
  • Contact
  • Web Editors
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Imprint
  • Data Protection Declaration
  • Accessibility Declaration
Weatherstation
Uni Graz

End of this page section. Go to overview of page sections

End of this page section. Go to overview of page sections

Begin of page section:

End of this page section. Go to overview of page sections