- Thursday, 5. March 2026
- Friday, 6. March 2026
- Saturday, 7. March 2026
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- Wednesday, 11. March 2026
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- Sunday, 29. March 2026
- Monday, 30. March 2026
- Tuesday, 31. March 2026
Surveystudien zum Umweltverhalten basieren oft auf einfachen Indikatoren für „intentional-orientiertes“ Umweltverhalten (Stern 2000) wie Recycling, Energiesparen, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel usw., die nur in begrenztem Umfang mit den Emissionen der Haushalte korrelieren. Im Gegensatz dazu versucht das Deutsche Umweltpanel (GLEN) die tatsächlichen individuellen CO2-Emissionen in den Bereichen Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsum zu er-fassen. Ein Schwerpunkt der Analyse liegt auf der Verteilung der Emissionen und ihrem Zusam-menhang mit Einkommen, Umweltbewusstsein und intentional-orientiertem Umweltverhalten. Die Daten liefern auch Informationen zu klimapolitischen Optionen. Es ist bekannt, dass CO2-Bepreisung wirksam ist, um Emissionen von Haushalten und Industrie zu reduzieren. Allerdings ist die CO2-Besteuerung selbst mit Pro-Kopf-Rückverteilung unpopulär und eine Mehrheit der Befragten bezweifelt sogar die Wirksamkeit der CO2-Bepreisung. Wie kann dieses Dilemma gelöst und wie können wirksame politische Maßnahmen gestaltet werden? Umfrageexperimente können Einblicke in die Akzeptanz von Reduktionsstrategien geben. Unsere Daten zeigen, dass Fairnessüberlegungen entscheidend für die politische Akzeptanz sind. Auf der Grundlage unserer Ergebnisse und der Literatur werde ich Vorschläge für faire und wirksame Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels zur Diskussion stellen.