Wie lese ich ein Kunstwerk? Die Romantik und ihre Nachwirkungen
Registration ends 25.02.2027, 23:59
Referent/Tutor:
Em. Univ.-Prof. Dr. Götz Pochat, Institut für Kunstgeschichte, Universität Graz
Inhalt:
Der Begriff „Romantik“ wurde seit Ende der 1810er-Jahre gängig, aber das kulturhistorische Phänomen hatte sich schon in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts angekündigt, eine Zeit, die zuweilen auch als „Präromantik“ charakterisiert wird. Was meinen wir überhaupt mit Romantik? Es handelt sich um eine Neubesinnung der Kulturschaffenden und eine Richtungsänderung in Literatur und Philosophie, in der Kunstkritik, den bildenden Künsten und der Musik. Einige übereinstimmende Merkmale und Bezugspunkte, die dem Begriff und der Bewegung zugrunde liegen und über die seitens der Geisteswissenschaften Übereinstimmung herrscht, werden in diesem Workshop zur Sprache kommen. Es werden ausgewählte Kunstwerke aus der Zeit zwischen 1750 und 1830 vorgestellt und besprochen. Außerdem wird anhand einiger Beispiele der Frage nachgegangen, ob und inwiefern die Romantik das Kunstschaffen der nachfolgenden Epochen bis herauf in die Gegenwart beeinflusst hat.
ÜBER VITA ΑCTIVA
Die Vita activa ist ein Bildungsprogramm für Erwachsene jeden Alters, die sich dafür interessieren, wie Wissenschaft und Technik in ihren Alltag hineinwirken. Sie ist ein Programm der wissenschaftlichen Allgemeinbildung. Teilnehmende können
» sich aus erster Hand über neueste Entwicklungen in den Wissenschaften informieren;
» ihre Fragen und ihre Erfahrungen in die Diskussion einbringen;
» sich universitäres Wissen für eigene Vorhaben holen.
Termine: Fr, 5. März 2027, 14–18:15 Uhr und Sa, 13. März 2027, 9–16:30 Uhr
Teilnahmebeitrag/Anmeldung: 40 Euro; max. 15 Plätze, daher Anmeldung erforderlich.