Vortragsreihe „Kindheit, Gewalt & Krieg“
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Fünfter Termin der Vortragsreihe: Kindheit, Gewalt & Krieg. Kinder als Akteur:innen von Krieg und Frieden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Im Zentrum des „Museum of Survivors“ stehen die individuellen Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen, die in unterschiedlichen historischen und geografischen Kontexten Krieg und Flucht erfahren mussten und heute in Österreich leben. Das Museum macht ihre Perspektiven sichtbar und lädt Besucher:innen zur partizipativen Auseinandersetzung ein. Ergänzend fördern Schulworkshops die Reflexion über Frieden, Demokratie und gesellschaftliche Verantwortung. Nach dem Launch des Online-Museums und der ersten analogen Ausstellung im Jahr 2025 befindet sich das Projekt in kontinuierlicher Weiterentwicklung: Der Vortrag stellt die Entstehung, das kuratorische Konzept sowie die bisherigen Erfahrungen vor.
Irena Klissenbauer / Daniele Karasz
Museum of Survivors
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Die Vortragsreihe widmet sich in diesem Semester aktuellen Forschungen zu Kindern als Akteur:innen von Krieg und Frieden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Zentrum stehen die Handlungsräume, die sich junge Menschen abhängig von geopolitischen, sozialen, kulturellen und situativen Kontexten erschließen konnten. Einige dokumentierten ihre Erfahrungen und ermöglichten so einen unmittelbaren Einblick in die Realität von Krieg und Gewalt. Ziel der Vortragsreihe ist es, aufzuzeigen, dass der Blick auf Kinder neue und erkenntnisreiche Perspektiven auf zentrale historische und gesellschaftspolitische Fragestellungen eröffnet.
Die Vortragsreihe „Kindheit, Gewalt und Krieg“ wird seit Oktober 2025 von Wiebke Hiemesch (Universität Hildesheim und ZeitZentrum Zivilcourage) und Lukas Schretter (Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung) organisiert. Sie findet online statt und richtet sich an Forschende, Studierende sowie eine interessierte Öffentlichkeit. Die Idee entstand in der Arbeitsgruppe „Kindheit, Gewalt und Krieg“ im Rahmen des Arbeitskreises „Kindheitsgeschichte“, organisiert von Lena Jur, Friederike Kind-Kovács, Julia Reus, Susanne Quitmann und Martina Winkler, im November 2024.