Stefan Karner, Verschlussakte Kriegsgefangene. RUSSLAND.
Vor 35 Jahren verschaffte sich Stefan Karner in Moskau als Erster Zugang zu den Millionen geheimen Kriegsgefangenen-Akten des NKWD. Das Schicksal Tausender aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien und Luxemburg konnte geklärt werden. Die Hintergründe dieser Forschungs-Sensation beschreibt das Buch ungeschminkt, offen und direkt: als eine Zeitreise zurück in jene Jahre, als in Moskau möglich wurde, was heute wieder undenkbar erscheint, und als einen Blick auf die russische Gesellschaft zwischen kommunistischem Anspruch und West-Orientierung.
Das Buch ist ein Stück österreichischer Forschungsgeschichte, spannend erzählt am Beispiel des Zugangs in die russischen Geheimarchive in den Wendejahren am Ende der Perestrojka.