Michal Hvorecký: "Dissident" & Robert Misik: "Die Kunst des Widerstands"
Michal Hvorecký: "Dissident" ( Tropen 2026): Am 10. Dezember 1989 betritt Michal Hvorecký zum ersten Mal die „freie Welt“. Jahrzehnte später droht ihm eine fünfjährige Haftstrafe, weil er die Kulturministerin seiner Heimat Slowakei kritisiert hat. Hvorecký verwebt seine persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen mit einer scharfen Analyse der politischen Gegenwart. Ein mutiger Text über die Zerbrechlichkeit der Demokratie, die Kraft der Zivilgesellschaft, die neuen Dissidenten des 21. Jahrhunderts und die Notwendigkeit, zu widersprechen.
Robert Misik: "Die Kunst des Widerstands. Von Marx bis Kafka, von Orwell bis Butler" (Picus 2026): Angesichts einer Welt, die in Tyrannei und neuem Autoritarismus zu versinken droht, heißt die Kunst der Stunde Widerstand. Es gilt, der Versuchung zu trotzen, eine komplexe Welt in lächerliche Eindeutigkeiten aufzulösen. Radikal in Ambition, vernünftig in Stil und Ton, gewinnend und den Menschen zugewandt – diese Richtschnur zieht sich wie ein roter Faden durch die preisgekrönten Essays von Robert Misik.
Eine Koproduktion von Literaturhaus Graz und steirischer herbst ’26
Im Rahmen von dissident. Out of Joint. Das Literaturfestival im steirischen herbst (29.9. bis 3.10.)