- Thursday, 9. April 2026
- Friday, 10. April 2026
- Saturday, 11. April 2026
- Monday, 13. April 2026
- Tuesday, 14. April 2026
- Wednesday, 15. April 2026
- Thursday, 16. April 2026
- Friday, 17. April 2026
- Saturday, 18. April 2026
- Sunday, 19. April 2026
- Monday, 20. April 2026
- Tuesday, 21. April 2026
- Wednesday, 22. April 2026
- Thursday, 23. April 2026
- Friday, 24. April 2026
- Saturday, 25. April 2026
- Sunday, 26. April 2026
- Monday, 27. April 2026
- Tuesday, 28. April 2026
- Wednesday, 29. April 2026
- Thursday, 30. April 2026
Der Vortrag rekonstruiert die konfligierenden modernen Verfahrensordnungen der Gewalt, ihre Grenzverständnisse und Raumzeiten. Dies führt auf die beiden grundlegenden Sakralisierungen der Moderne: Mensch und Volk/Nation. Darauf gründen sich zwei emphatische Versprechen: Alle Menschen sollen als gleich an Freiheit und Würde anerkannt sein und die Völker sollen sich friedlich in linear umgrenzten nationalen Territorien demokratisch selbst regieren können. Die Spannungen der modernen Raumzeitordnungen forcieren zugleich eine disziplinierende Befrie-dung nach innen als Bedingung für die Dynamik kriegerischer imperialer Ausdehnung. Die Versprechen der Moderne werden zugleich aufrechterhalten und immer wieder gebrochen. In der Bearbeitung dieser Spannung bildet die Moderne ihre Vergangenheit und Zukunft.