Empfohlene Freifächer
Recommended electives
Schwerpunkt Musikpsychologie und Akustik, Curriculum Musikologie
Zuletzt
aktualisiert am 10.05.2012
Sind Sie im Studium Musikologie inskribiert? Denken Sie daran oder haben Sie vor, Schwerpunkt Musikpsychologie und Akustik zu wählen? Oder denken Sie daran, eine Abschlussarbeit im Bereich Musikpsychologie oder Systematische Musikwissenschaft zu schreiben? Wenn ja ist es empfehlenswert, im Laufe des Bakkalaureatsstudiums LVn in den folgenden Kategorien als Freifächer zu besuchen.
Nachdem die Möglichkeiten sich jährlich ändern, sind die Angaben auf dieser Seite nicht aktuell. Sie sollen Ihnen lediglich Ideen für die Suche nach passenden aktuellen LVn in Graz helfen.
0. Einzelne
LVn
Gallasch (MUG): SE
Physiologie
von Sprache und Musik (1st.)
Kruse-Weber (KUG): SE Exzellenz
durch Umgang mit Fehlern
Nierhaus (KUG): SE Musikinformatik
Sommer 2012
Sontacchi (KUG): SE
Music Information Retrieval
Gallasch (MUG):
Auditorisches
System und Wahrnehmung (1st.)
Nierhaus
(KUG): SE Algorithmische
Komposition
1. Psychologie, Soziologie und empirische Methoden
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Psychologie
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Soziologie
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Allgemeine
Einführungsvorlesungen
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VO "Einführung in die Fächer der Psychologie" LVn im Bereich der Allgemeinen Psychologie |
VO
"Introduction to
Sociology"
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LVn zu Forschungsmethoden
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relevante
LVn nach Wahl,
siehe unten
|
relevante
LVn nach Wahl,
siehe unten
|
Ein paar Tipps:
Zu den relevanten LVn im Studienjahr 2009/2010 gehörten beispielsweise Folgende:
319.004
09W 2sst VO Grundzüge
der empirischen Sozialforschung
319.115 09W 2sst KS Empirische
Sozialforschung
319.323
09W 2sst KS Fortgeschrittene
qualitative Methoden
401.045
09W 2sst VO Wissenschaftstheorie
und Methodologie pädagogischer Forschung*
602.025 09W 2sst VO Wissenschaftliches
Arbeiten: Forschungsmethoden
602.211
09W 2sst VO Forschungsmethoden:
Multivariate Verfahren
905.016 09W 2sst VU Theorien
und Methoden sozialwissenschaftlicher Geschlechterforschung*
319.004 10S 2sst VO Grundzüge
der empirischen Sozialforschung
319.115 10S 2sst KS Empirische
Sozialforschung
319.326 10S 2sst KS Fortgeschrittene
qualitative Methoden
319.630 10S 1sst VU Qualitative
empirische Methoden
326.057 10S 2sst VU Empirische
Methoden
329.410 10S 1sst VU Experimentelle
Methoden
329.411 10S 2sst SE Experimentelle
Methoden
401.046 10S 2sst VO Qualitative
Forschungsmethoden
401.050 10S 2sst IL Empirische
Forschungsmethoden
602.172 10S 2sst VU Sozialwissenschaftliche
Methoden
Eine solche LV ist
für die
Fachprüfung Psychologische Forschungsmethoden geeignet, wenn
sie
sowohl Forschungsmethoden als auch quantitative oder qualitatitive
Datenananalyse eingehend thematisiert. Handelt es sich z.B. um
quantitative Methoden, muss im Rahmen der LV anhand von Beispielen
gezeigt werden, was ein "signifikanter Unterschied" ist und wie man
dafür testet. Die *markierten LVn sind für
die
Fachprüfung nicht geeignet; es kann sein, dass auch andere LVn
in
dieser Liste das genannte Kriterium nicht erfüllen. Bitte
selbst
kontrollieren oder bei der Lehrerin/beim Lehrer nachfragen.
Für Studierende der Musikologie ist es oft nicht möglich, an solchen LVn teilzunehmen, weil andere Studienrichtungen bevorzugt oder spezifische Vorkenntnisse verlangt werden. Es empfiehlt sich, möglichst früh nachzufragen. Sollte eine LV aus dieser Liste gelöscht werden sollen, bitte ich um Nachricht.
2.
Tonsatz, Musiktheorie,
Komposition
Das
Angebot im
Rahmen des
Musikologie-Studiums ist aus praktischen Gründen relativ
klein.
Wer z.B. im Bereich der Psychoakustik
und Musikkognition forschen will, sollte sein/ihr Wissen
und
Können durch den Besuch zusätzlicher
LVn in diesem Bereich ergänzen. Im
internationalen Evaluierungsgutachten
des Musikologie-Curriculums (07.07.2009, S. 7) heißt
es:
So wie es keiner Diskussion darüber bedarf, dass in einem wissenschaftlichen Fach künstlerische Praxis nachrangig (auch kein zentraler Gegenstand des Curriculums) ist, so kann es zugleich keinen Dissens darüber geben, dass die Kenntnis grundlegender Elemente der Musik und der Erwerb gewisser musikalischer Fertigkeiten für Musikwissenschaftler und Musikwissenschaftlerinnen unabdingbar sind. Wesentlich ist dabei die Zielorientierung: Gehörbildung, Allgemeine Musiklehre, Harmonielehre und Kontrapunkt dienen als basale Voraussetzung wissenschaftlichen Arbeitens (etwa bei der Analyse musikalischer Werke), bewegen sich also im Vorfeld künstlerischen Tuns (obwohl letzteres selbstverständlich auch Musikwissenschaftler- und wissenschaftlerinnen unbenommen bleibt und ihnen keinesfalls fremd sein sollte). Die immer noch anzutreffende Gepflogenheit im Umgang zwischen „Musikwissenschaftlern“ und „Musikpraktikern“, mit dem Verweis auf intellektuelle oder künstlerische Defizite der jeweiligen Gegenseite sich selbst zu legitimieren, führt am Ende zu nichts. Für Studierende der Musikwissenschaft ist es sachlich geboten, dass sie eine musiktheoretische Grundausbildung erfahren, um ihnen neben der „Kontextbeschäftigung“ auch die „innermusikalische“ Auseinandersetzung mit musikalischen Produkten aller Art zu ermöglichen.
Folgende LVn aus dem Studium Komposition und Musiktheorie am Institut 1 KUG kommen infrage:
die Tonsatzkurse Harmonielehre 1-5 und Kontrapunkt 1-5 bei Lang und Stankovski
das (Master-) Seminar "Geschichte der Musiktheorie" bei Utz im Sommersemester (interessant für MusikpsychologInnen, weil Schenkeranalyse und pitch-class set theory behandelt werden)
das Seminar "Methoden der Werkanalyse" bei Utz oder Stankovski (ebenfalls Masterstudium)
die Kurse in Werkanalyse
Psychoakustik (Laback)
Music Information Retrieval (Sonntacchi)
Ästhetik der neuen Musik (Hollinetz)
Medienkunst (Ungeheuer)
Computermusiksysteme (Ritsch)
Algorithmische Komposition (Nierhaus)
Computermusik und Multimedia (Eckel)
Musikalische Akustik (Ungeheuer)
und in
der Gewi-Fakultät: das fakultätsweite Basismodul
"Grundlagen
der geisteswissenschaftlichen Fachinformatik" sowie andere LVn des
Zentrums
für Informationsmodellierung in den Geisteswissenschaften.
4. Physiologie und das Gehirn
Die Musikphysiologie ist ein weiteres für die Musikwissenschaft zentrales Thema, das im Studium Musikologie fehlt. Wichtig ist vor allem der Bezug zwischen Gehirnphysiologie und Verhalten (Neurosciences). Folgende Vorlesungen kämen prinzipiell als Freifächer in Frage:
Biologische Psychologie (I)
5.
Musikalische Performanzforschung
Am Institut für Musikpädagogik der KUG bietet Prof. Dr. Kruse-Weber im Bachelorstudium eine 2st. psychologisch orientierte VU zum Thema "(Musikpädagogische) Psychologe für IGP" an.
Empfehlenswert
sind auch LVn
am Zentrum
für Soziale Kompetenz
zu Themen wie z.B. Kommunikationstraining, Projektmanagement,
Gesprächsführung, Konfliktmanagement und Rhetorik.
Wissenschaftsethik
ist auch ein wichtiges Thema, z.B. 107.123 09W 2sst UE Verantwortung
und
Arbeitsmethoden in der Wissenschaft. Solche
Themen
werden in den meisten Studien vernachlässigt, obwohl
sie in
der Wissenschaft eine wichtige Rolle spielen
können.
Es
handelt
sich auch um übertragbare Fähigkeiten, die bei der
Jobsuche
sowohl innerhalb wie auch außerhalb der Musik bzw. der
Wissenschaft nützlich sein können.