Wer betreut meine Abschlussarbeit?
Choosing a supervisor for your academic thesis
Tipps für StudentInnen - gute Praxis für BetreuerInnen
Richard Parncutt, 2005-2010

Inhalt
Warum ist die BetreuerInnenwahl wichtig? - Evaluierung der Lehre - Wem glauben?
Allgemeines zur wissenschaftlichen Qualität
Evaluierung der Forschung: Detail - Evaluierung der Lehre
Unterstützung und Förderung von Studierenden
Arbeitsbeziehung - Kommunikationsqualität
Fehlerkultur - Was motiviert BetreuerInnen? - Macht
Eine empirische Studie


Warum ist die BetreuerInnenwahl wichtig?

Liebe Studentin, lieber Student: 

Egal, welche Studien- oder Fachrichtung Sie gewählt haben, wird Ihre wissenschaftliche Karriere wesentlich davon abhängen, wen sie als Betreuer/in Ihrer Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation wählen. Wer die richtige Entscheidung trifft, wird später eher in der Lage sein, eine wissenschaftliche Karriere anzustreben, indem er/sie 

Auch wenn Sie derzeit keine wissenschaftliche Karriere anstreben, wäre es unklug, diese Möglichkeit von vorne herein auszuschließen. Wer weiß, was übernächstes Jahr passieren wird? Halten Sie also Ihre Optionen möglichst offen.

Wie wichtig ist die BetreuerInnenwahl? Im Lebenslauf einer Forscherin oder eines Forschers steht oft der Name einer Betreuerin oder eines Betreuers. Vielleicht mehrere solche Namen. Wissenschaftliche ArbeitgeberInnen halten diese Informationen für einen wichtigen Indikator: wer mit einem/r bekannten, angesehen KollegIn zusammengearbeitet hat, verfügt mit hoher Wahrscheinlichkeit über die diversen Qualitäten die man braucht, um gute Forschung zu machen.

Viele Studierende wählen freiwillig eine/n schlechte/n Betreuer/in und sabotieren somit die eigene wissenschaftliche Karriere. Stellen Sie sich vor: 

Auch wenn ihre Forschung gut ist, ist Folgendes möglich: *Bevor Sie sich für eine/n Betreuer/in entscheiden, empfiehlt es sich, die infrage kommenden KandidatInnen genau unter die Lupe zu nehmen. Vorsorge ist besser als Nachsorge: es ist besser im Voraus informiert zu sein und schwierige Situationen zu vermeiden, als später in einer schwierigen Situation zu stecken und darunter zu leiden. Studierende kennen schon die wichtigsten Kriterien, nachdem  mögliche BetreuerInnen bewertet werden sollen. Im Rahmen ihrer Dissertation an der Uni Graz führte Birgit Aschemann (2004) eine Befragung durch. Für Studierende war das wichtigste Kriterium die wissenschaftliche Kompetenz der Betreuerin oder des Betreuers.

Doch wie evaluiert eine/n Wissenschaftler/in?  Wenn WissenschaftlerInnen mit dieser Frage Schwierigkeiten haben (etwa in Berufungskommissionen oder in der Einheit "Leistungs- und Qualitätsmanagement" der Uni Graz), wie sollen Studierende damit umgehen? 
In der Befragung von Aschemann gaben die Studierenden auch an, dass das Image eines/einer Lehrenden unter KollegInnen für die BetreuerInwahl relativ unwichtig war. Studierende waren also der Meinung, dass wissenschaftliche KollegInnen sich gegenseitig nicht gut bewerten (können) oder in dieser Frage nicht objektiv sind. Sie sind in der Regel tatsächlich befangen (siehe unten).

Vor diesem Hintergrund beginnt diese Seite mit Tipps, wie Sie möglichst objektiv und ohne großen Aufwand die wissenschaftlichen Leistungen möglicher BetreuerInnen evaluieren und vergleichen können. Spätere Kapitel sprechen persönliche Aspekte der Beziehung zwischen Student/in und Betreuer/in an, die von außen unsichtbar sein können.
Um mögliche BetreuerInnen im Voraus nach sensiblen persönlichen Kriterien zu vergleichen, empfiehlt es sich, öfters vertraulich mit den derzeitigen Studierenden des/der betreffenden Betreuers/in zu sprechen.


*Evaluierung der Lehre

Die meisten Studierenden evaluieren die wissenschaftliche Kompetenz möglicher BetreuerInnen im Rahmen von Lehrveranstaltungen - oder glauben es zu tun. Schließlich verbringen Lehrende und Studierende viel Zeit miteinander. Sie haben viele Möglichkeiten, sich kennenzulernen. Doch die Erfahrung zeigt, dass Studierende ihre Lehrenden in dieser Situation oft falsch einschätzen, und zwar nach folgenden Kriterien:

Ausdruck. StudentInnen sind sehr gut in der Lage, das sprachliche Ausdrucksvermögen eines Lehrenden zu beurteilen, d.h. ob er/sie seine/ihre Sätze grammatikalisch und stilistisch gut aufbaut und ob der Inhalte sinnvoll zu sein scheint. Aber diese Fähigkeit einer/s Lehrenden kann weitgehend unabhängig von seiner/ihrer wissenschaftlichen Kompetenz sein. Wenn z.B. die erste Sprache des/der Lehrenden nicht deutsch ist und wenn der/die Lehrenden hauptsächlich in dieser anderen Sprache publiziert, darf man sich nicht wundern, wenn er/sie die deutsche Sprache nicht perfekt beherrscht. Sprachmangel können sogar ein Indiz für wissenschaftliche Kompetenz sein, denn unter Lehrenden haben meist nur Leute mit anderen Muttersprachen Sprachmangel in der deutschen Sprache, und in der Regel haben diese Leute mehr internationale Erfahrung, d.h. einen besseren Überblick über die Vielfalt der wissenschaftlichen Kulturen der Welt. In diesem Punkt sind sie im Schnitt besser als ihre deutschsprachigen KollegInnen, die selbstverständlich auch oft Auslandserfahrung haben - nur weniger. Dazu kommt, dass es für nicht deutschsprachige Menschen schwerer ist, an einer deutschsprachigen Universität eine Stelle zu bekommen, weil auch die Mitglieder von Berufungskommissionen sprachliche Mängel mit wissenschaftlicher Kompetenz vermischen können. Ob das bewusst oder unbewusst passiert, ist egal - wer nicht Deutsch wie ein Muttersprachler/in spricht, hat einen Nachteil. Fazit: WissenschaftlerInnen mit fremden Akzenten und Ausdrucksschwierigkeiten müssen überdurchschnittlich sein, um eine Stelle zu bekommen. Aus diesem Grund tendieren Lehrende mit fremden Akzenten wissenschaftlich kompetenter zu sein. Studierende sollten  versuchen, die Bedeutung hinter der sprachlichen Oberfläche der Lehre zu verstehen. Wenn die sprachliche Oberfläche besonders gut und beeindruckend klingt, gilt es, aufzupassen: Dinge zu akzeptieren, die irreführend oder gar falsch sind, ist groß.

Jargon. Lehrende können Studierende leicht mit toll klingenden Fachbegriffen beeindrucken, deren Bedeutung unklar ist. Dabei befinden sich Studierende in einer schwachen Position. Sie fragen nicht nach, was solche Begriffe genau bedeuten, weil sie Angst haben, dumm zu wirken. Internationale FachexpertInnen lassen sich nicht so einfach täuschen. Wenn wichtig klingende aber sonst bedeutungslose oder verwirrende Fachbegriffe in einer wissenschaftliche Schrift erscheinen, die im Rahmen eines Peer-Review-Verfahrens evaluiert wird, müssen die Begriffe entweder klar definiert oder ersetzt werden. Lehrende, die solche Begriffe in der Lehre verwenden, haben es offenbar nötig, andere mit wichtig klingenden Begriffen zu beeindrucken. Mit wissenschaftlicher Kompetenz hat das nichts zu tun.

Verhalten. Lehrende können Studierende auch durch "professoriales Verhalten" beeindrucken. Stellen Sie sich vor, sie schreiben aus lauter Angst eine Mail in folgendem Stil: "Herr Professor, ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie ein paar Minuten Ihrer wertvollen Zeit für eine Diskussion hätten. Hochachtungsvoll...". Sie kommen dann beim Professor vorbei und er tut drei Dinge auf einmal und hört nicht wirklich zu. Nach meiner Erfahrung ist ein solches Verhalten ein Merkmal wenig kompetenter WissenschaftlerInnen. Sie versuchen ihrer Unsicherheit durch Wichtigtuerei zu verbergen, was soll für jede/n StudentIn ein Alarmsignal sein sollte. Selbstverständlich sollte man sich in Kommunikationen mit Lehrenden respektvoll verhalten. Lehrende sollten sich aber auch aus dem gleichen Grund und im gleichen Maße in Kommunikationen mit Studierenden respektvoll verhalten.

Schulung. Viele Studierende lieben es, in einer Lehrveranstaltung "Fakten" zu lernen und diese unreflektiert in einer Prüfung wiederzugeben. Das ist der einfachste Weg, ECTS und später einen akademischen Grad zu bekommen. Doch die interessantesten wissenschaftlichen Fragen haben keine klaren Antworten. Wer in die Kunst der Wissenschaft eingeführt werden will, muss  lernen, mit der Unsicherheit aktueller wissenschaftlicher Fragen umzugehen. Man muss interessante Fragen stellen und verschiedene mögliche Antworten vergleichen und bewerten können. Lehrende, die diese Fähigkeit ihren Studierenden beibringen, sind in der Regel auch wissenschaftlich kompetenter. Gute Lehrende und gute Studierende  haben gemeinsam, dass sie eher relativistisch als positivistisch denken. Sie wissen, dass jede interessante Aussage infrage gestellt werden kann und interessieren sich auch für diesen Vorgang. Lehrende, die ein solches Hinterfragen durch ihre Studierenden mögen, sind in der Regel gute WissenschaftlerInnen. Jede/r gute Lehrende ist glücklich, wenn er/sie etwas von den Studierenden lernt, die in der Lehre oder Forschung anwenden finden kann. Das passiert zwar nicht oft, ist aber durchaus möglich und normal.

Aufwand. Studierende bevorzügen Lehrveranstaltungen in denen wenig verlangt wird, insbesondere wenn dafür viele ECTS vergeben werden oder wenn man das Gefühl hat, einen großen persönlichen Fortschritt gemacht zu haben. Die psychologische Expertiseforschung hat allerdings in vielen Bereichen gezeigt, dass Expertise in erster Linie mit der gesammelten Arbeits- oder Übungszeit mit relevanten Aufgaben im gesamten Leben zusammenhängt. Fazit: Wer gut in der Wissenschaft werden will, muss konsequent daran arbeiten. Gute Lehrende geben ihren Studierenden relativ viele Aufgaben, die relativ viel Zeit in Anspruch nehmen, damit sie sich wissenschaftlich verbessern können. Selbstverständlich müssen die Aufgaben wissenschaftlich und pädagogisch sinnvoll sein, was oft aus der Sicht der Studierenden schwer zu beurteilen ist. Gute Lehrende und gute Studierende haben gemeinsam, dass sie sinnvolle Aufgaben begrüßen, wenn sie zu einem klaren Fortschritt in Lehre oder Forschung führen. Gute WissenschaftlerInnen geben ihren Studierenden solche Aufgaben in relativ großen Mengen und gute Studierenden sind motiviert, solche Aufgaben zu erledigen.

Benotung. Selbstverständlich werden Lehrende geliebt, die konsequent relativ gute Noten geben. Wer aber eine wissenschaftliche Karriere anstrebt, braucht nicht in erster Linie gute Noten, sondern realistische Rückmeldungen. Gute Lehrende können die Leistungen und Fähigkeiten ihre Studierenden nich nur relativ zum Semester des Studiums, sondern auch nach internationalen Standards bewerten. Vor diesem Hintergrund sind Lehrende, die relativ vorsichtig mit der Noten "sehr gut" umgehen, oft die besseren WissenschaftlerInnen. (Sehr) Gute Lehrende und Studierende haben gemeinsam, dass sie kritikfähig sind. Gute ForscherInnen reichen ihre Forschungsarbeiten bei referierten Zeitschriften ein und freuen sich, wenn die Arbeiten kritisiert werden. Entweder streben sie idealistisch nach "Wahrheit" oder sie wollen ihre wissenschaftlichen KollegInnen beeindrucken. In beiden Fällen brauchen sie vor Publikation ihrer Schriften konstruktive, ehrliche Rückmeldungen und sie sind bereit, Vorschläge umzusetzen.

Was lernt man aus einer solchen Liste? Um eine Lehrveranstaltung realistisch zu evaluieren und dem Lehrenden nützliche Rückmeldungen zu geben, braucht man ein Bewusstsein für die Probleme, die in der Lehre entstehen können. Dafür braucht man Fertigkeiten, die gelernt werden können. Ich möchte an dieser Stelle grundsätzlich festhalten, dass Studierende kaum in der Lage sind, den wissenschaftlichen Inhalt ihrer Lehrveranstaltungen und somit auch die wissenschaftliche Kompetenz ihrer Lehrenden zu beurteilen. Das Problem ist jedoch lösbar und wir werden später zur Lösung zurückkehren. 


Wem glauben?

Bevor wir weitermachen, möchte ich eine wichtige Warnung aussprechen. Glauben Sie bitte nie, was WissenschaftlerInnen über sich selbst sagen. WissenschaftlerInnen sind Profis in der Selbstdarstellung - sonst hätten sie nie eine wissenschaftliche Stelle bekommen. Dazu kommt: Je schwächer ist der/die Wissenschaftler/in, desto dringender braucht er/sie die Kunst, sich erfolgreich darzustellen.

Studierende befinden sich in einer schwachen Position. Trotz aller Bestrebungen nach wissenschaftlicher Eigenständigkeit im Laufe des Studiums werden sie schließlich in den Prüfungen trainiert, Dinge zu glauben, die in Lehrveranstaltungen gebracht werden. Wenn der/die LV-Leiter/in dann auch etwas über sich selbst sagt, liegt es nahe, anzunehmen, dass es stimmt. In der Tat ist der/die LV-Leiterin in dieser Frage hochgradig befangen.

Glauben sie auch nicht, was andere Studierende zur wissenschaftlichen Qualifikation eines/r Betreuer/in meinen. Ob ein/e Betreuer/in gut ist, werden sie als Student/in erst viele Jahre später direkt erfahren: entweder blicken sie auf eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere oder auf eine Reihe von
Enttäuschungen zurück. 

Also wem glauben? Die verlässlichsten Informationsquellen für die Evaluierung möglicher BetreuerInnen sind die internationalen ExpertInnen im gleichen spezifischen Fach. Diese Leute sind am besten in der Lage, Forschung zu bewerten. Daher werden sie im Rahmen von Peer-Review-Verfahren um ihre Meinung gebeten.

Leider haben Studierende kaum die Möglichkeit, vertrauliche Gespräche mit internationalen FachexpertInnen zu führen. Auch wenn sie diese Möglichkeit hätten, würden ihre GesprächspartnerInnen sich scheuen, sich negativ über ihre KollegInnen zu äußern. Studierende können ihre ehrlichen Meinungen trotzdem indirekt erfahren, und zwar auf folgenden zwei Wegen:

Der erste Punkt betrifft eher neuere Publikationen (aus den letzten drei bis zehn Jahren), der zweite Punkt eher ältere Publikationen.
 


Allgemeines zur wissenschaftlichen Qualität

Selbstverständlich sollte Ihr/e Betreuer/in angemessen qualifiziert sein. Genauer gesagt: er/sie sollte relativ hoch auf der wissenschaftlichen Ligatabelle stehen. Je höher, desto besser; je älter, desto höher. Wer z.B. über 50 Jahre alt ist und nur die Stufe der Habilitation (international = PhD!) erreicht hat, ist für anspruchsvolle, ehrgeizige Studierende als Betreuer/in ungeeignet.

Welche Qualifikationen sind für die wissenschaftliche Betreuung besonders wichtig? Für eine Vorlesung reicht es aus, wenn der/die Lehrende die internationale Forschung auf seinem/ihrem Gebiet gut kennt und diese auch überzeugend darstellen kann. Für eine/n angehende/n Forscher/in  ist das nicht genug. Forschungsstudierende müssen lernen, aktiv zur Forschung beizutragen. Um ihnen diese Fähigkeit beizubringen, müssen ihre BetreuerInnen selbst über diese Fähigkeit verfügen. Ihre BetreuerInnen müssen also selbst aktiv und regelmäßig durch Referate, Artikel und internationale Zusammenarbeit zur internationalen Entwicklung ihres spezifischen Faches beitragen. 

Fazit: Ein/e gute/r Betreuer/in ist im spezifischen Fach der betreuten Arbeit international profiliert und anerkannt. Er/sie trägt regelmäßig und wesentlich zur internationalen Entwicklung des gleichen Fachs bei, indem er/sie Vorträge auf den international führenden Tagungen des Fachs abhält und Artikel in den international führenden Zeitschriften des Fachs publiziert. In beiden Fällen werden die Beiträge in der internationalen Sprache des Fachs verfasst, damit sie von international führenden VertreterInnen des Fachs begutachtet werden können (peer review). Der/die Betreuer/in agiert auch selbst als peer reviewer, indem er/sie anonym die Beiträge anderer WissenschaftlerInnen begutachtet (z.B. als Mitglied der wissenschaftlichen Beiräte von Tagungen und Zeitschriften). 

Manche/r Student/in ist überzeugt, dass Ihr/e Betreuer/in tolle Forschung macht, auch wenn er/sie die Grundkriterien des letzten Absatzes nicht erfüllt. Solche Studierenden sollen sich dringend fragen, warum der/die Betreuer/in seine/ihre Forschung nicht auf den international besten Tagungen oder in den international besten Zeitschriften ihres/seines spezifischen Fachs präsentiert. Es gibt drei Möglichkeiten: 1) seine/ihre Forschung ist nicht gut genug, 2) er/sie hat keine Lust, sich mit den Gutachten seiner/ihrer internationalen KollegInnen auseinanderzusetzen, oder 3) seine/ihre Forschung ist so gut und bahnbrechend, dass seine/ihre internationalen KollegInnen nicht einmal in der Lage sind, sie zu evaluieren. Bei Möglichkeiten 1) und 2) sollte man selbstverständlich seine/ihre Betreuung woanders suchen. Ad 3): Siehe unten ("Was motiviert BetreuerInnen?"). 

Die Forschungsleistung des/der Betreuers/in ist auch auf der Ebene einer Diplom- oder Magisterarbeit wichtig, auch wenn eine solche Arbeit - anders wie eine Dissertation - keinen wesentlichen originellen Beitrag zur internationalen Forschung macht. In einer Diplom- oder Magisterarbeit muss der/die Student/in in der Regel zeigen, dass er/sie die Forschungsansätze (Paradigmen, Methoden, Schulen) des jeweiligen Faches beherrscht. Um dies erfolgreich zu tun, braucht er/sie eine/n Betreuer/in, der/die diese Forschungsansätze erfolgreich angewendet hat. Das wird der Fall sein, wenn die Ergebnisse in guten Fachzeitschriften publiziert wurden. Es ist nicht genug, wenn der/die Betreuer/in lediglich die aktuellen Lehrbücher zum Thema kennt - es sei denn, er/sie schreibt die Bücher selbst.

Ein weiteres wichtiges Kriterium stellt die Internationalität dar. Zu jeder erfolgreichen wissenschaftlichen Karriere im 21. Jahrhundert gehört die internationale Mobilität. Wer nicht international mobil ist, hat stark eingeschränkte berufliche Möglichkeiten. Aus diesem Grund sind WissenschaftlerInnen, die an Universitäten in verschiedenen Ländern als Postdocs, Lehrbeauftragte, GastprofessorInnen usw. geforscht haben, generell als BetreuerInnen vorzuziehen - und das in allen Fächern. Erstens können solche BetreuerInnen besser mit den Wissenschaftskulturen der Welt umgehen. Sie haben einen Überblick, der bei den Einheimischen oft fehlt. Vor diesem Hintergrund sind sie besser in der Lage, die eigene Wissenschaftskultur zu bewerten und zu fördern. Zweitens haben solche BetreuerInnen mehr und bessere internationale Kontakte. Die Kontakte die man macht, wenn man in einem anderen Land lebt, sind stärker und dauerhafter als diejenigen, die auf internationalen Tagungen und im Mailverkehr entstehen. Gute internationale Kontakte helfen Forschungsstudierenden (research students), Stipendien, Postdocs und schließlich auch Professuren zu bekommen.


 Evaluierung der Forschung: Detail

Wie kann ein/e Studierende/r die Forschung einer/s Lehrenden evaluieren? Ob die Forschung spannend klingt, ist kein guter Indikator. Zeigt sich der/die Forscher/in über die Qualität der eigenen Forschung überzeugt, handelt es sich vielleicht um Arroganz, Positivismus oder Scharlatanerie. Gute ForscherInnen sind selbstbewusst - aber auch selbstkritisch.

Ein/e Student/in hat nur eine verlässliche Möglichkeit, die Forschung eines/r Wissenschaftlers/in einzuschätzen: über die Evaluierungen der international führenden ForscherInnen im gleichen Fach. Diese Evaluierungen lassen sich indirekt aus mehreren quasi-objektiven Indizien ableiten (Bibliometrics):

Die Evaluierung der Forschung ist insbesondere für eine Dissertation wichtig, da eine Dissertation einen wesentlichen Beitrag zur (globalen) Wissenschaft machen soll. Grundlage und Ausgangspunkt für diesen Beitrag bilden im Normalfall die bisherigen Forschungsarbeiten der Betreuerin oder des Betreuers. Sein/ihr wissenschaftlicher Status ist aber auch für eine Diplom- oder Magisterarbeit wichtig, denn ein/e anerkannte/r Forscher/in wird auch gute nationale und internationale Kontakte haben. Über diese Kontakte wird sie oder er Studierenden bei Interaktionen mit anderen Instituten und Universitäten und bei der Wahl und Planung von Auslandsaufenthalten helfen können. Unabhängig davon berichten ForscherInnen oft, dass ihre Grundideen und Denkweisen von ihren BetreuerInnen stark geprägt wurden - auch wenn sie später andere wissenschaftliche Wege einschlugen. 


 Evaluierung der Lehre

Nachdem Betreuen eine Art von Lehre ist, sollte ein/e Betreuer/in auch ein/e gute/r Lehrer/in sein. Es stellen sich folgende Fragen:

Lässt sich der/die Betreuer/in seine/ihre Lehre freiwillig evaluieren? Wenn ja, wurden die Ergebnisse veröffentlicht und wie sind sie? Haben die EvaluatorInnen - egal ob Studierende oder wissenschaftliche KollegInnen - im Rahmen der Evaluation ihre Meinung frei und ohne Angst vor möglichen negativen Folgen äußern können? 

Die Aussagekraft einer Lehrevaluation ist dadurch begrenzt, dass Studierende nicht in der Lage sind, alle Aspekte der Lehre zu beurteilen. Generell gilt, dass Studierende die Präsentation, nicht jedoch den Inhalt der forschungsgeleiteten Lehre bewerten können. Letztes kann in der Regel nur  internationale ExpertInnen im gleichen spezifischen Fach.

Dazu kommt, dass gute ForscherInnen oft als LehrerInnen anspruchsvoll sind. Sie verlangen und erwarten mehr. Studierende können nicht immer den langfristigen Sinn einer anspruchsvollen Lehrstrategie einschätzen. Die wichtigsten Vor- und Nachteile werden oft erst im Nachhinein klar.


Unterstützung und Förderung von Studierenden 

Alle Studierenden finden diesen Aspekt wichtig, weil sie ihn direkt und in der Echtzeit erleben. Zu diesem Thema gibt es eine Reihe von Punkten, die die Wahl eines/r Betreuers/in beeinflussen könnten:


Arbeitsbeziehung

Die Arbeitsbeziehung zwischen Betreuer/in und Student/in ist von zentraler Bedeutung, denn diese Beziehung kann mehrere Jahre dauern und ihr Einfluss auf die weitere Laufbahn des/der StudentIn ist in der Regel erheblich. Dazu gehören folgende Aspekte:


Kommunikationsqualität

Weil wissenschaftliche Inhalte oft komplex und schwer verständlich sind, ist gute wissenschaftliche Kommunikation einfach, direkt, präzise und eindeutig. Wer klar denkt, redet und schreibt auch klar. Manchmal sind neue Begriffe (Jargon) nötig, um komplizierte wissenschaftliche Sachverhalte verständlich zu machen; schließlich waren viele Alltagsbegriffe irgendwann mal wissenschaftliche Begriffe. Oft aber wird Jargon von WissenschaftlerInnen verwendet, um KollegInnen, die ihr Fach nicht gut kennen, zu beeindrucken. Der Trick funktioniert, wenn die andere Person wissenschaftlich nicht in der Lage ist, den dahinter stehenden Betrug zu erkennen (das könnten auch Sie als Student/in sein). Toll klingende Ausdrücke, die sich später als leere, belanglose Worthülsen herausstellen, sind das Markenzeichen wissenschaftlicher OpportunistInnen und PopulistInnen. Eine Variante dieser Strategie ist die häufige Verwendung von Fremdwörtern, obwohl passende deutsche Begriffe schon existieren oder leicht geschaffen und definiert werden können. Wer seine/ihre Forschung oft auf referierten Fachtagungen und in referierten Fachzeitschriften präsentiert, wird sich eher direkt und klar ausdrücken, denn die anonymen ExpertInnen, die ihre Texte bewerten, lassen sich nicht so schnell von sinnlosen Wortkonstruktionen täuschen. Zu bevorzugen sind in jedem Fall BetreuerInnen, die eine einfache und klare Sprache verwenden und dasselbe von ihren Studierenden erwarten (mehr).


Fehlerkultur

Fehler sind ein wesentlicher Bestandteil guter Forschung und Teamwork. Zu diesem Thema gibt es viele Literatur, z.B. 1, 2, 3, 4, 5, 6. Fehler werden selbstverständlich nicht angestrebt, doch rechnet man im Laufe eines Projektes mit ihnen und entwickelt Strategien, das Beste aus unerwarteten Fehlern zu machen. Oft können sogar die wichtigsten Erkenntnisse einer Studie auf Fehler zurückgeführt werden. Sogar neue wissenschaftliche Paradigmen entstehen, wenn WissenschaftlerInnen auf die Fehler voriger Paradigmen aufmerksam machen (Kuhn, The structure of scientific revolutions, 1962), zu denen sie oft selbst beigetragen haben (sonst würden sie sich nicht so gut auskennen!).

Vorsicht vor BetreuerInnen, die so tun, als würden sie nie Fehler machen und immer alles wissen! Alle Menschen, die etwas in Bewegung bringen, machen Fehler. Aber nicht alle können konstruktiv mit Fehlern umgehen - d.h. mit den eigenen Fehlern und mit den Fehlern anderer. Vor allem BetreuerInnen wissenschaftlicher Projekte brauchen eine gewisse Fehlerkultur:

BetreuerInnen brauchen die Fähigkeit, konstruktiv mit den Fehlern ihrer Studierenden umzugehen. Wer die eigenen Fehler offenlegt und konstruktiv damit umgeht, ist eher in der Lage, konstruktiv mit den Fehlern anderer umzugehen.


Was motiviert BetreuerInnen?

WissenschaftlerInnen widmen ihrer Forschung viel Zeit und Energie über viele Jahre. Ihre Forschung spricht oft sehr spezifische Fragen an, die viele Menschen für unwichtig, uninteressant, unverständlich oder merkwürdig halten. Um die nötige Motivation für ein solch langfristiges Projekt aufzubringen, deren Bedeutung oft nur lange im Nachhinein (oder nie) klar wird, ist eine gesunde Selbsteinschätzung bzw. Selbstwirksamkeitserwartung nötig. 

Aber auch eine gewisse Besessenheit mit dem Thema oder ein übertriebener Glaube an die eigenen Fähigkeiten kann helfen, um die nötige Motivation aufzubringen. Aus dieser Sicht ist es kaum überraschend und soll auch nicht geleugnet werden, dass manche WissenschaftlerInnen unter einem gewissen Größenwahn oder Paranoia leiden. Unter Größenwahn meine ich lediglich, dass das Selbstbild des Wissenschaftlers oder der Wissenschaftlerin erheblich positiver als sein/ihr wissenschaftlicher Ruf ist. Es ist natürlich möglich aber auch unwahrscheinlich, dass die internationalen ExpertInnen im entsprechenden Fach zu konservativ oder engstirnig sind, um die Brillanz des/der infrage kommenden WissenschaftlerIn wahrzunehmen. Was Paranoia betrifft, ist es auch möglich aber unwahrscheinlich, dass andere WissenschaftlerInnen sich durch die Brillanz eines/einer KollegIn bedroht fühlen, rufen sich gegenseitig an und entscheiden sich, ihn/sie systematisch auszugrenzen (d.h. z.B. indem sie seine/ihre Abstracts, Artikel und Ansuchen ablehnen). Ein/e solche/r Wissenschaftler/in wird vielleicht erst Jahrzehnte nach seinem/ihrem Tod anerkannt. 

Aber jedem echten unerkannten Genie stehen immer zahlreiche Mittelmäßige gegenüber, die sich zum Teil ebenfalls für unerkannte Genies halten. Wenn Sie als Student/in glauben, ein unerkanntes Genie unter Hunderten unbeachteten Mittelmäßigen erkennen zu können, betrachten Sie sich offenbar auch selbst als eine Art unerkanntes Genie - denn aus der Sicht der Studierenden ist es kaum möglich, die wissenschaftlichen Fähigkeiten einzelner Lehrenden einzuschätzen (sonst wären sie keine Studierenden). Selbst die Lehrenden haben dabei Schwierigkeiten: Berufungskommissionen investieren viel Zeit und Energie in die Bewertung wissenschaftlicher Fähigkeiten und die Ergebnisse sind oft kontrovers.

Aus dieser Sicht sind allfällige wertende Aussagen von BetreuerInnen über sich selbst oder spezifische andere BetreuerInnen zu ignorieren. BetreuerInnen sind in solchen Fragen selbstverständlich befangen - insbesondere dann, wenn sie miteinander um die Besten Forschungsstudierenden konkurrieren. Außerdem: Wer schlecht über eine/n KollegIn redet, geht das Risiko ein, Rufschädigung zu begehen. Aufgrund des Machtgefälle zwischen Student/in und Betreuer/in ist es für StudentInnen wichtig, eine/n Betreuer/in zu finden, der/die konsequent auf allen Ebenen kollegial agiert. Man schadet den Ruf eines Kollegen oder einer Kollegin allerdings nicht, wenn man auf öffentlich verfügbare objektive Leistungskriterien hinweist.

Fazit: StudentInnen haben nur eine verlässliche Möglichkeit, die wissenschaftlichen Fähigkeiten möglicher BetreuerInnen einzuschätzen: Schauen Sie die sogenannten objektiven Leistungskriterien an. Wie viele neuere Publikationen hat er/sie z.B. in den besten Fachzeitschriften publiziert? Alles andere ist problematisch und riskant. And don't tell me I didn't warn you ;-)


Macht

In der deutschsprachigen Tradition sind Betreuer/in und Prüfer/in einer Abschlussarbeit in der Regel die gleiche Person. Der Vorteil dieser Tradition liegt darin, dass der/die Prüfer/in die Arbeit und den/die Student/in sehr gut kennen und daher gut evaluieren kann. Die Nachteile sind aber wichtiger als die Vorteile. Der/die Prüfer/in ist generell befangen, weil er/sie den/die StudentIn persönlich gut kennt. Der/die Student/in steht unter Druck, eine Arbeit zu schreiben, die den spezifischen oder auch eigenartigen wissenschaftlichen Vorstellungen des/der Betreuers/in entspricht. 

In der englischsprachigen Tradition dagegen sind Betreuer/in und Prüfer/in in der Regel verschiedene Personen. Weder Betreuer/in noch StudentIn weiß mit Sicherheit im Voraus, wer die Arbeit prüfen wird. Dieser Umstand motiviert einerseits den/die Studierende/n, für die internationale Öffentlichkeit zu schreiben. Andererseits motiviert diese Situation den/die Betreuer/in, den/die Student/in dabei zu unterstützen - statt die eigene Forschung und die eigenen Meinungen in den Vordergrund zu stellen. Das führt zu einer generell höheren wissenschaftlichen Qualität - nicht nur in der Arbeit selbst, sondern auch im ganzen System, denn die Qualität der wissenschaftlichen Leistungen einer Universität hängt weitgehend von der wissenschaftlichen Qualität ihrer Dissertationen ab. 

Vermutlich gehört diese Problematik zu den Gründen für das suboptimale Abschneiden der deutschsprachigen Universitäten in den internationalen Universitätsrankings. Eine Änderung dieser Tradition könnte den deutschsprachigen Unis helfen, ihre wissenschaftlichen Leistungen langfristig zu verbessern. Solange die Situation so ist, wie sie ist, müssen deutschsprachige Studierende und BetreuerInnen mit einem relativ großen Machtgefälle zwischen Student/in und Betreuer/in leben. Studierende müssen also aufpassen, dass ihre BetreuerInnen ihre Macht nicht ausnutzt:

BetreuerInnen, die sich wie kleine KönigInnen verhalten - die so agieren, als wäre ihre Macht wichtiger als ihre Wissenschaft, die von ihren Studierenden erwarten, dass sie ihre Forschung unkritisch unterstützen und die Forschung ihrer GegnerInnen öffentlich ablehnen, die mit ihren Studierenden flirten, was aufgrund des Machtgefälle immer als sexuelle Belästigung zu betrachten ist - solche BetreuerInnen sind definitiv zu vermeiden, auch wenn sie zahlreiche gute Publikationen haben und zu Beginn einen sehr kompetenten und freundlichen Eindruck machen. BetreuerInnen haben vielmehr die Aufgabe, die wissenschaftliche Unabhängigkeit ihrer Studierenden zu fördern, indem sie eine passende Distanz halten und Meinungsunterschiede tolerieren (und sogar pflegen). Schließlich können sie auch selbst aus Meinungsunterschieden mit ihren Studierenden lernen. Wer sich nicht rechtzeitig von einem/einer machtorientierten Betreuer/in befreit, sitzt bald in einer Falle, weil eine Änderung der Betreuung zu einem beträchtlichen Verlust von Zeit und Energie führen kann.
 


Eine empirische Studie

Eine aufschlussreiche Untersuchung über die Qualitätsmerkmale wissenschaftlicher Betreuung aus der Sicht der Studierenden wurde an der University of Otago, Neuseeland durchgeführt. Die Ergebnisse sind für alle BetreuerInnen und ihre Studierenden interessant und empfehlenswert.

Die TeilnehmerInnen bevorzugten vor allem BetreuerInnen, die gute Unterstützung anbieten und Interesse und Begeisterung für das Arbeitsthema zeigen. Das häufigste Problem: der/die Betreuer/in ist zu beschäftigt und hat zu wenig Zeit für die Betreuung. Die Studierenden meinten, dass der/die Betreuer/in die aktuelle Forschung des jeweiligen Faches gut kennen, nicht aber, dass er/sie einen guten internationalen Ruf im jeweiligen Fach haben soll.

Bei der Interpretation dieser Ergebnisse ist zu beachten, dass die Studie an einer relativ provinziellen (wenn auch großen und international renommierten) Universität durchgeführt wurde und dass die TeilnehmerInnen noch nicht promoviert waren. Nicht befragt wurden Studierende, die diese Universität verlassen hatten um die beste Betreuung in ihrem Fach zu finden, sowie WissenschaftlerInnen, die vor 10-20 Jahren promoviert hatten und in der Lage waren, die Wirkung ihres/r damaligen Betreuer/in auf ihre wissenschaftliche Laufbahn einzuschätzen. Diese beiden Gruppen hätten vermutlich die internationale wissenschaftliche Anerkennung des/der Betreuer/in stärker betont.


Danksagung

An dieser Stelle möchte ich meinen eigenen BetreuerInnen danken. In den Jahren 1981-1986 war ich Dissertant an der University of New England, Armidale NSW, Australien. Aufgrund der Interdisziplinarität meines musikpsychologischen Forschungsprojektes durfte ich mit drei BetreuerInnen in verschiedenen Instituten zusammenarbeiten: Catherine Ellis (Musik; 1996 verstorben), Neville Fletcher (Physik) und William G. Noble (Psychologie). Während des Doktorats verbrachte ich auch ein Jahr in München unter der Betreuung von Ernst Terhardt (Psychoakustik). Alle vier BetreuerInnen erfüllten die meisten anspruchsvollen Kriterien, die auf dieser Seite präsentiert werden und sie sind in gewisser Weise noch immer meine Vorbilder, was die Kunst des wissenschaftlichen Betreuens betrifft. Ich hatte ähnlichen Glück mit den WissenschaftlerInnen, bei denen ich nach der Promotion forschen durfte: Johan Sundberg (Physik, Stockholm), Annabel Cohen (Psychologie, Halifax) und Albert Bregman (Psychologie, Montreal).


Literatur

Aschemann, B. (2004). Diplomarbeiten in den Geisteswissenschaften: Widersprüche und Wege. Eine empirische Analyse der Barrieren und Hilfestellungen im Diplomarbeitsprozess. Dissertation, Uni Graz.


Fragen?
 
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Die auf dieser Seite zum Ausdruck gebrachten Meinungen sind die persönlichen Meinungen des Autors. Der Autor strebt alle auf dieser Seite aufgeführten Kriterien für gute Betreuung an; ob oder inwieweit er sie erfüllt, können nur andere einschätzen. Anregungen zur Verbesserung und Ergänzung des Inhalts sind willkommen. Ich danke Manuela Marin und Margit Painsi für nützliche Vorschläge.