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Patan पाटन (Nepal) | ||
Der Darbar Square von Patan
Tempel am Darbar Square
Die Palastmauer
Der Narasimha-Tempel
zu den schönen Dingen an Kathmandu gehört es, daß man nicht in der Stadt festsitzt. Bereits in
Patan (oder auch Lalitpur, die „Stadt der Schönheit“) ist ebenfalls eine historische Stadt und hat einen Darbar Square, dessen Gesamtansicht einfach überwältigend ist und Kathmandu noch übertrifft: Fast alle Tempel und Schreine stehen an der Westseite der Palastmauer und lassen sich mit einem einzigen Blick einfangen. Rundherum erstreckt sich Patans Altstadt, die genauso vielfältige Attraktionen wie die von Kathmandu bereithält.
Bereits der Weg von der Bushaltestelle im Marktviertel Lagankhel zum Darbar Square führt an faszinierenden Tempeln und Innenhöfen vorbei, bis man schließlich vor einem fast unirdischen Panorama steht: Eine fast endlose Reihe von vielstufig bedachten Tempeln erstreckt sich entlang der Palastfassade. Da ich mir für meinen Ausflug einen Tag mit einigermaßen stabilem Wetter ausgesucht hatte, blieb kaum ein Wunsch offen, und die folgenden Stunden verbrachte ich in purer Verzückung.
Unter dem Dach des Jaganarayan Mandir
Hari Shankar Mandir
Auf den Stufen des Jaganarayan Mandir
Holzfenster am Palast
Die meisten Tempel sind im lokalen Newar-
Alle diese Tempel sind nur durch eine Straße vom Palast getrennt. Der Palast ist für Besucher größtenteils gesperrt, aber man kann zwei reichdekorierte Innenhöfe besichtigen, die die Dächer dreier in den Palast integrierter Tempel lassen sich auch von außen gut wahrnehmen. Der freie Platz und die Stufen zu den Tempeln dienen den Einheimischen dazu, sich auszuruhen und in Ruhe mit Freunden (oder Freundinnen) zu plaudern. Trotz der vielen Touristen ist der Ort entspannt und gehört den Newar, nicht den (teuer für das Vergnügen bezahlenden) Ausländern; lediglich der orangegekleidete Sadhu, der jedem in Bild zu springen versuchte und hinterher dafür eine Spende verlangte, trübte die Stimmung (aber ich habe ja ein Teleobjektiv, ätsch!).
Zu meiner Verzückung trugen natürlich auch die Newar-
Die Newari-Girlie-Gang
Während die Kneipen traditionell nur von Männern besucht werden, scheint sich nun langsam ein Paradigmenwechsel anzubahnen: Manchmal sieht man nämlich auch Gruppen von jungen Frauen, meist sogar Teenager-
Chatamari
Chatamari auf der Platte
Zu den bekannteren und auch bei Touristen beliebten Snacks gehört Chatamari, das in den Reiseführern auch etwas provokant „Newari-
Hirn und Rückenmark
Janla
Eine Redensart des Kathmandu-
Satu Mhicha
Bhutan
Das in Butter gedünstete Rückenmark (Tisya) schmeckt sehr gut, ähnlich wie gekochtes Knochenmark und genauso fett. Mit Rückenmark gefüllte Täschchen aus Büffelmagen (Satu Mhicha) kann ich dagegen wegen der abartigen Konsistenz des Büffelmagens nicht so recht empfehlen: Das Ding ist so elastisch und zäh, daß man es kaum zerkauen kann, und an dieser Krankheit leiden leider auch alle anderen Formen von Magen, die noch so angeboten werden. Am schlimmsten ist Bhutan, das ist trocken gebratener Büffelmagen. Und an das Gehirn habe ich mich nicht rangewagt, da stecken zuviele Vorurteile wegen BSE im Kopf (das Rückmark hatte ich zuerst für Knochenmark gehalten und deshalb gegessen).
Bhaji (Reisflocken)
Hausbrand
Dazu knabbert man Reis. Ja, Du hast richtig gelesen: Knabbert. Der Reis ist nämlich nicht etwa gekocht, sondern man ißt Reisflocken (Bhaji), die aus jung geernteten und flachgepreßten ungekochten Körnern bestehen. Ausgedacht hat sich das wohl der gleiche Kerl, der in der Küche die Kontrolle über das Salzfaß ausübt, denn von den salzigen Snacks und dem staubtrockenen Reis wird man richtig durstig und kann dann dem Himalaya-
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