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KLEINGRUPPEN
KATATHYM-IMAGINATIVE
PSYCHOTHERAPIE*
Die Katathym-Imaginative Psychotherapie (KIP) ist eine tiefenpsychologisch
fundierte Methode der Psychotherapie, die Imaginationen, szenisch
erlebte innere Bilder, als besonderes Medium nutzt. Eine Gruppe
kann gemeinsam im Zustand einer leichten eingeleiteten Entspannung
ein Motiv imaginieren, auf das sich die TeilnehmerInnen in einem
ersten gruppendynamisch wichtigen Schritt einigen, in der Regel
eine Unternehmung, an der die ganze Gruppe beteiligt ist. In der
Imagination selbst zeigen sich enge Verflechtungen der individuellen
konflikthaften Biographien mit der gegenwärtigen Gruppendynamik.
Ungelebte Selbstanteile werden vielleicht erstmals in der Phantasie
inszeniert, abgewehrte Aspekte an andere Gruppenmitglieder delegiert,
narzisstische und triebhafte Impulse in symbolischer Form befriedigt
usw. Die Aufarbeitung der Imagination erfolgt in mehreren Schritten.
Zunächst bewegt sich die Besprechung auf einer regressiven
und erlebnisnahen Ebene, und erst später kommen psychoanalytisch
orientierte und gruppendynamische Elemente hinzu (Übertragungen,
symbolische Darstellungen, soziodynamische Aspekte u. ä.).
Die TeilnehmerInnen werden gebeten, Decken mitzubringen (die Gruppenimagination
findet im Liegen statt) sowie Zeichenmaterial (Zeichenblock, Buntstifte,
Wasserfarben oder was sonst bevorzugt wird).
DIETER Wilfried,
Dr. med., Jg. 1951, D-80538 München, Knöbelstr. 4a, Facharzt
für Psychotherapeutische Medizin. Psychoanalytiker an der Akademie
für Psychoanalyse München, Gruppenanalytiker, KIP-Therapeut
und Dozent der ÖGATAP für Katathym-Imaginative Psychotherapie,
Paar- und Familientherapeut. In eigener Praxis tätig.
KORBEL
Christian, Dr. med., Jg 1963, A-3370 Ybbs a.d. Donau,
TZ Ybbs a.d. Donau, Persenbeugerstr. 1-3, Psychotherapeut in freier
Praxis, Katathym-Imaginative Psychotherapie, in Ausbildung zum Facharzt
für Psychiatrie.
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