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Geisteswissenschaftliche Fakultät HomeKarl-Franzens-Universität Graz



Arbeitsgruppe: music/media/publishing

Institut für Musikwissenschaft/Graz


Aktuelles

Die Arbeitsgruppe music/media/publishing möchte auf die nächsten beiden Semestertreffen hinweisen:

Mittwoch, 17.03.2010, 18:30 Uhr

Mittwoch, 19.05.2010, 18:30 Uhr

Ort: Mozartgasse 3 - HS 23.02


Für beide Termine können Abstracts ab sofort unter musicmedia@gmx.at eingereicht werden;
die ausgewählten Beiträge werden im Vorfeld auf dieser Seite angekündigt.


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Am 13. Jänner hat das zweite Treffen der AG music/media/publishing stattgefunden.
Programm des zweiten Treffens:

Programm

Angelika Dorfer, Die Rolle von Musik in der interkulturellen Integration - eine qualitative Studie in Graz
(Diplomarbeit)

Tobias Neuhold, Nonverbal communications of emotions in musical performance (Bachelorarbeit)

Jon Griebler, Musikinhärente Strukturen als Basis der Neuen Künste (Dissertationsprojekt)


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Am 18. November 2009 hat das erste Treffen der AG music/media/publishing stattgefunden.
Programm des ersten Treffens:

Programm


Eva Gruber, Die Mythisierung Paganinis als Rezeptionsphänomen der deutschen Romantik    Abstract

Guido Ladinig, Die Rezeption des Brasilianischen Musikbogens "Berimbau" und seiner Musik - von der
Kolonialisierung bis heute    Abstract

Birgit Hofstadler, Wahrnehmung von "Starqualitäten" bei Kandidaten in TV-Castingshows durch jugendliche
Rezipienten    Abstract


Fotos vom 1. Treffen am 18. November 2009



1. Ziele

Die Arbeitsgruppe music/media/publishing, die am Institut für Musikwissenschaft in Graz institutionell
verankert ist, hat sich zum Ziel gesetzt, eine Vernetzung von NachwuchswissenschaftlerInnen – sowohl
innerhalb von Graz als auch mit anderen musikwissenschaftlichen Institutionen – zu fördern. Zwei
Schwerpunkte werden dabei verfolgt:

(1) Sammelband: Einmal pro Jahr wird ein Sammelband veröffentlicht, welcher innovative Beiträge von
NachwuchswissenschaftlerInnen im Diplomarbeits-, Masterarbeits- oder Doktoratsstudium zu einem
vorgegebenen Themenschwerpunkt beinhaltet. Angehenden MusikwissenschaftlerInnen soll damit
eine Publikationsmöglichkeit geboten werden. Der erste Band erscheint im Jahr 2010.

(2) Treffen: Die Arbeitsgruppe plant zudem regelmäßig studentische Zusammentreffen abzuhalten:
Studierenden des Bachelor-, Master-, Diplom- und Doktoratsstudiums soll damit die Möglichkeit geboten
werden, musikwissenschaftliche Fragestellungen in einem informellen Rahmen zu präsentieren und zu
diskutieren.

Das erste Treffen findet am 18. November 2009 um 18:00 Uhr im HS 23.02 in der Mozartgasse statt.
Willkommen sind Beiträge aus allen Teilbereichen der Musikwissenschaft in deutscher oder auch
englischer Sprache – für die Präsentation sind 15 Minuten vorgesehen, Fragen und Diskussion sind im
Anschluss erwünscht. Gemütlicher Ausklang findet bei Snacks und Getränken statt. Bei Interesse für
ein Referat bitte unter musicmedia@gmx.at anmelden!

2. Inhaltliche Orientierung

Musikwissenschaft, verstanden als ein strukturiertes (Nach)Denken über alle Erscheinungsformen des
kulturellen Phänomens Musik, wird traditionell in Lehre und Forschung in zwei große Bereiche gegliedert.
Mit der Veränderung des Untersuchungsgegenstandes selbst bzw. mit der Erweiterung des
Verständnisses dessen, was unter diesem verstanden wird, entsteht die Notwendigkeit zur Verschiebung
bzw. Aufweichung dieser tradierten Grenzen. Ein Begriff, der es erlaubt, Musik als Kulturphänomen und
sämtlichen damit einhergehenden Erscheinungsformen gerecht zu werden, ist jener des Mediums.
Verstanden in einem sehr weiten Sinne und unter Bezugnahme seine ursprünglichen Bedeutung als
(Ver)Mittler, ist er dem kulturellen Phänomen Musik immanent: Notation, als der Versuch der
Verschriftlichung von Musik, das Musiktheater als eine multimediale Darstellungsform, der Prozess
instrumentalen Musizierens, der Körperbewegungen mehr oder minder direkt, das heißt mediatisiert, in
Klang umsetzt, das Schreiben über Musik, als ein an Medien gebundener Prozess, Musik als Spiegelbild
gesellschaftlicher Normen bzw. Strukturen sowie die mediale Präsentation (popular)musikalischer
Erscheinungsformen des/im 20. bzw. 21. Jahrhundert(s) mit all ihren Wechselwirkungen von
Musikproduktion und Musikrezeption stellen das kulturelle Phänomen Musik und das Konzept des
Mediums auf unterschiedliche Weise zueinander. Dieser Zugang lässt ein Überschreiten der oben
erwähnten tradierten Grenzen zu, und steht in inhaltlicher Nähe zum Arbeitsbereich
"pop / musik + medien / kunst" am Institut für Musikwissenschaft.

3. Mitglieder der Arbeitsgruppe

Mag.Dr. Beate Flath;  Mag. Elisabeth Pölzl-Hofer;  Mag. Susanne Sackl, Bakk.;
Dipl.Designer (FH) Andreas Pirchner