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Ein Symposion veranstaltet von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz und dem Joanneum Research Rechtskultur gehört zur Identität eines jeden Gemeinwesens und wird, gerade weil sie so selbstverständlich scheint, wenig diskutiert. Sie ist es aber, die den konkreten Umgang mit Werten und Bedürfnissen einer Gesellschaft, eingefangen in normativen Regelungswerken, widerspiegelt. Damit eng verwoben erscheint auch die Frage der rechtsförmlichen Konfliktbewältigung. Staatlich organisierte Streitverfahren mit ihren hochdifferenzierten Verfahrens- und Rechtsschutzgarantien waren und sind essentielle Elemente für Bestand, Qualität und Rechtskultur eines Staates. Daneben aber greifen andere, alternative Instrumente zur Streitbewältigung Platz. Sie sind Ausdruck eines Wandels der gesellschaftlichen Rechtskultur, der sich letztlich in der Betonung von Selbständigkeit und Eigeninitiative, in der Reaktivierung verlorener oder abgegebener Eigenkompetenz ausmachen lässt. Den Fragen sich verändernder Konfliktbewältigungsmechanismen soll in einem dreitägigen Symposion "Rechtskultur - Streitkultur - Mediation" (14. bis 16. Mai 2003) nachgegangen werden. Vortragende aus Europa und Übersee referieren und diskutieren über Ansätze und Einsätze alternativer Streitbeilegungsmechanismen als Form der Rechtskultur, über deren Chancen und Grenzen und über deren Einordnung in vorgegebene Rechtsstrukturen. Das Verfahren der Mediation und ihre verschiedenen Anwendungsgebiete nehmen dabei einen besonderen Stellenwert ein. Initiative und Durchführung: Gernot Kocher, Sascha Ferz (Institut für Österreichische Rechtsgeschichte und Europäische Rechtsentwicklung), Doris Vones-Faschallegg (Rechtswissenschaftliche Fakultät) sowie Barbara Hammerl (Joanneum Research)
Alle TeilnehmerInnen, die eine bezaubernde Ballnacht in Graz erleben wollen, lädt die Kunstuniversität Graz zur Universum Graz 2003-Redoute der KUG ins Palais Meran!
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