Kunst am Campus Schriftzug KFUNI Logo Uni Graz
 Produkte   News-Portal   Team   Kontakt 
 
print
English 
balken
UNI GRAZ  <<Presse + Kommunikation  <<Produkte  <<Bedienstete  <<Kunst  
 

„Die Wissenschaft ist der Verstand der Welt, die Kunst ihre Seele.“ Dieses Zitat des russischen Schriftstellers Maxim Gorki macht die enge Verbindung der beiden Disziplinen Wissenschaft und Kunst deutlich. Nicht verwunderlich ist daher die Tatsache, dass der Campus der Grazer Universität viele unterschiedliche Formen künstlerischen Schaffens versammelt.

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Kunstwerke am Campus der Karl-Franzens-Universität. Der Folder "Kunst am Campus" ist in gedruckter Form sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache in der Abteilung "Presse + Kommunikation" erhältlich.

Informationen und Kontakt: communication@uni-graz.at

Kunst am Campus_Plan

1. Allegorien

2. Attikafiguren

3. Rektorengalerie

4. Bedeutende Persönlichkeiten

5. Zeit

6. Arte Povera Installation

7. Tusche auf Beton

8. Zeitgenössiches Projekt zur Malerei von Franz Köck

9. Wasserlauf

10. Licht- und Klanginstallation "Geistesblitze"

11. Ehrenring: Geteiltes Denkmal für Oktavia Aigner-Rollett

12. Korsage / Patchwork

13. Deckenfresko im Meerscheinschlössl

14. Lichtskulptur

15. Büste von Ivo Andric

16. Farb- und Lichtkonzept, Venustempel

The complimentary folder is available at the public relations department.

Der Folder ist in der Pressestelle gratis erhältlich.

Allegorien, Aula, Hauptgebäude, Universitätsplatz 3:

Unter dem Titel „Das menschliche Streben nach Vollendung“ fasste Alexander Demetrius Goltz seine Malereien – signiert mit „A.D. Goltz 1910“ – an der Nord- und Südseite der Aula zusammen. Gleichnisse verkörpern Medizin, Jurisprudenz, Theologie, Philosophie, Studium, Forschung und wissenschaftliche Erkenntnis. Eine fiktive Stadtlandschaft soll möglicherweise einen Bezug zu Graz schaffen.

>> Weitere Informationen über die Aula der Uni Graz gibt es in einem extra Folder nachzulesen

Attikafiguren, Hauptgebäude, Universitätsplatz 3:

  Attic figures on the roof of the main building

Am Dach des Hauptgebäudes wachen acht Steinfiguren über das universitäre Geschehen: Von links nach rechts trotzen Aristoteles, Augustinus, Hugo Grotius, Gottfried Wilhelm Leibniz, Isaak Newton, Immanuel Kant, Leonardo da Vinci und Hippokrates seit 1895 Wind und Wetter. Sie repräsentieren fortschrittlichen Wissenschaftsgeist, revolutionäre Forschung und globales Denken. Geschaffen wurden die Attikafiguren von Hans Brandstetter, Rudolf Vital und Emanuel Pendl. Die Nischenfiguren am Hauptportal stellen die beiden Gründerväter der Universität, Erzherzog Karl II. von Innerösterreich und Kaiser Franz I., dar.

Rektorengalerie, Aula, Hauptgebäude, Universitätsplatz 3:
    

Nach Ablauf ihrer Amtszeit werden die Rektoren der Uni Graz portraitiert und finden in der Aula ihren Platz. Derzeit umfasst die Sammlung 33 Bilder, im Senatssaal hängen weitere Gemälde. Zu sehen sind unter anderem Werke von Richard Kriesche und Hubert Schmalix.

Bedeutende Persönlichkeiten, Aula, Hauptgebäude, Universitätsplatz 3:

Alfred Wegener

Sechs Büsten entlang der Eingangsfront erinnern an einige namhafte Persönlichkeiten der Universitätsgeschichte: Neben den Nobelpreisträgern Otto Loewi und Fritz Pregl sind auch Alexander Rollett, Hans Gross, Ludwig Boltzmann und Alfred Wegener (Foto) vertreten.

Deckenfresko, Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3:  

Lichtskulptur, Mozartgasse 14:  

Beachtliche neun mal neun Meter umfasst das rund 300 Jahre alte illusionistische Deckenfresko des italienischen Barockmalers Giulio Quaglio. Das kreisförmige Szenarium aus dem Jahr 1708 zeigt den Sieg der christlichen Religion über die heidnische Götterwelt. Im Zentrum repräsentiert eine hell strahlende, auf einer Wolke thronende weibliche Figur die triumphierende Kirche. Sie bringt die Götter der Antike zu Fall, deren dynamische Drehbewegungen dem barocken Pathos entsprechen.

Die renovierten Räumlichkeiten des ehemaligen Anna-Kinderspitals wurden durch eine frei schwebende Lichtskulptur von Wladimir Goltnik bereichert. Sie verbindet die Eingangshalle mit dem Hauptstiegenhaus. Die Freiheit der Form der Lichtskulptur mit der freigelegten Oberflächenstruktur repräsentiert die Offenheit des Raumes. Dessen Höhe und Kraft werden damit zusätzlich unterstrichen.

Büste von Ivo Andric, Wall-Zentrum, Merangasse 70:

Dem Literatur-Nobelpreisträger und Uni-Graz-Absolventen Ivo Andrić wurde mit einer Büste vor dem Wall-Zentrum, in dem unter anderem das Institut für Slawistik beheimatet ist, ein Denkmal gesetzt.

Korsage/Patchwork, Wall-Zentrum, Merangasse 70:

Logos und Piktogramme bedecken den acht Meter hohen Metallkubus von Manfred Erjautz und Michael Kienzer. Die Installation zeigt das Überangebot an Information, wodurch deren Wert in den Hintergrund tritt.

Arte Povera Installation, RESOWI-Zentrum, Universitätsstraße 15:

resowi_kohlensaecke.

Der griechische Künstler Jannis Kounellis ist einer der wichtigsten Vertreter der Arte Povera. Daraus abgeleitet sind auch die Materialien seiner Arbeiten – Stahl, Jutesäcke, Hanfseile, rohe Holzbalken und Kohle. Für das RESOWI-Zentrum schuf er eine vierteilige Installation, die die Universität als „Ort des konservierten Wissens interpretiert. Die verwendeten Materialien Holz, Stein, Eisen und Kohle stehen für Evolution, Dialektik und die Kulturgeschichte der Menschheit.

Tusche auf Beton, RESOWI-Zentrum, Universitätsstraße 15:  

In der für ihn typischen Materialwahl und Formensprache setzt der österreichische Künstler Franz Graf an verschiedensten Stellen in der Fakultätsbibliothek seine Schrift- und Textbilder sowie grafische Zeichnungen jeweils in schwarzer Tusche auf den als Untergrund dienenden Sichtbeton.

Zeit, Zubau Universitätsbibliothek, Universitätsplatz 3a

Heinz Gappmayr war einer der bedeutendsten österreichischen VertreterInnen des Minimalismus. Sein an der Fassade der Bibliothekserweiterung angebrachter Schriftzug „ZEIT wird den drei Bauteilen folgend stenogrammartig zerlegt und wieder zum Wort „ZEIT zusammengeführt.

Wasserlauf vom Naturstein zum Kulturstein, Heinrichstraße / Ecke Geidorfgürtel:

Entlang der Heinrichstraße fließt ein 30 Meter langer, schmaler, schnurgerader Wasserlauf: Das Wasser entspringt einem „Naturstein“, durchfließt ein Seitenportal, das früher der Eingang eines an dieser Stelle stehenden Hauses war, und mündet schließlich in einen „Kulturstein“, einen mit Zahlen bedeckten Steinwürfel. Diese Landschaftsinstallation des Architekten Janos Koppandy wurde Mitte der 1990er-Jahre aufgestellt und repräsentiert die gezähmte Natur in einer urbanen Umwelt.

Licht- und Klanginstallation "Geistesblitze", Heinrichstraße 36

Ehrenring. Geteiltes Denkmal für Oktavia Aigner-Rollett, Harrachgasse 21:

Der Innendurchmesser des Ringes entspricht der Körpergröße der Medizinerin, die als erste Frau in Graz eine Praxis eröffnete. Jeweils eine Hälfte des 1997 von Barbara Baur-Edlinger geschaffenen Denkmals wurde an Aigner-Rollets Wirkungsorten angebracht: bei der Vorklinik und beim Paulustor, wo sich das ehemalige Allgemeine Krankenhaus befand.

Die blauen und grünen Neonröhren der in Linz geborenen Künstlerin Waltraut Cooper transportieren digital codierte Textbotschaften, basierend auf einer Chronik der Universität, die kritisch zu ihrer NS-Vergangenheit Stellung bezieht. In der angekoppelten Klanginstallation von Werner Jauk wird der Chronik-Text akustisch umgesetzt.

Zeitgenössisches Projekt zur Malerei von Franz Köck, Schubertstraße 6

Eine ursprünglich nationalsozialistische Malerei von Franz Köck am ehemaligen Sitz des NS-Studentenwerks wurde in Nachbearbeitung von Richard Kriesche mit einem Text versehen, der die akademische Jugend zu Kritik, Toleranz und Offenheit aufruft.

Farb- und Lichtkonzept, Venustempel

Beim Eingang zum ehemaligen Heizhaus in der Universitätsstraße 2-4 spiegeln sich in einer Installation des in Graz geborenen Künstlers Jorrit Tornquist aus dem Jahr 1988 Details des Gemäldes "Die Geburt der Venus" von Sandro Botticelli.

Foto: Wolfram Orthacker

Beim Eingang zum ehemaligen Heizhaus in der Universitätsstraße 2-4 spiegeln sich in einer Installation des in Graz geborenen Künstlers Jorrit Tornquist aus dem Jahr 1988 Details des Gemäldes "Die Geburt der Venus" von Sandro Botticelli.