Koordinationsstelle fuer Frauen- und Geschlechterforschung Graz

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BetreuerIn * 08.01.02


Gabriele-Possanner-Preis

Die Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat im Jahr 2001 zum dritten Mal den

Gabriele Possanner-Preis
Österreichischer Staatspreis für wissenschaftliche Leistungen, die der Geschlechterdemokratie in Österreich förderlich sind,


verliehen.

Der Staatspreis wurde erstmals 1997 zum Gedenken an die vor 100 Jahren erfolgte erstmalige Verleihung eines akademischen Grades an eine Frau durch eine Universität auf dem jetzigen Staatsgebiet der Republik Österreich verliehen.

Gabriele Possanner hat ihr Doktorat der Medizin an der Universität Zürich erworben. Für die Nostrifizierung an der medizinischen Fakultät der Universität Wien war eine nochmalige Ablegung aller "schweren Prüfungen" erforderlich. Sie gilt als Pionierin und Vorkämpferin für berufliche Chancengleichheit von Frauen in der Wissenschaft.

Der Staatspreis wurde Frau Ass.-Prof.Dr. Silvia Ulrich, Institut für Österreichisches, Europäisches und Vergleichendes Öffentliches Recht, Politikwissenschaft und Verwaltungslehre und Mitglied des Beirates der Koordinationsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung, zuerkannt.

Die Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat dem Vorschlag der Jury zugestimmt und die Arbeiten von

Frau Dr. Elisabeth Holzleithner zum Thema "Grenzziehungen: Pornographie, Recht und Moral", von

Frau Dr. Monika Jarosch zum Thema "Frauenquoten in Österreich. Grundlagen und Diskussion"

mit dem Gabriele-Possanner-Förderungspreis ausgezeichnet.

Die feierliche Verleihung der Auszeichnungen erfolgte am 15.1.2002 um 14.00 Uhr im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Audienzsaal, Minoritenplatz 5, 1010 Wien.



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