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Ausgangssituation:
Den Aktivitäten in diesem Arbeitsbereich
liegt die Beobachtung zugrunde, dass das wissenschaftliche Potenzial
von Frauen trotz bestehender hoher Qualifikation oft nicht in Statusgewinn
im Wissenschaftsbetrieb umgesetzt wird. Dies führt dazu, dass
der Frauenanteil in der akademischen Population zwischen Studienbeginn,
Studienabschluss und den einzelnen Karrierestufen einer wissenschaftlichen
Laufbahn rasant abnimmt.
Dieser Situation sollen unsere Maßnahmen gegensteuern. Die Leitfrage
für die inhaltliche Gestaltung lautet: Wie können Frauen
ihre wissenschaftlichen Qualifikationen in Zugang zu Status in der
scientific community umsetzen?
Warum
Gleichstellung:
Angesichts des hartnäckigen Gleichstellungsdefizits
an den Universitäten sind flankierende Aktivitäten zum gesetzlich
vorgegebenen Diskriminierungsschutz und den im Frauenförderplan
verankerten Maßnahmen weiterhin notwendig. Es werden daher auf
unterschiedlichen Ebenen Initiativen zur Verbesserung der Chancengleichheit
von Frauen und Männern an Universitäten gesetzt.
Ziele:
Ziele sind die Etablierung einer
geschlechtersymmetrischen Kultur an den Grazer Universitäten
und die Unterstützung von Gleichstellungsmaßnahmen.
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Zielgruppen:
Studierende, Nachwuchswissenschafterinnen,
Führungskräfte, allgemeine Bedienstete, gesamtes wissenschaftliches
Personal, MultiplikatorInnen der Gleichstellungsagenden.
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Kooperation:
Für
den Zeitraum 2010-2012 wurde zwischen Karl-Franzens-Universität
Graz, Technischer Universität Graz, Medizinischer Universität
Graz und Kunstuniversität Graz
die Kooperation „Potenziale 4“ geschaffen, um jenseits der Fachdisziplinen
frauenfördernde und genderspezifische Maßnahmen anzubieten
und durchzuführen. Die Kooperation umfasst ein Maßnahmenbündel,
das im wesentlichen aus Weiterbildungsseminaren, Orientierungsworkshops
für Studentinnen und Absolventinnen, Genderkompetenztrainings,
Berufungstrainings und zwei einjährigen Karriereprogrammen
für Wissenschafterinnen besteht. Siehe Angebote.
Stipendien zur Frauenförderung an der KFU Graz:
Unterstützende Maßnahmen
der Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung, NAWI
und Gleichstellung, Ao.Univ.-Prof.in Dr. Renate Dworczak : Information
und Kontakt
► Forschungsstipendium für Doktorandinnen
► Wiedereinstiegs- bzw. Abschlussstipendium für Frauen
► Härtefonds für Studentinnen
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