
Ausgangssituation:
Dem Programm liegt die Beobachtung zugrunde, dass das wissenschaftliche
Potenzial von Frauen trotz bestehender hoher Qualifikation oft nicht
in Statusgewinn im Wissenschaftsbetrieb umgesetzt wird. Dies führt
dazu, dass der Frauenanteil in der akademischen Population zwischen
Studienbeginn, Studienabschluss und den einzelnen Karrierestufen
einer wissenschaftlichen Laufbahn rasant abnimmt.
Dieser Situation soll das Programm gegensteuern. Die Leitfrage für
die inhaltliche Gestaltung lautet: Wie können Frauen ihre wissenschaftlichen
Qualifikationen in Zugang zu Status in der scientific community
umsetzen?
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Warum
Gleichstellung:
Angesichts des hartnäckigen Gleichstellungsdefizits an den Universitäten
sind flankierende Aktivitäten zum gesetzlich vorgegebenen Diskriminierungsschutz
und den im Frauenförderplan verankerten Maßnahmen weiterhin notwendig.
Im Rahmen des Programms werden daher auf unterschiedlichen Ebenen
Initiativen zur Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen und
Männern an der Universität gesetzt.
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Verankerung:
Die Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung
und Frauenförderung Graz initiierte und konzipierte das Programm
und führt es durch. Trägerin des Projektes ist die Vizerektorin
für Internationale Beziehungen und Frauenförderung der Universität
Graz.
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Projektfinanzierung:
Das Projekt „Potenziale, Barrieren und Chancen. Frauen an der Universität“
begann 2001 und hat in einer zweiten Phase - Potenziale 2 - eine
Laufzeit bis 2006. Es wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds,
des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (siehe
Logos oben) und der vier Grazer Universitäten (Universität Graz,
Technische Universität Graz, Medizinische Universität Graz und Universität
für Musik und darstellende Kunst) finanziert.
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Ziele:
Ziele des Programms
sind die Etablierung einer geschlechtersymmetrischen Kultur an den
Grazer Universitäten und die Unterstützung von Gleichstellungsmaßnahmen.
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Angebote:
(1.)
Frauen- und geschlechterbezogene Weiterbildungsangebote und
Veranstaltungen
(2.) Veranstaltungen und diverse
Aktivitäten zu Gender Kompetenz
(3.) Konzeption und Umsetzung
von Maßnahmen des Gender Mainstreaming
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Zielgruppen:
Studierende,
Nachwuchswissenschafterinnen, Führungskräfte, allgemeine Bedienstete,
gesamtes wissenschaftliches Personal, MultiplikatorInnen der Gleichstellungsagenden.
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Publikationen:
im Rahmen des Programms
„Potenziale, Barrieren und Chancen. Frauen an der Universität“.
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Erreichbarkeit:
Projektkoordination
und Organisation:
Ilse
Wieser
Tel. 0043/(0)316/380-1020
Projektmitarbeit:
Mag.a
Gertraud Gollner
Tel. 0043/(0)316/380-1021
Projektleitung:
Dr.in
Barbara Hey
Leiterin der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung
und Frauenförderung der Universität Graz
Beethovenstr. 19, 8010 Graz
Tel. 0043/(0)316/380-5722
Das Programm wird gefördert aus Mitteln des bm:bwk und des Europäischen
Sozialfonds ESF.
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