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Tangenten an den Frohsinn

von Alexander Aigner

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Die Phrase "wie man leicht sieht" kommt häufig in mathematischen Abhandlungen vor und legt den Verdacht nahe, daß der Autor selbst gerade nicht weiß, wie er den entsprechenden Zusammenhang formulieren soll (vgl. hierzu auch das "Wörterbuch" von H. Pétard). Auch Prof. Aigner hat wohl empfunden, daß diese Behauptung sich manches Mal selbst ad absurdum führt.

Wie man leicht sieht

Es klafft eine peinliche Lücke
ins abgrundtiefe Gebiet
unter der kurzen Brücke
des Namens "wie man leicht sieht".

Ein Lichtstrahl soll uns erscheinen.
Doch der hat zu unserm Verdruß
nur einen allzu kleinen
Krümmungsradius.

Es flüstert und knistert und geistert.
Und schon ist der drohende Spalt
mit kühnem Schwunge gemeistert.
Wir haben den sicheren Halt.

Im Hintergrunde rumoren
zwar Fragen: "warum?" und "wie?"
Doch fühle dich ungeschoren.
Denn siehe: it's easy to see.



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