Forschungsschwerpunkt Kultur- und Deutungsgeschichte Europas
Der Forschungsschwerpunkt Kultur- und Deutungsgeschichte Europas ist einer von sieben Forschungsschwerpunkten der Universität Graz.
In diesem Forschungsschwerpunkt werden Forschungen gebündelt, die sich mit der spezifischen Kulturalität Europas (im weitesten Sinne) als Manifestation der Differenz zu nichteuropäischen Kulturen, aber z.B. auch in Auseinandersetzung mit der Globalisierung befassen. Zentral ist hierbei die implizite wie explizite Frage nach dem Anspruch europäischer Identität in der Geschichte, dem ästhetischen Ausdruck des Europäischen in Werken der Kunst und Literatur, dem Verhältnis von Norm und Religion zur Idee Europas im historischen Verlauf sowie der Geschichte der Wissenschaft(en) in Europa. Essentiell für solche Fragestellungen ist nicht nur deren materielle Beantwortung, sondern vor allem die kontinuierliche Reflexion über das Verhältnis von materiellen Befunden zu den jeweils epochentypischen diskursiven Deutungen Europas und seiner spezifischen Kultur bis in die Gegenwart. Die Auseinandersetzung mit dem südosteuropäischen Raum stellt dabei einen besonderen Fokus dar. (Ausführliche Beschreibung)
Interdisziplinäres Symposion an der Karl-Franzens-Universität , 11. und 12. Mai 2012 "Plagiat in Kultur und Wissenschaft, Wirtschaft und Recht" Der Begriff des Plagiats ist komplex und divergent und soll daher – mit anderen Begriffen seines Umfelds wie Fälschung, Imitation, Kopie, Pastiche, Produkt- und Patentpiraterie, Kryptomnesie etc. – aus möglichst vielen unterschiedlichen Perspektiven und Fachrichtungen der Kultur- und Naturwissenschaften, der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, der Medizin, Pharmazie und Technik behandelt und diskutiert werden. Mit 21 Referaten aus fast ebenso vielen Fachrichtungen ist es das bisher am breitesten angelegte interdisziplinäre Symposion, das diesem Thema gewidmet ist. Das Symposion ist dem Forschungsbereich "Normen - Werte - Recht - Gerechtigkeit" zugeordnet.
11. und 12. Mai 2012, ReSoWi-Zentrum, Gebäudeteil A, 2. Stock, Raum SZ 15.21 Leitung: Dietmar Goltschnigg Programm und Abstracts
Vortragsreihe "Kulturtheorien der Gegenwart", Donnerstags, 17:30 - 19:00 Uhr Die Vortragsreihe stellt sowohl die klassischen als auch die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Kulturtheorien vor und bietet damit eine theoretische und ideengeschichtliche Grundlage für gemeinsame Forschungen und Projekte im Rahmen des universitären Forschungsschwerpunktes „Kultur- und Deutungsgeschichte Europas“ an der Universität Graz. Ziel der Reihe ist es, interdisziplinäre Diskussionen im Forschungsbereich „Kulturtheorien und Methoden“ anzuregen und theoretisch zu untermauern. (Folder)
Konzeption und Projektleitung: Ulla Kriebernegg, Gerald Lamprecht, Stephan Moebius
Eingeladen sind alle am Forschungsschwerpunkt Beteiligten sowie alle, die an den Kulturwissenschaften/Kulturtheorien Interesse haben.
Alle Aussendungen zu Veranstaltungen, Treffen und andere Informationen werden über die Mailingliste fsp.europa@list.uni-graz.at versandt. Bitte schreiben Sie an ein kurzes Mail an fsp.europa@uni-graz.at, um sich bei der Liste anzumelden.
Die Beschreibung aller Forschungsschwerpunkte finden Sie im Mitteilungsblatt. Interessenten wenden sich bitte an die jeweiligen SprecherInnen der Schwerpunkte.
Modelle und Simulation Sprecher: Univ.-Prof. Dr. Reinhard Alkofer Molekulare Enzymologie und Physiologie Sprecher: Univ.-Prof. Dr. Rudolf Zechner Gehirn und Verhalten Sprecherin: Univ.-Prof. Dr. Christa Neuper Umwelt und Globaler Wandel SprecherInnen: Univ.-Prof. Dr. Claudia Binder und Univ.-Prof. Dr. Gottfried Kirchengast Heterogenität und Kohäsion Sprecherin: Ao.Univ.-Prof. Dr. Katharina Scherke Informationsplattform (Kursbereiche: Fakultäts- und Institutsübergreifende Projekte) Lernen Bildung Wissen SprecherInnen: Univ.-Prof. Dr. Michaela Stock und Ao.Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Weirer Informationsplattform (Kursbereiche: Fakultäts- und Institutsübergreifende Projekte)
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Leistungsvereinbarung (2010-2012) Universität Graz - Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (16.12.2009 Mitteilungsblatt Sondernummer 11.a-1)
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