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Geisteswissenschaftliche Fakultät HomeKarl-Franzens-Universität Graz

Veranstaltungen im Rahmen des Doktoratsprogramms
"Katego
rien und Typologien in den Kulturwissenschaften"

Abschlußkolloquium des Doktoratsprogramms
Kategorien und Typologien in den Kulturwissenschaften

2. März 2012, 16:00 Uhr
Karl-Franzens-Universität Graz
Sitzungszimmer GEWI
Universitätsplatz 3, Hauptgebäude EG

Schnittstellen und Stolpersteine:
Präsentationen der Stipentiatinnen und Stipendiaten
Vortrag Eva Kernbauer
"Der letzte Rest der Geschichtserzählung: Distanzierung und Nachträglichkeit in der Gegenwartskunst"

Buffet von KULIMA
Einladung

 

Interdisziplinäre Graduiertentagung:
„Kategorien zwischen Denkform, Analysewerkzeug und historischem Diskurs“
(Graz)

27. - 28. Mai 2011
Karl-Franzens-Universität Graz
Universitätszentrum Wall, Mehrzwecksaal
Merangasse 70/EG, 8010 Graz

Keynotes:
Prof. Dr. Ralf Konersmann (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)
Prof. Dr. Oliver Jahraus (Ludwig-Maximilians-Universität München)

Alle InteressentInnen sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Programm und Plakat

Call for Papers zur
Interdisziplinären Graduiertentagung:
Kategorien zwischen Denkform, Analysewerkzeug und historischem Diskurs

27. bis 28. Mai 2011

Wir bitten um Zusendung von Beitragsvorschlägen in Form eines Abstracts (350 Wörter) bis 17. September 2010 - nähere Informationen.

Kongress des Doktorats-Seminars
Binarität und Skalarität als kulturelle Ordnungsmuster

Freitag, 18.6.2010 um 9 Uhr im Sitzungszimmer der Geisteswissenschaftlichen Fakultät, Universitätsplatz 3, Hauptgebäude (Erdgeschoß)

9.00 Uhr: Begrüßung durch Herrn Dekan Gernot KOCHER
und Skizzierung der Seminarziele und Vorstellung der Referent/innen durch die LV-Leitung (Wernfried HOFMEISTER, Bettina RABELHOFER, Klaus RIESER)
9.30 – 17.00 Uhr: Vorträge der DoktorandInnen
17.00 Uhr: Diskussion, anschliessend Buffet

Kontakt: Ao. Univ.-Prof.Dr. Wernfried Hofmeister

Ambiguität und Engagement.
Zur Problematik politischer Kunst in der Moderne

Verena Krieger (Universität für Angewandte Kunst Wien)
Mittwoch 16.6.2010 um 19 Uhr im SR 33.3.88 Institut für Romanistik, Wallgebäude (3. Obergeschoß), anschließend kleiner Empfang

Seit der Renaissance treten in den bildenden Künsten offenbar bewusst eingesetzte rätselhafte und uneindeutige Elemente in Erscheinung. Seit dem aus­gehenden 18. Jahrhundert wird Ambiguität als Charakteristikum des Ästhetischen theoretisiert – in der modernen Kunsttheorie von Kant bis Adorno, von Novalis bis Eco, von Nietzsche bis Rancière gelten Offenheit, Rätselhaftigkeit und Uneindeutigkeit als essentiell für die Kunst. In erstaunlicher Kontinuität bis in die Gegenwart werden eindeutige Parteinahme oder plakative Aussagen als unkünstlerisch verurteilt, während Indifferenz und Ambivalenz als genuin künstlerisch, ja als Qualitätsmerkmal erscheinen. Wie aber verhält sich dieses moderne Paradigma der Ambiguität zu einer anderen Hervorbringung der Moderne – der politisch engagierten Kunst? Setzt Engagement nicht Eindeutigkeit voraus? In welcher Weise sind ambigue Strukturen auch engagierter Kunst inhärent? Welche Funktionen kann Ambiguität einnehmen und in welchen Varianten tritt sie auf – mit diesen Fragen beschäftigt sich der Vortrag.

Kontakt: Ao. Univ.-Prof.Dr. Susanne Knaller

Realitätskonzepte in der Kunst der Moderne

Internationale Fachtagung am 11. und 12.6.2010, Mehrzwecksaal, Merangasse 70 (Erdgeschoß)
Programm

Ziel dieser Tagung ist es, die Relationen zwischen theoretischen Realitätsmodellen und künstlerischen Programmen aufzuzeigen und deren historische und systematische Zusammenhänge zu untersuchen. Themenschwerpunkt der Tagung sind im Wesentlichen Programmatiken und Ästhetiken vom 18. Jahrhundert bis zum 21. Jahrhundert und ihre Interrelation zu wissenschaftlichen, philosophischen und alltagstheoretischen Realitätskonzeptionen. Dabei soll es nicht darum gehen, lediglich herkömmliche oder umgeschriebene Realismuskonzeptionen zu diskutieren. Zum einen, da der Realismusbegriff selbst in radikal unterschiedlichen Ansätzen verankert (z. B. vom Idealismus bis zu Theorien der Virtual Reality) und polysem zu denken ist. Zum anderen werden Realitätsbegriffe/Wirklichkeitsbegriffe in künstlerischen und theoretischen Programmen gerade auch in Abgrenzung zu Realismuskonzeptionen formuliert.

Kontakt: Ao. Univ.-Prof.Dr. Susanne Knaller und Mag. Britta Heinrauch