Bilder von TCM-Pflanzen     
Neue Gewächshausanlage-Außenansichten

Altes, denkmalgeschützes Gewächshaus

Bilder von der Alumni-Eröffnungsfeier am 5.6.2009


Pflanzenbilder

An dieser Stelle planen wir eine Präsentation von Pflanzenbildern aus dem Botanischen Garten Graz (im Aufbau)

Temperierthaus: Der Australische Grasbaum (Xanthorrhoea preissii Endl., Fam. Xanthorrhoeaceae) aus Südwest-Australien ist hervorragend an die hier häufig herrschenden Brände angepasst. Der kerzengrade Fruchtstand ist besonders beeindruckend.           


Bilder von einigen TCM-Pflanzen, die auf der Ausstellung 2008 zu sehen waren:

Baikal-Helmkraut (Scutellaria baicalensis, Lamiaceae), eine krautige Pflanze mit Wuchshöhen von etwa 20-40 cm. Chinesischer Name: Huangqin  top

Sibirische Spitzklette (Xanthium sibiricum; Asteraceae), ein einjähriges Kraut, das bis zu 50-120 cm hoch werden kann. Die tiefgezähnten Blätter sind schraubig angeordnet. Die Pflanze ist einhäusig und trägt endständig die männlichen Blütenstände; die weiblichen sitzen in den Blattachseln. Die mit Widerhaken versehenen Früchte bleiben im Fell von Tieren hängen und werden so ausgebreitet (Exozoochorie). Chinesischer Name: Canger

Dreizählige Pinellie (Pinellia ternata, Araceae). Ausdauernder Geophyt mit gestielten, dreilappigen Blättern und einem schlanken, bizarren, grünlichen Blütenstand. Der Blütenstandskolben ist verlängert und reicht weit über das Hochblatt hinaus. Die Pflanzen verbreiten sich vegetativ mit Rhizomen, aber auch mit Brutknospen, die in den Achseln der Laubblätter gebildet werden. In Nordamerika hat sich die Art als invasiver Neophyt etabliert. Chinesischer Name: Banxia

 

Der Gelbliche Schnurbaum (Sophora flavescens, Fabaceae) ist ein immergrüner Strauch, der bis zu 1,5 m hoch werden kann. Die Blätter sind 20 - 25 cm lang und unpaarig gefiedert. Die grünlich-weißen Blüten stehen in traubigen Blütenständen. Eine Verwandte, Sophora japonica, ist in Österreich ein beliebter Alleebaum und z. B. in Graz Schubertstraße in Nähe der Mensa zu sehen. Chinesischer Name: Kushen  top

Taigawurzel (Eleutherococcus senticosus, Araliaceae). Die Taigawurzel ist ein bis 6 m hoher sommergrüner Strauch. Der Stängel ist mit kleinen Stacheln versehen und nur wenig verzweigt. Die Blätter sind oval und gezähnt. Aus den kleinen, gelblichen Blüten entwickeln sich blaue bis schwarze Früchte. Die Taigawurzel wird seit ca. 2000 Jahren in der chinesischen Medizin verwendet. In Europa ist sie erst im 20. Jh. bekannt geworden. Chinesischer Name:  Ciwujia

Seidenbaum, Schlafbaum  (Albizia julibrissin, Mimosaceae). Kleiner laubwerfender Baum mit schirmförmiger Krone und doppelt gefiederten Blättern. Die Schmuckwirkung der Blüten wird von den Staubblättern übernommen. Der Name Schlafbaum kommt angeblich daher, dass der Baum nachts die Fiederblätter zusammenklappt, also "schläft". In der TCM wird er aber gegen Schafstörungen verordnet. In Nordamerika wurde die Art als Zierpflanze eingeführt und breitet sich dort als invasiver Neophyt (Neubürger) aus. Chinesischer Name: Hehuanpi  top

Die Helmbohne (Dolichos lablab, Fabaceae) ist eine stark wuchernde, bis zu 10 m weit rankende Kletterpflanze. Die rosa- bis violettfärbigen Blüten haben einen angenehmen Duft und sind in Trauben angeordnet. Die bis 20 cm langen, purpurroten Hülsenfrüchte haben bis zu 7 Samen ( ca. 1 cm lang und 0,5 cm dick). Samen und Hülsen sind im rohen Zustand wegen der enthaltenen cyanogenen Glykoside giftig. Das Gift wird durch Kochen zerstört. Chinesischer Name: Baibiandou

Die Sojabohne (Glycine max, Fabaceae) ist eine meist aufrechte, einjährige Pflanze, die bis über 1 m hoch wird. Die Blätter sind lang gestielt und bestehen aus drei unpaarig gefiederten, ganzrandigen Blättchen. Sie werden noch während der Fruchtreifung abgeworfen. Die Blüten stehen zu 3 - 20 in blattachselbürtigen oder endständigen Trauben; die Hülsen sind ca. 5 cm lang und enthalten ein bis fünf Samen. Die große Bedeutung der Art als Kulturpflanze hat zur Züchtung zahlreicher Sorten geführt. Chinesischer Name: Dandouchi top

Yulan-Magnolie (Magnolia denundata, Magnoliaceae). Magnolia ist eine recht ursprüngliche Gattung der Bedecktsamer mit ca. 230 Arten im östl. N-Amerika und in Ostasien. Magnolien sind meist sommergrüne Sträucher oder Bäume. Die einfachen, ganzrandigen Laubblätter sind wechselständig oder an den Zweig-Enden gehäuft. Viele Arten blühen schon im zeitigen Frühjahr, was die Pflanzen als Ziergehölze besonders attraktiv macht. In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden mehrere Arten gleichermaßen verwendet. Chinesischer Name: Xinyi

Mongolischer Tragant (Astragalus mongholicus, Fabaceae). Mit über 1750 Arten gehört die Gattung Astragalus zu den artenreichsten der Welt. Ihr Schwerpunkt liegt in den zentralasiatischen Gebirgen. Der Mongolische Tragant ist eine aufrechte Staude mit einer verzweigten Wurzel, unpaarig gefiederten Blättern und gelben Blüten. Er liefert ein harziges Gummi als wichtigstes Bindemittel für die Räucherstäbchenherstellung. Chinesischer Name: Huangqi    top

Der Echte Ginseng (Panax ginseng, Araliaceae) ist eine Staude mit einer rübenartigen, schwach verzweigten Wurzel. Die Blätter stehen in einem Quirl am Ende des Sprosses und sind handförmig geteilt. Die Blüten des doldigen Blütenstandes sind klein und grünlich, die Frucht eine rote Beere. Ginseng ist ein typischer Bewohner der Laubwälder und sehr empfindlich gegen Sonnenlicht und niedrige Luftfeuchtigkeit. Es gibt weitere Panax-Arten, die auch als Ginseng gehandelt werden. Der Echte Ginseng zeichnet sich durch fein gesägte Blätter, einen lang gestielten Blütenstand und nur ca. 5 mm große Früchte aus. Chinesischer Name: Renshen  top

Die Weichhaarige Siegesbeckie (Sigesbeckia pubescens, Asteraceae) ist ein einjähriges Kraut mit gegenständigen Blättern. Die Blütenköpfchen sind von einer dicht mit klebrigen Drüsenhaaren besetzten Hülle aus 5 Hochblättern umgeben. Diese Einheit wird durch Tiere verbreitet (exozoochore Klebausbreitung). Der Gattungsname leitet sich von Johann Georg Siegesbeck (1686-1755) ab, ein erklärter fachlicher Feind des Namensgebers Carl von Linné. Chinesischer Name: Xixiancao  top

Die Hiobsträne (Coix lacryma-jobi, Poaceae) ist ein kurzlebiges, schnellwüchsiges Gras, das bis 2 m hoch werden kann. Jedes einzelne Ährchen hat basal nur eine weibliche Blüte, welche von einem aus dem Ährchen-Tragblatt gebildeten Schlauch umhüllt wird, der zur Fruchtreife verhärtet und so eine Scheinfrucht bildet. Die übrigen Blüten sind rein männlich. Chinesischer Name: Yiyiren top

Atractylodes japonica (Asteraceae) gehört zu einer Gattung mit wenigen Arten, die in Ostasien endemisch ist. A. japonica ist eine bis 1 m hohe Staude, die feuchte Laubwälder bewohnt. Das zur Droge verarbeitete Rhizom kriecht unter der Bodenoberfläche. Chinesischer Name: Cangzhu  top


Gewächshausanlage-Außenansichten des Institutes für Pflanzenwissenschaften, Karl-Franzens-Universität Graz, AUSTRIA

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Altes, denkmalgeschützes Gewächshaus (Fotos: Mag. Elisabeth Brenner, Sommer 2008)

Informationen zum alten Glashaus vom Verein Denkmal Steiermark (externer Link)

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Bilder von der Alumni-Eröffnungsfeier am 5.6.2009

Beatrice Weinelt vom Alumni Uni Graz führte durch das Programm. top

Vizerektorin Prof. Dr. Renate Dworczak hielt die Festrede. top

Erfreulich viele Gäste waren gekommen ... top

Dr. Christian Berg stellte in einem Rundgang das Schaukastensystem vor.  top

Der "gemütliche" Teil des Abends wurde von der Gruppe Mollzeit umrahmt. top